Forensische Analyse militärischer Treibhausgasemissionen

NIUS am 31.10.2026:

Seit Donnerstag! Stärkste Dunkelflaute des Jahres

Für diese Minderleistung darf der Wind keine Rechnung schicken! Deutschland erlebt gerade die stärkste Dunkelflaute des Jahres. Von Donnerstag, 5 Uhr, bis Samstag, 5 Uhr, deckten Wind- und Solaranlagen nur 18,4 Prozent des Stromverbrauchs. Einen schwächeren 48-Stunden-Zeitraum gab es im ganzen Jahr 2026 noch nicht.

Wie Daten der Bundesnetzagentur zeigen, lieferten die Windräder an Land in diesen 48 Stunden im Schnitt 4,0 Gigawatt. Im Jahresmittel sind es 12,3 Gigawatt. Auf See kamen 0,4 statt 3,2 Gigawatt zusammen. Die Solaranlagen steuerten im Schnitt 6,0 Gigawatt bei, nachts nichts. Verbraucht wurden im Mittel 56,0 Gigawatt.

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CO2 ist ein Segen für die Landwirtschaft: Dank des höheren Kohlendioxid-Gehalts in der Atmosphäre können Bauern deutlich grössere Ernten einfahren. Alex Reichmuth vom Nebelspalter hat einen Blick in die Forschung gemacht und die Fakten zum Thema CO2-Düngung zusammengetragen: zusammengetragen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/10/der-hoehere-co2-gehalt-in-der-atmosphaere-ist-ein-segen-fuer-die-landwirtschaft

Wissenschaft
Der höhere CO
₂-Gehalt in der Atmosphäre ist ein Segen für die Landwirtschaft

Die Fakten: Mehr Kohlendioxid in der Luft steigert erwiesenermassen das Wachstum von Pflanzen. Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass der höhere CO₂-Gehalt infolge der Nutzung fossiler Brennstoffe die Erntemengen in der Landwirtschaft deutlich erhöht hat. Die Steigerung übertrifft in den meisten Fällen die Ertragsverluste wegen des Klimawandels.

Warum das wichtig ist: Der CO₂-Ausstoss verursacht nicht nur höhere Temperaturen, sondern hat auch klare positive Auswirkungen. Dieser Artikel führt aus, welchen Segen mehr Kohlendioxid in der Landwirtschaft bedeutet.

Anmerkung: Die wachstumsfördernde Wirkung von CO₂ kann man einerseits in wissenschaftlichen Feldversuchen erkunden. Dabei wird der Gehalt von Kohlendioxid in der Umgebungsluft von Pflanzen künstlich erhöht. Andererseits kann die Wissenschaft anhand von Kennzahlen und Modellen abschätzen, wie die bisher erfolgte CO₂-Erhöhung in der Atmosphäre die Erntemengen insgesamt beeinflusst hat.

Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/10/der-hoehere-co2-gehalt-in-der-atmosphaere-ist-ein-segen-fuer-die-landwirtschaft

Den Newsletter „Klima und Energie“ von Alex Reichmuth gibt es hier zum Abonnieren: https://www.nebelspalter.ch/newsletter/klima-energie

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Friends of Science:

Eine neue, in „Nature Scientific Reports“ veröffentlichte Studie nutzte verbesserte Methoden, um die übermäßige Erwärmung der tropischen Troposphäre in der neuesten Generation von Klimamodellen (CMIP6) im Vergleich zu Messdaten und der Erwärmung an der Erdoberfläche im Zeitraum 1958–2024 zu analysieren. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die übermäßige Erwärmung in den Klimamodellen wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die Modelle den Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre zwischen den Druckniveaus von 850 und 100 hPa – was einer Höhe von 1,5 km bis 16,7 km entspricht – zu stark erhöhen.

Dr. Ross McKitrick, der Hauptautor der Arbeit, schrieb auf seiner Website: „Es geht um die Geschwindigkeit, mit der sich die Erwärmung an der Erdoberfläche in den Tropen mit zunehmender Höhe verstärkt. Dies ist die sogenannte ‚Hot-Spot‘-Frage. Alle Klimamodelle sagen eine mit der Höhe zunehmende Erwärmung in den unteren und mittleren Schichten der Troposphäre in den Tropen als Reaktion auf die Erwärmung an der Erdoberfläche voraus, die in Klimamodellsimulationen hauptsächlich durch steigende CO₂-Konzentrationen verursacht wird.“ Die Trendverhältnisse sind die Trends auf jeder der 12 Druckniveaus, geteilt durch den Temperaturtrend an der Erdoberfläche, berechnet für die 37 Klimamodelle und Beobachtungsdaten.

Die Beobachtungsdaten umfassen drei Radiosonden-Datensätze und zwei Reanalyse-Datensätze. McKitrick schrieb „Die Tatsache, dass die beobachtete Erwärmung der Troposphäre deutlich geringer ausfällt als von Modellen vorhergesagt, ist bereits seit Langem bekannt – unter anderem auch dem IPCC – und wirft Fragen hinsichtlich der Modellqualität auf. … Wir stellen fest, dass sich die Verhältnisse zwischen Beobachtungen und Modellen erheblich unterscheiden. Wir untersuchen, warum dies der Fall sein könnte. Es handelt sich nicht einfach um eine übermäßige Klimasensitivität; vielmehr argumentieren wir, dass dies auf eine übermäßige Befeuchtung der tropischen Atmosphäre in Erwärmungsszenarien hindeutet.“

In der Arbeit heißt es: „Das Verstärkungsverhältnis ist eine robuste, physikalisch fundierte Kennzahl, da es die atmosphärische Trendreaktion über alle Stichproben hinweg normiert und so die Komplikationen einer einfachen Trendanalyse einzelner Variablen vermeidet, bei der zufällige natürliche Schwankungen das Vertrauen in die Signalerfassung mindern.“

In der Arbeit wird festgestellt, dass die Modelle mit der stärksten übermäßigen Erwärmung in der Höhe auch die stärkste übermäßige Erwärmung an der Oberfläche aufweisen. Eine frühere Studie berichtet von einem erwarteten Verstärkungsverhältnis zwischen der Troposphäre und der Oberfläche von etwa 1,4 über mehrere Modelle hinweg. Tabelle 4 zeigt, dass im Zeitraum 1979–2024 alle 39 Klimamodelle abgelehnt werden, da sie auf den Druckniveaus 850, 500, 400 und 300 hPa nicht mit dem Durchschnitt der fünf Beobachtungsdatensätze übereinstimmen (p < 0,05), und bis auf ein Modell werden alle bei den Druckniveaus 700, 200 und 100 hPa verworfen. Tabelle 2 zeigt, dass der Multi-Modell-Mittelwert auf allen Druckniveaus bis 50 hPa verworfen wird (p < 0,05).

Die größte Diskrepanz zwischen dem Modelltrendverhältnis und dem Beobachtungstrendverhältnis besteht auf dem Druckniveau von 150 hPa, wo das Modelltrendverhältnis das 2,1-Fache des Beobachtungstrendverhältnisses beträgt. Es ist zu beachten, dass der Modelltrend bei 150 hPa mehr als das 2,1-Fache des Beobachtungstrends beträgt, da der Modelltrend an der Oberfläche größer ist als der Trend der Oberflächenbeobachtungen. In den Schlussfolgerungen der Arbeit heißt es: „Zwar gibt es in den Beobachtungen eine positive Verstärkung mit der Höhe, doch ist der entsprechende Prozess in den Modellen im Durchschnitt in den Schichten der [unteren Troposphäre] (LT) und der [mittleren Troposphäre] (MT) sowie bei den meisten einzelnen Modellen deutlich zu stark.“

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Leserpost von Dipl.-Ing. Olaf Achilles:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchte ich Sie auf diese neue Ausarbeitung hinweisen: „Forensische Analyse militärischer Treibhausgasemissionen – Methodische Grundlage für die technische Eingabe an das UNFCCC (Global Stocktake 2026)“ doi.org/10.5281/zenodo.21204233  veröffentlicht in „Militär, Rüstung und Klima – Die Insolvenz der Klimagovernance“ von Olaf Achilles

Ich habe diese Studie erarbeitet und bei der UNO eingereicht und auch bei der BaFin  (KLIMA-Studie/UNFCCC/WA 32-QB 4100_01231_00003_BAFIN)

Dies ist die Presserklärung;

Weltmilitär verschweigt über 500 Gt CO₂: Die Insolvenz der Klimagovernance und das Ende des 1,5-Grad-Limits


Hier ist eine Buchbesprechung https://www.youtube.com/watch?v=bP8_5tmRTMU mit knapp 20.000 Aufrufen.

Fakten zur UNFCCC-Baseline

  • Die Menschheit hat seit Beginn der Industrialisierung insgesamt rund 2.500 Gigatonnen (Gt) CO2 (bzw. ca. 2.500 Milliarden Tonnen) in die Atmosphäre geblasen. Das ist die absolute Gesamtsumme.
  • Der historische Wendepunkt (1945 und die „Great Acceleration“): Genau hier setzt die offizielle Baseline an: Von 1945 bis heute (Die „Great Acceleration“ / Nachkriegszeit) – beträgt die erfasste ausgestoßene Menge: ca. 2.100 Gt CO2
  • Im Rahmen des Global Stocktake 2026 vorgelegten wissenschaftlichen Ausarbeitungen zur methodischen Untererfassung militärischer Emissionen konnte erfasst werden:
    534 Gt CO₂e militärische Real-Last seit 1945 fehlen in der Baseline – dies entspricht einem Aufschlag von 21,4 % bzw- bezogen auf den reinen Nachkriegszeitraum ab 1945 (2.100 Gt) entspricht dies sogar einem Aufschlag von 25,4 %.

Weitere Ergebnisse
Die Baseline und das Rest-Budget erscheinen beliebig gestaltet zu werden: Jedes Mal, wenn die offizielle Klimagouvernance in Bedrängnis geriet, wurde der Stichtag nach vorne verschoben, die bis dahin aufgelaufene Menge (die Baseline) im System neu deklariert und so getan, als gäbe es ab diesem neuen Stichtag wieder ein frisches, großzügiges Restbudget – während die wahren Altlasten (wie die über 500 Gigatonnen Militärschuld) weiter ein Schattendasein dastellen.

Wenn die offizielle UNFCCC-Baseline um gigantische 534 Gigatonnen CO₂e (oder ein Viertel der Nachkriegs-Emissionen) an militärischer Real-Last bereinigt wird, stürzt das nicht nur die wissenschaftliche Klimabilanz, sondern entzieht dem gesamten globalen CO₂-Zertifikate-Handel (Emissionshandelssysteme / ETS) jede ökonomische und physikalische Grundlage.

Die Zahlen entlarven einen fundamentale Lücke in der globalen Klimabücherführung: Wenn allein 534 Gigatonnen CO₂e an militärischer Real-Last seit 1945 in den offiziellen UNFCCC-Baselines fehlen, bricht das gesamte Fundament der internationalen Klimapolitik in sich zusammen.Das bedeutet aber auch: der CO2-Zertifikate-Handel hat kein Fundament. Es ist eine Simulation.

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