Thema heute: Wimdkraft
Mikroplastik aus Windrädern: EU-Kommission räumt erstmals offiziell Kunststoffabrieb ein
Brüssel – Die EU-Kommission hat erstmals offiziell eingeräumt, dass Windkraftanlagen Kunststoffpartikel emittieren und dieser Abrieb unkontrolliert in die Umwelt gelangt. Anlass war eine Anfrage des österreichischen EU-Abgeordneten Gerald Hauser. Er hatte auf eine Schätzung von bis zu 62 Kilogramm Mikroplastik je Windrad und Jahr verwiesen. Diese Größenordnung übernimmt die Kommission zwar nicht. Den Kunststoffabrieb selbst bestätigt sie jedoch ausdrücklich und verweist dazu auf wissenschaftliche Untersuchungen. Damit erhält eine bislang wenig beachtete Umweltbelastung ausgerechnet bei einer Stromerzeugung offizielle Bestätigung, die politisch als besonders umweltschonend gilt.
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EU-Kommission gibt zu: Windkraftanlagen gehören ausdrücklich zu den PFAS-Verbreitern
Was lange von der Windkraft-Lobby als „Panikmache“ abgetan wurde, steht jetzt schwarz auf weiß in einem offiziellen Dokument der EU-Kommission: Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) erarbeitet einen Beschränkungsvorschlag für alle Ewigkeitschemikalien – und Windkraftanlagen gehören ausdrücklich zu den betroffenen Anwendungen.
Das ist der politische Offenbarungseid einer Kommission, die jahrelang den massiven Ausbau der Windkraft als alternativlose „grüne Wende“ vorangetrieben hat – und nun einräumen muss, dass sie nicht einmal einschätzen kann, wie mit dem PFAS-Einsatz in eben jenen Anlagen umzugehen ist.
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Windpark Märkerwald gestoppt: Sinkende EEG-Zuschläge machen acht Windräder unrentabel
In Dierdorf im Westerwald ist der Windpark Märkerwald im September 2026 wirtschaftlich gescheitert. ABO Energy hat den Genehmigungsantrag für acht Windräder zurückgezogen und beendet die Entwicklung des Projekts. Entscheidend sind die stark gesunkenen Zuschlagswerte bei den EEG-Ausschreibungen für Windenergie an Land. Deshalb entfallen bis zu 54,4 Megawatt geplanter Leistung sowie mögliche Einnahmen für mehrere Kommunen rund um den Standort.
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Nuklear-Expertin der ETH kritisiert Forscher«Würde man ein AKW so stark subventionieren wie Windräder, könnte man es fast gratis bauen»
Kernforscherin Annalisa Manera zerlegt den kritischen Bericht ihrer Kollegen: Er sei einseitig, unterschlage Fakten. Bewilligung und Bau eines neuen Reaktors dauerten nicht länger als bei einem Windpark.
- Die ETH-Professorin Manera kritisiert den Scnat-Bericht wegen einseitiger Darstellung der Kernenergie.
- Neue Kernkraftwerke könnten gemäss Manera gleich schnell realisiert werden wie Windparks.
- Bei gleicher Subventionierung wie bei der Windkraft wären AKW nach fünf Jahren amortisiert.
- Moderne Reaktoren verfügen über selbstständige Abschaltung bei auftretenden Sicherheitsproblemen.