Und der Haifisch, der hat Zähne

Wer jetzt an die Dreigroschenoper denkt, liegt in diesem Fall falsch. Anders als in dem Theaterstück mit Musik geht es nicht um Gangster, sondern um echte Haie. Eine sehr spannende ZDF-Dokumentation hat das Thema Metalle als Schwerpunkt. Der Geologe Colin Devey erklärt, wie Metalle entstanden sind im Laufe der Erdgeschichte und welche Bedeutung sie für die Menschheit hatten und noch haben werden.

Dabei wird auch auf das Thema Mangan-Knollen eingegangen, die tatsächlich teilweise aus Haifischzähnen entstanden sind als Basis. In einem sehr langen Prozess haben sich dann verschiedene Metalle daran angesiedelt und die Knollen geformt. Da es Haifische schon sehr lange gibt als Lebewesen (es gibt Schätzungen zwischen 200 – 400 Millionen Jahren) war diese Entwicklung möglich. Sehr informativ und nüchtern klärt Collin Devey auf. Auch über den Rohstoff-Hunger, den wir durch die Energiewende entfachen. Schön zu sehen, dass es offenbar auch anders geht beim ZDF.

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In Norwegen wurde in einer Auktion für einen Windpark ein neues Model angewendet. Montelnews:

“Der Zuschlagspreis gilt für einen zweiseitigen Differenzvertrag, mit dem die Produktion aus dem Projekt Südliche Nordsee 2 Förderung erhält, wenn der Marktpreis niedriger ist. sschauDie norwegische Regierung will allerdings maximal 23 Mrd. NOK zuschießen. Liegt der Marktpreis höher, muss der Betreiber zurückzahlen.”

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Strafbefehl für einen Aktivisten der Letzen Generation. Tagesschau:

“Stralsund im Juli 2023: Klima-Demonstranten hatten eine Straße blockiert. Im Laufe der Aktion eskalierte die Situation. Ein beteiligter Lkw-Fahrer hat bereits einen Strafbefehl erhalten. Er zerrte damals zwei Aktivisten von der Straße. Nun hat die Aktion auch Konsequenzen für die Demonstranten selbst. Geldstrafen in Höhe von 15 bis 30 Tagessätzen. Das Amtsgericht Stralsund hatte im Februar auf Antrag der Staatsanwaltschaft Strafbefehle erlassen. Und zwar gegen jeden der sechs Klima-Protestler wegen des Verdachts der gemeinschaftlich versuchter Nötigung im Straßenverkehr. Damit sind Geldstrafen in Höhe von 15 bis 30 Tagessätzen verbunden. Eine genaue Summe nannte die Staatsanwaltschaft nicht.”

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Eine Meldung, zwei unterschiedliche Sichtweisen. Die Weltwetterorganisation gibt einen Bericht zum Wetter und Klima heraus und spricht von Alarmstufe rot. Ein gefundenes Fressen für Medien wie den Spiegel. Der musste allerdings die Kröte schlucken, dass die Meteorologen am Ende noch El Niño ins Spiel brachten.

“Sicherlich war 2023 ein außergewöhnliches Rekordjahr mit extrem hohen Wassertemperaturen an vielen Standorten«, sagte Christian Wild vom der Universität Bremen. El Niño spielte ihm zufolge dabei eine wichtige Rolle. El Niño ist ein natürliches Phänomen, das alle paar Jahre auftritt. Es kann die Folgen des Klimawandels verschärfen, weil es einen zusätzlich wärmenden Effekt hat. »Aber viele Daten in dem Bericht deuten an, dass das Jahr 2023 wahrscheinlich die neue Normalität werden wird«, so Wild.”

Etwas anders sieht Axel Bojanowski von der Welt den Bericht (Bezahlartikel).

“Doch die meisten Wetterphänomene lassen sich nicht beliebig auf den Klimawandel zurückführen. Wärmere Meere können beispielsweise Hurrikane regenreicher machen, aber die Erwärmung verstärkt auch Scherwinde, welche die Entstehung der Stürme erschweren. Die Erwärmung kann örtlich Dürre und Waldbrandwetter wahrscheinlicher machen, dennoch ist die verbrannte Fläche der Brände weltweit rückläufig – weil das Klima nicht der dominante Faktor ist.”

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Susanne Götze vom Spiegel findet Kohlenstoff-Abscheidung und Lagerung offenbar nicht gut. Was kann sie machen? Richtig, einen Spiegelartikel (Bezahlschranke) schreiben, der bereits in der Überschrift falsch ist. Kohlenstoff soll nicht in der Nordsee verklappt werden, sondern im Untergrund gelagert werden. Zweimal Irreführung in nur einer Überschrift ist auch eine Kunst.

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Umdenken in der Fortwirtschaft. msn.com:

“Die Frage nach dem Wie-weiter lässt sich nur mit intensiver Forschungsarbeit zum klimaangepassten Umbau und zur zukunftstauglichen Bewirtschaftung der Waldbestände beantworten», erklärte Agentur-Geschäftsführer Andreas Schütte anlässlich des Tages des Waldes, der traditionell am 21. März begangen wird. Kritisch äußerte er sich zur Entwicklung in der Forschungsförderung. «Mit dem Auslaufen des Waldklimafonds geht den Forschungseinrichtungen ein wichtiges finanzielles Standbein verloren. Waldforschung bleibt angesichts der Klimaentwicklung jedoch unerlässlich», mahnte Schütte.”

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Aus den Augen aus dem Sinn. Blackout-News hinterfragt die deutsche Erfolgsbilanz beim CO2, die kürzlich durch die Medien ging.

“Die deutschen Klimaschutzbemühungen werden von Minister Robert Habeck als fortschrittlich präsentiert, wobei das Land seine CO2-Emissionen deutlich reduziert habe. Diese Entwicklung wird jedoch von einer anderen Seite beleuchtet, wenn man berücksichtigt, dass der gesunkene CO₂-Ausstoß teilweise auf die Abwanderung ganzer Produktionsbereiche ins Ausland zurückzuführen ist. Zudem spielt das rückläufige Wirtschaftswachstum eine Rolle bei der Verringerung der Emissionen. Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass der CO2-Ausstoß von importiertem Strom nicht in die deutsche CO2-Bilanz eingeht. Seit der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke hat sich Deutschland zu einem Nettoimporteur von Strom entwickelt, was die Klimabilanz zusätzlich verkompliziert (welt: 15.03.24). Der von Habeck vorgestellte Rückgang des CO2-Ausstoßes beruht allerdings nur auf den beiden Sektoren Industrie und Stromerzeugung. In den anderen Sektoren wurde keine Reduzierung erreicht.”

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Rückenwind für die Kernenergie in Europa. Stuttgarter Zeitung:

“Firmen aus USA und China versuchen den Europäern den Rang abzulaufen

Wir arbeiten seit Jahrzehnten an solchen SMR“, betont Ulla Engelmann, Direktorin der EU-Forschungsstelle Nukleare Überwachung und Sicherheit (JRC) mit Sitz in Karlsruhe. Einige Konzepte seien sehr vielversprechend und im Moment werde daran gearbeitet herauszufinden, welche für die einzelnen europäischen Staaten die besten sind. Ulla Engelmann unterstreicht, weshalb die Forschung an einer solchen möglichen Zukunftstechnik für Europa einen besonderen Stellenwert haben sollte. „Es ist wichtig, bei der Entwicklung solcher Reaktoren vorne zu sein, denn nur dann ist es auch möglich, entsprechende Standards zum Beispiel bei der Sicherheit zu setzen.“ Im Moment sieht sie aber, dass viele US-Firmen und auch China den Europäern auf diesem Feld den Rang abgelaufen haben.”

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Es gibt einen neuen Film, der den Klimaalarm kritisch kommentiert. Zu sehen ist er auf dem Youtube-Kanal von Clintel. Die Sprache ist englisch, aber es gibt deutsche Untertitel. Dazu muss man im Youtube-Fenster auf das Wagenrad klicken, dort bei Subtitles „German“ eingeben.

Aus der Filmbeschreibung:

This film exposes the climate alarm as an invented scare without any basis in science. It shows that mainstream studies and official data do not support the claim that we are witnessing an increase in extreme weather events – hurricanes, droughts, heatwaves, wildfires and all the rest. It emphatically counters the claim that current temperatures and levels of atmospheric CO2 are unusually and worryingly high. On the contrary, compared to the last half billion years of earth’s history, both current temperatures and CO2 levels are extremely and unusually low. We are currently in an ice age. It also shows that there is no evidence that changing levels of CO2 (it has changed many times) has ever ‘driven’ climate change in the past. Why then, are we told, again and again, that ‘catastrophic man-made climate-change’ is an irrefutable fact? Why are we told that there is no evidence that contradicts it? Why are we told that anyone who questions ‘climate chaos’ is a ‘flat-earther’ and a ‘science-denier’? The film explores the nature of the consensus behind climate change. It describes the origins of the climate funding bandwagon, and the rise of the trillion-dollar climate industry. It describes the hundreds of thousands of jobs that depend on the climate crisis. It explains the enormous pressure on scientists and others not to question the climate alarm: the withdrawal of funds, rejection by science journals, social ostracism. But the climate alarm is much more than a funding and jobs bandwagon. The film explores the politics of climate. From the beginning, the climate scare was political. The culprit was free-market industrial capitalism. The solution was higher taxes and more regulation. From the start, the climate alarm appealed to, and has been adopted and promoted by, those groups who favour bigger government. This is the unspoken political divide behind the climate alarm. The climate scare appeals especially to all those in the sprawling publicly-funded establishment. This includes the largely publicly-funded Western intelligentsia, for whom climate has become a moral cause. In these circles, to criticise or question the climate alarm has become is a breach of social etiquette. The film includes interviews with a number of very prominent scientists, including Professor Steven Koonin (author of ‘Unsettled’, a former provost and vice-president of Caltech), Professor Dick Lindzen (formerly professor of meteorology at Harvard and MIT), Professor Will Happer (professor of physics at Princeton), Dr John Clauser (winner of the Nobel prize in Physics in 2022), Professor Nir Shaviv (Racah Institute of Physics), professor Ross McKitrick (University of Guelph), Willie Soon and several others. The film was written and directed by the British filmmaker Martin Durkin and is the sequel of his excellent 2007 documentary The Great Global Warming Swindle. Tom Nelson, a podcaster who has been deeply examining climate debate issues for the better part of two decades, was the producer of the film. #ClimateTheMovie will be available for free at many online locations starting on March 21 2024. Subtitles for numerous languages are currently being created by the Clintel Foundation. Follow @ClimateTheMovie and @ClintelOrg for updates.

Einen Bericht zum Film gibt es auf WUWT.

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