Nachtrag: Die Faktenschinder befeuern ganz bewusst den menschengemachten Klimawahn

Von Uli Weber

Der Autor hatte sich mit Datum 2. Januar 2024 hier auf KlimaNachrichten darüber ausgelassen, dass menschengemachte Beweise und Computersimulationen den religiösen Klimawahn bestätigen. In der Muße der nachweihnachtlichen Feiertage war der Autor später auf der Internetpräsenz von BR24 auf einen der umstrittenen Faktenchecks mit Datum vom 21.07.2023, 05:12 Uhr zur menschengemachten Klimahysterie gestoßen, an dem man die Arbeitsweise solcher Faktenschinder ganz gut analysieren kann. Unter der Überschrift „#Faktenfuchs: Kein Klimawandel und keine Dürren wegen Windrädern“ beginnt dieser Text mit dem folgenden Statement:

Windkraftanlagen verursachen keine Dürren. Anders als teilweise behauptet, verändern die Anlagen nicht das Klima und das Wetter. Die fraglichen Behauptungen übertreiben einzelne Aspekte oder sind durch die Studienlage nicht gedeckt. Ein #Faktenfuchs.“

Qualifikation des Faktenfinders:  Der Autor dieses Artikels ist ein Fabian Dilger, Faktenfuchs/Planung/Nachrichten bei BR24 digital, dessen Qualifikation dort mit dem Studieren von Germanistischer Mediävistik, Geschichte und Amerikanistik und dem Absolvieren der Deutschen Journalistenschule in München angegeben wird.

Analyse 1: Die Qualifikationen von Dilger gehören nicht zu den vom Deutschen Klimakonsortium gelisteten Fächern für das Studium der relativ jungen Querschnittsdisziplin Klimawissenschaften. Es sei hier noch angemerkt, dass nicht einmal alle dort gelisteten Fachgebiete Primärinformationen über den sogenannten Klimawandel zu erzeugen in der Lage sind, sondern bestenfalls Sekundär­informationen beisteuern können, insbesondere Politik, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften.

Aussage Faktenfuchs:   Die Behauptungen über Windkraft würden Teilaspekte übertreiben, zugegeben werden allerdings lokal oder regional begrenzte Effekte.

Analyse 2: Zugegebene Probleme werden als lokal oder regional kleingeredet. Ist halt Dein eigenes Problem, wenn Du gerade dort lokal oder regional Landwirtschaft betreibst und/oder wohnst, im globalen Durchschnitt passiert nämlich gar nix…

Abbildung vom Faktenfuchs mit der Aussage,   „FALSCHBEHAUPTUNG: Windräder scheinen das Klima signifikant zu erwärmen. Zahlreiche Studien kommen jedenfalls zu dem Ergebnis, dass es in der Umgebung von Windkraftanlagen zu weniger Niederschlag kommt, insgesamt eine höhere Temperatur entsteht und folglich das Risiko von Dürren steigt.“

Analyse 3: Zahlreiche ungenannte wissenschaftliche Studien werden von einem fachlich unqualifizierten Faktenfinder als Falschbehauptungen abqualifiziert.

Aussage Faktenfuchs:   Es wird behauptet, die Zahl der deutschen Windräder könne sinken und die Anzahl der WKAs in 2030 bei unterschiedlichen Quellen mit einer Anzahl von 23.000 kleingeredet. Der Bundesverband Windenergie gibt dagegen aktuell für Deutschland in 2022 allein mehr als 28.000 Onshore-Anlagen an.

Analyse 4: MDR WISSEN gibt den Netto-Zubau zum Ziel 2030 allein für Onshore-Anlagen mit 8,6 Megawatt pro Tag an. Das wiederum bestätigt den Faktenfinder mit der Aussage, die Anzahl der WKAs könne sinken, denn bei einem Zubau von etwa 2.000 10 MW-Anlagen würde es ausreichen, wenn 10% des aktuellen Bestandes ihre Altersgrenze erreicht und abgebaut/erneuert wird.

Aussage Faktenfuchs:   Windkraftanlagen durchmischen die Luft und ändern damit Temperaturen.(Transparenzhinweis: Stefan Emeis sitzt für die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ im Stadtrat Weilheim.)Die Luft in Bodennähe wird dadurch wärmer, die Luft in höheren Schichten kälter.

Analyse 5: Der Faktenfinder reduziert den Gesamtvorgang auf das reine zugrunde liegende physikalische Phänomen, verschweigt aber, dass die wärmere Luft am Boden selbstverständlich auch mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. ABER: Trotzdem ein verhaltenes Lob an den Faktenfinder, denn einen Transparenzhinweis hat der Autor bei einer Faktenwäsche ja noch nie gesehen. Wobei Emeis seiner Transparenzwarnung durchaus gerecht wird, indem er behauptet, „Dann ist die Luft hinter dem Windpark in Bodennähe etwas wärmer geworden und sie ist etwas trockener geworden“. – Nach logischem Dafürhalten dürfte die Aussage „trockener“ am Ende nämlich eher für die Erdoberfläche gelten…

Aussage Faktenfuchs:   Studien deuten auf wärmere Nacht-Temperatur um Windparks hin, aber Wärme wird nur umverteilt, nicht zugeführt.

Analyse 6: Der Faktenfinder fokussiert erneut auf die grundlegenden Vorgänge und „vergisst“, deren Auswirkungen auf das Ortsklima zu erwähnen. Dabei wird der Meteorologe Thomas Birner von der Ludwig-Maximilians-Universität München dadurch auffällig, dass er ohne Transparenzhinweis dem CO2 implizit die Erzeugung von Wärme entgegen dem 1. HS der Thermodynamik zuschreibt.

Aussage Faktenfuchs:   Bei der Größenordnung der Veränderungen gibt Emeis die nächtliche Erwärmung der Luft in Bodennähe in der Nähe von Windparks in klaren Nächten mit circa einem halben Grad C an. Bei zehn Prozent klarer Nächte ergibt dann seine grobe Rechnung (10 Prozent von 0,5 Grad) für den kompletten Jahresdurchschnitt circa 0,05 Grad.

Analyse 7: Der Faktenfinder verkauft seinem Publikum einen Jahresdurchschnitt als minimierte Auswirkung. Diesmal hilft auch der lobenswerte Transparenzhinweis auf Emeis nichts. Denn diejenigen, die dort Landwirtschaft betreiben und/oder dort wohnen, erleben die vollständige Sukzession der Wetterveränderungen über das Jahr und keinen tagtäglichen Jahresdurchschnitt.

Aussage Faktenfuchs:   Der Faktenfinder behauptet, dass Windräder die Temperaturnicht großräumig verändern und zieht eine Aussage des DWD heran, dass auf See bei stabil geschichteten Luftmassen der Nachlauf von WKAs 50 Kilometer reicht und in 45 Kilometern Abstand noch bis zu 0,6 Grad erhöhte Temperaturen nachgewiesen werden können. Emeis behauptet nun, über Land seien solche Nachläufe deutlich kürzer, vielleicht circa fünf Kilometer.  

Analyse 8: Hier haben wir es nun nicht mehr mit einer kleingeredeten oder kleingemittelten Schönrednerei oder einem halben physikalischen Ablauf zu tun, sondern mit massiv diametralen Aussagen. Die Angaben von Emeis widersprechen den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages, die  in ihrer Dokumentation WD 8 – 3000 – 007/22 einige Angaben dazu gemacht haben: „Nachläufe hinter großen Windparks können bei Onshore-Anlagen einige 10 km und bei Offshore-Anlagen sogar über 100 km lang sein.1“ (Quellenangabe 1): Persönliche Information vom 2.2.2022: Fraunhofer – IWES; Institute for Wind Energy Systems).

Aussage Faktenfuchs:   Auch für einen Martin Dörenkämper, privater Aktivist bei der Initiative „Scientists for Future“ gab es dort einen Transparenzhinweis. Dörenkämper kennt keine Daten, die Auswirkungen von WKAs auf Menschen belegen würden. Das lokale Mikroklima sei zudem von der Umgebung beeinflusst, und der Einfluss der Windkraftanlagen ist so gering, dass das einfach vernachlässigbar sei.

Analyse 9: Der Faktenfinder räumt hier mal eben pauschal alle Studien ab, die sich mit den Auswirkungen von WKAs auf den Menschen beschäftigen.

Aussage Faktenfuchs:   Eine oft zitierte Zahl aus einer Simulation, nach der sich die Temperatur in Bodennähe in den gesamten kontinentalen USA um 0,24 Grad erhöhen würde, sei nur ein „Gedankenspiel“. Als Begründung wird dort die Aussage von John Sheperd, ehemaliger Professor für Erdsystemwissenschaften an der Universität Southampton, zitiert. Danach  höre sich eine Erwärmung von 0,24 Grad Celsius nach viel an, aber sie gelte nur für das Festland der USA: Sie entspricht also etwa 65 Mal weniger als die globale Erwärmung“*. (* Disclaimer 21.07.2023, 11:00h: Wir haben den Satz verändert, damit er sprachlich näher an der Übersetzung ist.)
Anmerkung: Der Autor hat nicht abgeprüft, ob und/oder in wie weit sich die Aussage selbst verändert hat, weil bereits der Disclaimer für eine originäre Übersetzung aus dem Englischen völlig unverständlich bleibt.

Analyse 10: Der Faktenfinder argumentiert mit einer Zahl, die etwa 65 Mal weniger als die globale Erwärmung bedeutet. Wenn wir interessehalber mal beide Zahlen miteinander multiplizieren (0,24 Grad x 65 = 15,6°C), erhalten wir als einzig nachvollziehbare physikalische Größe einen Wert nahe der sogenannten „gemessenen globalen Durchschnittstemperatur“. In wie weit dieser MINT-freie Riesenbullfisch, also 0,24 Grad Celsius seien 65 Mal weniger als 15,6°C, obwohl die Temperaturskala bei  -273,15°C beginnt, durch eine fachfremd-willkürliche Veränderung der Übersetzung aus dem Englischen entstanden ist, wird hier nicht weiter geprüft, S. Disclaimer.

Aussage Faktenfuchs:   Bei der Antwort auf die Frage, ob Windräder Niederschläge verhindern, bezieht sich der Faktenfinder auf einen Schweizer Physiker, „der auch an anderer Stelle irreführende Windkraft-Behauptungen aufstellt“, und der mit der Aussage zitiert wird, große Windparks würden Luftströmungen aus dem Atlantik abbremsen, und wenn man zu viele Windräder aufstelle, könnte es zu „irgendwas“ kommen. Das seien übertriebene oder falsche Behauptungen. Derzeit gäbe es keinen Beleg dafür, dass Windkraftanlagen weiträumig zu weniger Regen führen.

Analyse 11: Der Faktenfinder erlaubt sich hier erstmals einen fiesen Trick, indem er dem dort in einem Nebensatz auch noch unbewiesen verleumdeten Schweizer Physiker unterstellt, dessen „irgendwas“ bedeute, Windkraftanlagen würden weiträumig zu weniger Regen führen. Völlig unzweifelhaft passiert physikalisch zwangsläufig irgendwas, wenn man erhebliche Energiemengen aus dem Klimamotor unserer Erde entnimmt; im Jahr 2022 beispielsweise erfolgte allein in Deutschland eine Entnahme von 635 Terajoule plus Umwandlungsverluste durch Onshore Wind.

Aussage Faktenfuchs:   Dörenkämper kennt derzeit keine Belege für einen Zusammenhang zwischenWindrädern vermindertem Niederschlag. Der MDR zitiert die Meteorologin Astrid Ziemann von der TU Dresden, „Ein Tiefdruckgebiet in unseren Breiten hat zum Beispiel einen typischen Durchmesser bis zu 2.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu einer Woche. Die damit verbundenen Niederschlagsprozesse laufen ebenso auf größeren Skalen ab. Die Auswirkungen von Windparks auf große Strukturen in der Atmosphäre ist zumindest fraglich.“

Analyse 12: Der Faktenfinder zitiert den bereits triggerverwarnten Dörenkämper, der derzeit keine Belege für Auswirkungen von Windparks auf große Strukturen in der Atmosphäre kennt. Anders als die vorsichtigen Einschätzungen von Ziemann erlaubt sich dieser also, eine eher absolute Aussage abzugeben. Was Widersprüche angeht, so lässt sich auch der Faktenfinder nicht lumpen. In einem nachfolgenden Stichpunkt zitiert er dann eben mal eine Studie aus dem Jahr 2020. Dort wurden zwei Windfarmen in der Irischen See vor der Westküste Englands beobachtet. Die Autorinnen stellten dort weniger Niederschlag bei Messstationen an der Küste – also leeseitig der Windräder – fest. „Es gibt eine sehr geringe Verringerung der Niederschläge. Statistisch signifikant, aber nicht groß“, schreibt die Studienautorin Christina Archer in einer Stellungnahme zur Studie.

Aussage Faktenfuchs:   Während auf See der Einfluss von Windparks auf 100 bis 200 Kilometer begrenzt sei, sind WKAs an Land nur eines von vielen Hindernissen. Emeis argumentiert, es gäbe dort Bäume, Städte, Hügel – dort sei der Windpark einer von vielen Hindernissen. Diese Hindernisse zwängen die Luft ebenso zum Auf- und Absteigen, die Luftdurchmischung sei also besser. Eine großflächige Änderung im Niederschlag sei deswegen viel unwahrscheinlicher.

Analyse 13: Der Faktenfinder reduziert jetzt wieder einmal seine Aussagen auf großräumige Durchschnittsereignisse. Menschen wohnen und arbeiten aber nun mal weniger großräumig als vielmehr kleinräumig. Hier werden also erneut örtliche Probleme mit WKAs über eine argumentative Durchschnittsbildung kleingeredet.

Aussage Faktenfuchs:   In diesem Stichpunkt zitiert der Faktenfinder die bereits erwähnte Studie aus dem Jahr 2020. Dort wurden zwei Windfarmen in der Irischen See vor der Westküste Englands beobachtet. Die Autorinnen stellten dort weniger Niederschlag bei Messstationen an der Küste – also leeseitig der Windräder – fest. „Es gibt eine sehr geringe Verringerung der Niederschläge. Statistisch signifikant, aber nicht groß“, schreibt die Studienautorin Christina Archer in einer Stellungnahme zur Studie. Archer schreibt auch explizit, dass ihre Studie nicht als Beleg für die These diene, dass Windfarmen Dürren verursachen. „Nur weil ein Windpark vor der Küste steht, heißt das noch lange nicht, dass die Niederschlagsmenge abnimmt. Das hängt von der Größe des Parks und der Entfernung zum Land ab“, schreibt Archer zu der „sehr geringen“ Abnahme.

Analyse 14: Der Faktenfinder benutzt hier eben mal die Selbstverteidigungsargumentation der Hauptautorin, damit weiterhin Fördermittel vom Klimamainstream fließen, um das Gegenteil des Studienergebnisses in den Raum zu stellen. Vielmehr ist in der besagten Studie wohl eher eine eindeutige Entfernungsabhängigkeit der abnehmenden Niederschlagsmenge von Windparks festgestellt worden.

Aussage Faktenfuchs:   Der Meteorologe Thomas Birner wird dort zitiert und behauptet, dass mögliche schädliche Auswirkungen der Windkraft sofort umkehrbar seien – im Gegensatz zum Beispiel zu CO2, das in der Atmosphäre verbleibe. „Wenn ich feststelle, dass der Effekt doch größer oder unangenehmer ist, als ich vorher dachte, kann ich eingreifen. Und im schlimmsten Fall das Windrad einfach ausschalten und dann ist quasi übermorgen der Effekt wieder vorbei.“

Analyse 15: Der Faktenfinder ist wohl bestenfalls noch etwas blauäugig und glaubt offenbar tatsächlich, dass negative Auswirkungen der sogenannten „erneuerbaren Energieerzeugung“ jemals öffentlich bekannt gegeben würden. Nein-nein, mein Freund, das sind doch die allerbesten Argumente für den menschengemachten Klimawahn!

Fazit vom Faktenfuchs, Zitat:

Windkraftanlagen haben laut Studien und Experten vor allem in klaren Nächten einen Einfluss auf die Temperatur in Bodennähe. Sie verändern aber nicht das Klima, sondern verteilen Wärme von der Höhe in Richtung Boden. Experten halten die Temperaturveränderungen für gering, an Land seien die Auswirkungen lokal begrenzt und die Auswirkungen auf den Menschen ebenso.

Derzeit gibt es keine Belege dafür, dass Windkraftanlagen Niederschläge verhindern. Experten nehmen derzeit nicht an, dass Windräder weiträumig Niederschlagsprozesse beeinflussen, da diese in höheren Luftschichten stattfinden.“

Fazit vom Autor dieser Analyse: Der Artikel vom Faktenfinder ist schon ein kleines sprachliches Kunstwerk. Dabei werden die Ängste und Bedenken der betroffenen Bürger aufgenommen und meist auf Nebenschauplätze umgelenkt, um dort dann das Feuer austreten zu können. Fehlerhafte Tatsachenbehauptungen werden durch Namensangabe geschickt als persönliche Meinungen gekennzeichnet und lediglich zitiert, um damit gegenteilige wissenschaftliche Aussagen zu kompensieren. Insgesamt ist dieser Faktenfinder offenbar gar so kein boshaft-ideologischer „Lügenbaron“, sondern eher ein wohl erzogener und gebildeter Durchschnittsmensch mit einem klimareligiösen Hintergrund, der in seinem Text sogar echte Transparenzhinweise gesetzt hatte. Man könnte sogar annehmen, dass die einleitenden pauschalen Falschaussagen eher redaktionell begründet sein könnten. Trotzdem ist dieses Kunstwerk natürlich keine objektive Information für eine interessierte und/oder betroffene Öffentlichkeit. Selbst im Fazit vom Faktenfuchs läuft das Nudging-Spielchen munter weiter, wobei man allerdings sagen muss, dass eine Bewertung von Nudging im Vergleich mit dem Sich-beim-Denken-helfen-lassen eher auf einen moralischen Gleichstand hinauslaufen dürfte. So wird im ersten Absatz mit dem Umverteilen von Wärme aus der Höhe in Richtung Boden ein physikalischer Vorgang beschrieben, dann aber sofort dessen Auswirkungen marginalisiert. Der zweite Absatz mit „Derzeit gibt es keine Belege dafür, dass Windkraftanlagen Niederschläge verhindern“ widerspricht dann sogar auffällig dem eigenen Textzitat, „Es gibt eine sehr geringe Verringerung der Niederschläge. Statistisch signifikant, aber nicht groß„. Denn „statistisch signifikant“ und „dafür gibt es keine Belege“ sind nun mal die diametralen Positionen für die Beschreibung von möglichen Zusammenhängen.

Nachtrag: Bevor Sie jetzt weiterlesen, holen Sie sich bitte zuerst einmal eine Packung Tempos bzw. das von Ihnen bevorzugte Konkurrenzprodukt. Denn Sie werden aus dem Lachen nicht mehr herauskommen, auch wenn es dabei vielleicht hier und da einen bitteren Unterton geben mag. Gemessen an der sophistischen Realitätsumkehr zwischen Ursache und Wirkung in der nachfolgenden Überschrift einer Pressemitteilung des ifo Instituts vom 12. Januar 2024 sind die vorstehend gescholtenen Faktenschinder von der Klimafront nämlich eher liebenswerte Zauberlehrlinge:

 „Schwaches Niveau der Klasse beeinträchtigt schulische Leistungen von Zuwandererkindern.“

Lizenzfrei von pixaline über Pixabay

Zu gut Deutsch, wenn die autochthonen Kinder nicht so dämlich wären, würden die allochthonen in der Schule viel schneller vorankommen. Und das mediale Dreigestirn der deutschen Intellektuellenverblödung hat diesen Scheiß natürlich sofort über ganz Absurdestan verteilt…

P.S. – die „gute wissenschaftliche Praxis“ des ifo Instituts lautet übrigens, Zitat:Wir stellen höchste Anforderungen an unsere wissenschaftliche Arbeit, sind transparent, was unsere Unterstützer*innen angeht und übernehmen Verantwortung für die Ergebnisse unserer Forschung. Wir orientieren uns am Leibniz-Kodex für gute wissenschaftliche Praxis, der – in Umsetzung des einschlägigen Regelwerkes der DFG – umfassend den Bereich der wissenschaftlichen Integrität beschreibt und die bestehenden Standards verbindlich aktualisiert.“

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Titelfoto des Beitrags: Foto & Bearbeitung U. Weber

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