Hoffnung für die Ozeane: Diesen Korallen ist das Klima egal

Das Schweizer Parlament hat in Übereinstimmung mit der Regierung beschlossen, das seit 2017 bestehende gesetzliche Verbot für den Neubau von Atomkraftwerken zu streichen. Nun hat das Volk das letzte Wort. Atomgegner bemängeln aber, es handle sich um ein undemokratisches Vorgehen, weil das Atomverbot erst vor neun Jahren vom Volk ins Gesetz geschrieben worden sei. Warum diese Argumentation hinkt, hat Alex Reichmuth im Nebelspalter dargelegt: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/06/das-volk-hat-sich-nie-klar-gegen-neue-kernkraftwerke-ausgesprochen

Atomdebatte im Nationalrat
Das Volk hat sich nie klar gegen neue Kernkraftwerke ausgesprochen

Die Fakten: Wegen der vielen Redner ist der Entscheid des Nationalrats, ob das gesetzliche Neubauverbot für AKW gestrichen werden soll, auf nächste Woche vertagt worden. Entscheiden wird am Schluss aber sowieso die Bevölkerung. Und hier stehen die Chancen gut. Denn einen lupenreinen Volksbeschluss gegen neue Kernkraftwerke gab es bisher noch nie.

Warum das wichtig ist: Die Atomgegner argumentieren zwar, das Volk habe sich 2017 im Rahmen des neuen Energiegesetzes für ein Neubauverbot ausgesprochen. Also wolle es keine neuen Atomkraftwerke mehr. Doch dieser Entscheid kam nur aufgrund einer abstimmungstechnischen Zwangslage zustande.

Das Zitat: «2017 sagte [die Schweizer Bevölkerung] Ja zur Energiestrategie 2050 und damit zum schrittweisen Atomausstieg.» (Schweizerische Energiestiftung, August 2025)

Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/06/das-volk-hat-sich-nie-klar-gegen-neue-kernkraftwerke-ausgesprochen

Den Newsletter „Klima und Energie“ von Alex Reichmuth kann man hier abonnieren: https://www.nebelspalter.ch/newsletter/klima-energie

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Axel Bojanowski:

Ein unbequemer Wissenschaftler, der höchste Kreise gegen sich aufbrachte

Journalisten und Aktivisten hetzen gegen den Klimaforscher Roger Pielke – dahinter steckt eine jahrelange Kampagne, die erschütternde Einblicke bietet

Die Klimaforschung steht seit drei Jahrzehnten unter immensem politischen Druck, was unbequeme Forscher in Schwierigkeiten bringen kann.

Die härtesten Attacken treffen jene Forscher, die beides bestätigen: riskante Erwärmung und menschlichen Einfluss, die sich aber explizit dagegen wehren, dass wissenschaftliche Befunde politisch zurechtgebogen werden.

Roger Pielke Junior tritt seit jeher für die Eindämmung der CO2-Emissionen ein. Aber er kritisierte früh, die Klimadebatte gerate in eine „sinnlose Spirale“, wenn jede politische Seite neue wissenschaftliche Erkenntnisse als Munition für politische Zwecke benutze.

Die Geschichte des Sohnes des berühmten Atmosphärenforschers Roger Pielke Senior, bietet erschütternde Einblicke, wie die Klimaforschung in politische Händel verwickelt wurde.

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Hoffnung für die Ozeane: Diesen Korallen ist das Klima egal

Korallenriffe gelten als eines der größten Opfer der Klimakrise. Steigende Meerestemperaturen, Korallenbleichen und massenhaftes Sterben scheinen ihr Schicksal zu besiegeln. Doch jetzt macht eine neue Studie Hoffnung.

Forscher der Wildlife Conservation Society und der australischen Macquarie University kommen zu dem Ergebnis, dass rund 166.000 Quadratkilometer Korallenriffe in 71 Ländern das Potenzial haben, Klimaschäden zu überstehen oder sich davon zu erholen. Besonders viele dieser sogenannten klimaresistenten Riffe liegen in Australien, auf den Bahamas, in Kuba, Indonesien und auf den Philippinen. Allein auf diese fünf Länder entfallen rund 60 Prozent der widerstandsfähigen Korallenriffe.

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Das bekannte Klimablog „Climate Etc.“ von Judith Curry ging im März 2026 in Rente. Sie hat keine Lust mehr:

RIP Climate Etc.

by Judith Curry

It’s time to declare victory against climate stupidity and move on.

Well, the definition of victory here is about as fuzzy as that for the Iran war.  Here is a summary of why Climate Etc. is being euthanized:

  • Major progress has been made in the climate debate and the political climate has changed
  • My interests have evolved in other directions
  • The logistics and cost of keeping the blog running are substantial.

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Leserpost von Dipl. Ing. Martin Krohn:

Betreff: Versagen der AMOC

Sehr geehrte Damen und Herren,

einige Anmerkungen zum Blog vom 22. 06. 26. Es wird behauptet, dass die AMOC in früheren Warmphasen abrupt zusammengebrochen sein soll. Diese Aussage kommt mir sehr abstrus vor.

Die AMOC bringt für Nordeuropa eine Erwärmung mit sich. Würde diese Erwärmung wegfallen, würde es hier kälter werden. Aus dem Mittelalter liegen eine ganze Reihe von Berichten vor, welche ein mildes Klima darstellen. Auch Proxy-Temperaturrekonstruktionen stützen diese Erkenntnis. Das heißt, im Mittelalter, mit ähnlichen Temperaturen wie heute, sind keine solcher Abkühlungen bekannt. Also scheint die AMOC damals nicht versagt zu haben. Dabei hielt diese Warmphase einige Jahrhunderte an.

Auch während der römischen Warmphase gibt es Beschreibungen, welche auf ein warmes Klima hinweisen. Dabei lag das Temperaturniveau damals wohl noch etwas höher als im Mittelalter. Auch dabei fehlen irgendwelche Hinweise, dass die AMOC versagt hätte.

Es handelt sich offensichtlich wieder einmal um eine sinnlose Panikmache.

Viele Grüße
Dipl. Ing. Martin Krohn

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