Wegen des Ausstosses von Klimagasen hat sich bekanntlich der CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöht. Doch das hat auch einen Nutzen: Die weltweiten Reisernten fallen deutlich grösser aus, wie eine neue Studie belegt. Alex Reichmuth hat darüber im Nebelspalter berichtet: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/07/der-hoehere-co2-gehalt-in-der-atmosphaere-hat-den-globalen-reisertrag-deutlich-gesteigert
Landwirtschaft
Der höhere CO₂-Gehalt in der Atmosphäre hat den globalen Reisertrag deutlich gesteigertDie Fakten: Zwischen 1961 und 2015 sind die jährlichen Reisernten weltweit auf das Zweieinhalbfache gestiegen. Das belegen amerikanische Forscher in einer neuen Studie. Ein wesentlicher Anteil der Steigerung geht auf die höhere CO₂-Konzentration in der Luft zurück.
Warum das wichtig ist: Was bisher meist negiert oder ignoriert wurde, ist nun in einem renommierten wissenschaftlichen Fachblatt eindeutig nachgewiesen: Der CO₂-Ausstoss, der vom Menschen verursacht wird, erhöht die Erntemengen in der Landwirtschaft und trägt so zur Ernährung der Welt bei.
Das Zitat: «Der steigende CO₂-Gehalt der Atmosphäre war der wichtigste Umweltfaktor, der die Reisproduktion erhöhte, indem er die Photosynthese förderte und die Wassernutzungseffizienz verbesserte.» (Das Wissenschaftsportal «phys.org» zur neuen Studie, siehe hier)
Den ganzen Beitrag kann man hier nachlesen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/07/der-hoehere-co2-gehalt-in-der-atmosphaere-hat-den-globalen-reisertrag-deutlich-gesteigert
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Wissenschaft auf Bestellung
Florierendes Netzwerk hinter Klima-Kampagnen
Mehr Grundlagenforschung!
Deutschlands Wissenschaftspolitik brauche eine Umkehr, habe ich neulich bei WELT gefordert: Forschung, Lobbyarbeit und Regierungsberatung müssen getrennt, die staatlichen Forschungsbeiboote eingehegt werden.
Grundlagenforschung ist die Versicherung einer Gesellschaft gegen ihre eigene Kurzsichtigkeit.
Sie schafft Wissen, das noch nicht verplant ist. Sie beginnt mit Fragen, die kein Ministerium bestellt und keine Stiftung in ihre Strategie schreibt. Eine freie Gesellschaft braucht Wissenschaft als Korrektiv der Politik, nicht als ihre Legitimationsabteilung.
Was war passiert?
Anlass meines Appells war ein großes Ereignis: Klimaforscher hatten ihr extremes Szenario “RCP8.5” zurückgezogen. Sogleich begann ein Wettlauf um die Deutungshoheit.
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Chemiekonzern-Boss: Wir müssen die Klimawende verschieben!
Evonik-Chef: „Haben eine Netzinfrastruktur wie in Albanien“
Es ist eine knallharte Abrechnung mit der deutschen Energiewende und dem in Nordrhein-Westfalen (NRW) für 2030 geplanten Kohleausstieg! Der Chef des Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, zweifelt am vorgezogenen Ende der Kohleverstromung und fordert eine Verschiebung – genauso wie bei der Klimaneutralität für ganz Deutschland.
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RWE-Chef Krebber fordert Klimaziel zu verschieben – Deutschlands Sonderweg zu teuer
RWE-Chef Markus Krebber fordert, die deutschen Klimaziele zeitlich zu strecken und die Klimaneutralität von 2045 auf 2050 zu verschieben. Er hält den früheren deutschen Sonderweg gegenüber dem EU-Zieljahr 2050 für wirtschaftlich schädlich und klimapolitisch wirkungslos. IGBCE-Chef Michael Vassiliadis unterstützt den Vorstoß, weil hohe Energiekosten, schwache Konjunktur und kurze Investitionsfristen vor allem energieintensive Betriebe belasten. Das gesetzliche Ziel bleibt jedoch bestehen, solange der Bundestag das Klimaschutzgesetz nicht ändert.
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Kernenergieagentur der OECD warnt vor hohen Systemkosten einer Energiewende ohne Kernkraft
Die Kernenergieagentur der OECD warnt Anfang Juli 2026 vor stark steigenden Kosten einer Energiewende ohne Kernkraft. Der weltweite Strombedarf könnte sich bis 2050 fast verdoppeln, weil Verkehr, Industrie und Rechenzentren mehr Elektrizität benötigen. Zugleich sollen Kohle und Gas als Reserve entfallen, weshalb Netze, Speicher und flexible Verbraucher größere Lücken ausgleichen müssen. Neue AKW könnten diese Systemkosten begrenzen, doch Kapitalmangel, fehlende Fachkräfte und schwache Lieferketten bremsen den nötigen Ausbau.
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Kraftwerksabschaltungen stoppen: Professoren fordern Kurswechsel bei Wind und Solar
Zwei Professoren aus dem Bereich der Energiewirtschaft fordern ein Moratorium für den weiteren Ausbau von Windkraft und Photovoltaik. Zugleich verlangen sie, weitere Kraftwerksabschaltungen auszusetzen, bis Netze, Speicher und steuerbare Ersatzleistung tatsächlich bereitstehen. Sie warnen vor höheren Systemkosten, wachsender Importabhängigkeit und Nachteilen für Industrie sowie Stromkunden. Die Debatte gewinnt Gewicht, weil Deutschland im kommenden Winter 7.407 Megawatt Netzreserve benötigt.