Viele Korallen sind gegenüber Wärme widerstandsfähiger als erwartet

Leserpost von Bernd Stoeckl:

Betreff: Bordeaux Brände

Es gab tatsächlich kürzlich im TV einen ausgewogenen Beitrag zu den Beiträgen. Ein Forstexperte erläuterte daß wie bei den meisten großen schwer zu löschenden Bränden das Brandmaterial die Hauptursache ist. Die Gegend um Bordeaux wo es derzeit brennt ist ein ehemaliges Moorgebiet das trocken gelegt wurde. Bereits der Boden ist also hoch und ausdauernd brennbar, darauf wurden dichte Kiefer Monokulturen gepflanzt. Eine bessere Grundlage für einen verheerenden schwer zu kontrollierenden Brand kann man nicht schaffen. Die Ursache ist also der Mensch in diesem Fall nur eben anders als gedacht und kommuniziert. Statt noch mehr Windräder, Solarpanels und Elektroautos zu fordern wäre es an der Zeit in Maßnahmen zu investieren um mit den Folgen der zunehmenden Temperatur umzugehen.

Wenn man sich die Temperaturen der letzten 500 Millionen Jahre ansieht und vergleicht dann sind wir noch lange nicht am natürlichen Maximum unserer ausgehenden Kaltzeit angekommen bevor es unvermeidlich abwärts geht. Ich bin jedenfalls dankbar das ich in einer Warmzeit unseres Erdalters leben darf.

Beste Gruesse Bernd Stöckl (MSc und Dipl. Biologe im Ruhestand)

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Korallen seien die ersten Opfer des Klimawandels, ist überall zu hören. Doch eine neue Studie belegt, dass sich viele Korallen besser an höhere Wassertemperaturen anpassen können, als gedacht. Alex Reichmuth hat darüber im Nebelspalter berichtet: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/07/viele-korallen-sind-gegenueber-waerme-widerstandsfaehiger-als-erwartet

Neue wissenschaftliche Studie
Viele Korallen sind gegenüber Wärme widerstandsfähiger als erwartet

Die Fakten: Forscher aus den USA und Australien haben weltweit 166’000 Quadratkilometer an Korallenriffen identifiziert und kartiert, die gegenüber dem Klimawandel resistent sein könnten. Das ist rund ein Drittel aller Flächen mit Korallen (siehe hier).

Warum das wichtig ist: Ständig hört man, Korallen würden wegen der Erderwärmung bald zerstört und vernichtet werden. Die neuen Forschungsergebnisse zeigen aber, dass viele dieser Meerestiere mit den höheren Wassertemperaturen besser zurechtkommen als angenommen.

Den ganzen Beitrag kann man hier nachlesen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/07/viele-korallen-sind-gegenueber-waerme-widerstandsfaehiger-als-erwartet 

Den Newsletter „Klima und Energie“ von Alex Reichmuth ist hier zu abonnieren: https://www.nebelspalter.ch/newsletter/klima-energie 

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Thomas Maetzel ist Diplomingenieur für Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen und hat eine Studie mit dem Titel „Deutschland CO2 – frei“ erstellt.

Die Studie argumentiert, dass das politische Ziel eines nahezu CO₂-freien Deutschlands bis 2045 technisch zwar grundsätzlich denkbar, unter den heutigen Rahmenbedingungen jedoch mit einem gewaltigen Ausbau der Stromerzeugung sowie bislang unterschätzten Investitionen verbunden wäre. Ausgehend von den Bereichen Verkehr, Gebäude, Industrie und Stromversorgung errechnet der Autor einen künftigen Bedarf von rund 2.250 TWh erneuerbarem Strom pro Jahr – etwa dem Vierfachen der heutigen Stromerzeugung. Besonderes Augenmerk legt die Analyse auf die physikalischen Grenzen der Energieumwandlung sowie auf den zusätzlichen Bedarf für Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe und Wärmepumpen.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen die aus Sicht des Autors unzureichend berücksichtigten Herausforderungen bei Versorgungssicherheit und Energiespeicherung. Die Studie bezweifelt, dass wetterabhängige Wind- und Solarenergie ohne massive Speicher oder Reservekraftwerke eine stabile Stromversorgung gewährleisten können. Insbesondere die Überbrückung längerer Dunkelflauten wird als zentrale technische Hürde beschrieben. Darüber hinaus werden hohe Anforderungen an den Ausbau der Stromnetze, den Bau neuer Erzeugungsanlagen sowie die Herstellung von Wasserstoff und Synfuels aufgezeigt.

Auf Grundlage dieser Annahmen kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Gesamtkosten der angestrebten Klimawende deutlich höher ausfallen könnten als in der öffentlichen Debatte häufig dargestellt. Der Autor beziffert die notwendigen Investitionen für Verbraucher und Energieinfrastruktur auf insgesamt mehr als 11 Billionen Euro bis 2045 und warnt vor erheblichen wirtschaftlichen Belastungen sowie steigenden Energiepreisen. Die Studie versteht sich als Beitrag zu einer kritischen Diskussion über Machbarkeit, Kosten und Prioritäten der deutschen Klimapolitik und regt dazu an, die zugrunde liegenden Annahmen und Berechnungen eingehend zu prüfen.

Das pdf der vollständigen Studie können Sie heir herunterladen: https://www.dropbox.com/scl/fi/und2i0xy2lf9p4wz5f7bd/AA_REDUZIERUNG-_CO2_-Maetzel_17.pdf

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