Thema heute ist die Windkraft:.
Asbest in Windturbinen: Verbotene Komponenten aus China in 1.000 UK-Anlagen entdeckt
In Großbritannien haben Prüfer im Juni 2026 Asbest in Windturbinen nachgewiesen, weil Bremskomponenten in Service-Liften und Hubwerken offenbar Chrysotil aus chinesischer Produktion enthalten. Betroffen sind nach bisherigen Angaben mindestens 1.000 Anlagen. Der Stoff ist im Vereinigten Königreich seit 1999 verboten. Nicht die Rotorblätter stehen im Mittelpunkt, sondern Bauteile, die Techniker bei Wartungsarbeiten im Turm nutzen. Deshalb prüfen Betreiber die Anlagen, während Gewerkschaften Auskunft über Verantwortung, Kosten und Arbeitsschutz verlangen.
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Nach gut zweieinhalb Jahren: XXL-Windrad für zehn Millionen Euro wird wieder abgerissen
In Oberwiera im Landkreis Zwickau soll ab Juli 2026 ein fast neues XXL-Windrad für rund zehn Millionen Euro zurückgebaut werden, nachdem Anwohner über anhaltenden Lärm geklagt hatten. Der Betreiber zeigte den Rückbau am 16. Juni 2026 beim Umweltamt an, weil selbst ein Getriebewechsel keine ausreichende Lösung brachte. Die Anlage ging im Dezember 2023 ans Netz, galt als Sachsens größtes Windrad und verschwindet nun nach gut zweieinhalb Jahren wieder.
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Rückzug aus der Windkraft: Shell verkauft Windpark-Portfolio für über eine Milliarde Dollar
Shell bereitet einen weiteren Rückzug aus der Offshore-Windkraft vor. Der Energiekonzern will Beteiligungen an Windparks für mehr als eine Milliarde Dollar verkaufen. Die Transaktion soll laut Bloomberg voraussichtlich 2027 starten. Der Energiekonzern hat demnach Rothschild und PJT Partners als Berater verpflichtet. Shell bestätigte den Bericht jedoch bislang nicht. Unklar bleibt außerdem, wie viele Windparks das Verkaufspaket umfasst. Hohe Finanzierungskosten, gestiegene Projektpreise und schwache Renditen belasten das Geschäft. Deshalb richtet Shell mehr Kapital auf LNG, Öl, Gas und Energiehandel aus.