Europa ist der Kontinent mit den mit Abstand meisten Hitzetoten verglichen mit der Bevölkerungszahl. Und eine Ursache sticht hervor: Klimaanlagen sind in Europa kaum verbreitet – weil diese angeblich klimaschädlich sind. Klimapolitik tötet – hat Alex Reichmuth im Nebelspalter gefolgert: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/06/europa-hat-weitaus-am-meisten-hitzetote-wegen-fehlender-klimaanlagen
Hitzewelle
Europa hat weitaus am meisten Hitzetote – wegen fehlender KlimaanlagenDie Fakten: In Europa ist das Risiko, wegen Hitze zu sterben, verglichen mit allen anderen Kontinenten mit Abstand am höchsten. Und es ist der einzige Kontinent, auf dem die Zahl der Hitzetoten sogar noch zugenommen hat. Das liegt vor allem daran, dass in Europa kaum Klimaanlagen zum Einsatz kommen.
Warum das wichtig ist: Der Einbau von Klimaanlagen gilt in weiten Kreisen in Europa als Verschwendung von Energie und darum als klimaschädlich. Der Effekt ist, dass wegen dieser Zurückhaltung unzählige Menschen zusätzlich wegen Hitze sterben müssen.
Das Zitat: «Ein perfektes Beispiel für eine Fehlanpassung an den Klimawandel» (So bezeichnete der grüne Nationalrat Christophe Clivaz in einem Vorstoss die Verwendung von mobilen Klimageräten, siehe hier)
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Welt via Blackout News:
Deutschland zahlt Ausland für Solarstrom-Abnahme bis zu 88 Cent pro KWh
Deutschland zahlte Ende April 2026 zeitweise hohe Beträge, damit das Ausland überschüssigen Solarstrom und weitere Strommengen abnahmen. Der Börsenpreis fiel in der Spitze auf einen Negativpreis von minus 48 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig erhielten Betreiber älterer Solaranlagen teils bis zu 40 Cent Einspeisevergütung. Dadurch konnten rechnerisch bis zu 88 Cent je Kilowattstunde anfallen. Auslöser waren starke Photovoltaik-Einspeisung, zusätzliche Windleistung und geringe Nachfrage. Der entscheidende Risikofaktor liegt in fehlenden Speichern, trägen Netzen und zu wenig flexiblen Verbrauchern. Die Kosten landen über Steuern, Netzentgelte und Strompreisbestandteile bei Bürgern und Unternehmen. Netzbetreiber müssen immer häufiger eingreifen, um Überlastungen zu verhindern. Bleibt das Problem ungelöst, steigt das Risiko gezielter Abschaltungen in einzelnen Netzbereichen (welt: 30.04.26)
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Merkur via Blackout News:
Solarparks verdrängen Bauern – Pachtflächen brechen weg und gefährden Existenzen
In Deutschland verlieren Landwirte seit 2023 zunehmend Pachtflächen an Betreiber großer Solarparks, während staatliche Förderung und hohe Energiepreise den Ausbau beschleunigen. Besonders betroffen sind Regionen mit intensiver Landwirtschaft, in denen Investoren deutlich höhere Pachten zahlen. Der entscheidende Risikofaktor liegt in dieser finanziellen Überlegenheit, die landwirtschaftliche Nutzung verdrängt. Viele Betriebe ohne eigenes Land geraten dadurch unter Druck, weil ihre wirtschaftliche Basis wegfällt. Die Folgen sind sinkende Anbauflächen, steigender Existenzdruck und ein beschleunigter Strukturwandel (merkur: 18.04.26).
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daily mail via Blackout News:
Britische Regierung räumt Umweltfolgen von Windrädern und Solarparks ein
In Großbritannien belegen interne Regierungsunterlagen erhebliche Umweltfolgen des beschleunigten Ausbaus von Windrädern und Solarparks unter Energieminister Ed Miliband. Das Dossier kam durch Anfragen nach dem Freedom of Information Act an die Öffentlichkeit. Es nennt Risiken für Schutzgebiete, Landschaften, historische Räume, Artenvielfalt und Wasserressourcen. Außerdem drohen mehr Luftemissionen, Treibhausgase, Lärm, Vibrationen, Lichtverschmutzung, Staub und Bodenschäden. Besonders brisant ist der mögliche Zugriff auf Grüngürtel und Agrarland. Deshalb geraten Bauern, Anwohner und die britische Ernährungssicherheit in den Mittelpunkt der Debatte (dailymail: 17.05.26).
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Science Files via Blackout News:
Solarparks auf Agrarflächen – fruchtbarer Acker kann dauerhaft verloren gehen
Eine italienische Bodenstudie aus dem Jahr 2022 liefert den fachlichen Kern der Debatte um Solarparks auf Agrarflächen: Bereits nach sieben Jahren Freiflächen-Photovoltaik fanden Forscher unter den Modulen deutlich verarmte Böden. Damit gerät die verbreitete Annahme ins Wanken, Ackerland lasse sich nach 30 bis 40 Jahren Solarnutzung einfach räumen und wieder landwirtschaftlich nutzen. Im US-Bundesstaat Michigan warnen Kartoffelbauern deshalb vor neuen Solarparks auf hochwertigen Böden. Der aktuelle Anlass ist die Sorge um Kartoffeln, die unterirdisch wachsen und Plastik- oder Metallreste aufnehmen können. Betroffen wären nicht nur Erzeuger, sondern auch Verarbeiter, Handel und Verbraucher. Im schlimmsten Fall gehen fruchtbare Flächen für die Lebensmittelproduktion dauerhaft verloren (sciencesfiles: 22.05.26)