NZZ: Deutschlands Energiewende ist eine Abkehr von der Moderne. Sie zerstört den Wohlstand des Landes

Mit dem Ende des Hochemissions-Szenarios RCP 8.5 in der Wissenschaft ist es eigentlich vorbei mit der Klimakatastrophe. Doch die Klimalobby behauptet nun steif und fest, dass angebliche Erfolge in der Energiewende der Grund dafür seien, dass dieses Szenario nun ausrangiert worden ist. Und die Klimakrise gehe weiter. Alex Reichmuth hat im Nebelspalter gezeigt, warum diese Argumentation falsch ist: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/05/so-reden-die-klimawarner-ihr-versagen-schoen 

Extremes Klimaszenario gecancelt
So reden die Klimawarner ihr Versagen schön

Die Fakten: Die Klimaforschung hat ihr extremes Szenario RCP 8.5 beerdigt (siehe hier). Auf diesem Szenario beruhten in den vergangenen Jahren unzählige Berichte und Studien, welche der Welt eine katastrophale Erwärmung vorhersagten. Doch statt ihr Versagen einzugestehen, behaupten viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten nun, Erfolge in der Klimapolitik seien der Grund, dass die Horrorszenarien nicht eintreten.

Warum das wichtig ist: Die Klimalobby hat ein Problem: Jahrelang hat sie der Welt aufgrund des Szenarios RCP 8.5 die Hölle heiss gemacht. Dabei war von Anfang an klar, dass dieses Szenario nie eintritt. Die Verklärungen, die nun angeführt werden, erinnern an diejenigen um das «Waldsterben» vor einigen Jahrzehnten, das ebenfalls nie stattfand.

Das Zitat: «Das allerschlimmste Szenario des Weltklimarats ist weniger wahrscheinlich geworden, weil wir gemeinsam gehandelt haben.» (Jakob Blankenburg, Abgeordneter der SPD im deutschen Bundestag, siehe hier)

Den ganzen Beitrag kann man hier nachlesen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/05/so-reden-die-klimawarner-ihr-versagen-schoen

Den Newsletter „Klima und Energie“ von Alex Reichmuth kann man hier abonnieren: https://www.nebelspalter.ch/newsletter/klima-energie

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Der andere Blick, Newsletter von Malte Fischer auf nzz.ch:

Deutschlands Energiewende ist eine Abkehr von der Moderne. Sie zerstört den Wohlstand des Landes

Die von Ideologie getriebene Transformation der Energieversorgung hat Deutschland seiner wirtschaftlichen Dynamik beraubt. Die Energiewende rettet nicht das Klima, sondern hebelt die Marktwirtschaft aus.

Wie kann es geschehen, dass ein Land, das ein Wirtschaftswunder zustande gebracht hat, das jahrzehntelang für seine ökonomische Potenz und Stabilität geachtet und beneidet wurde, in einer Dauerstagnation versinkt? Diese Frage stellen sich viele Beobachter im In- und Ausland mit Blick auf Deutschland.

Die Antwort ist vielschichtig. Denn es ist eine Palette von Faktoren, die den wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands erklären, angefangen bei überzogenen Steuern und Abgaben bis hin zur wuchernden Bürokratie.

Einer der wichtigsten Punkte ist die energiepolitische Selbstkasteiung, die Deutschland mit seiner Energiewende betreibt. Von Rot-Grün unter Kanzler Gerhard Schröder zu Beginn des Jahrtausends eingeleitet, von seiner Nachfolgerin im Amt Angela Merkel nach dem Fukushima-Reaktorunglück 2011 beschleunigt und von deren Nachfolger Olaf Scholz mit der Abschaltung der Atomkraftwerke 2023 auf die Spitze getrieben, hat die Energiewende Deutschland seiner wirtschaftlichen Dynamik beraubt.

Die Energiewende ist gescheitert

Statt die Energieversorgung billiger, unabhängiger und klimafreundlicher zu machen, ist das Gegenteil geschehen. In kaum einem anderen Industrieland der Welt ist Strom heute so teuer wie in Deutschland, selbst in der Schweiz zahlen die meisten Bürger weniger für den Strom. Kein anderes Land in Europa bläst heute mehr Treibhausgase in die Atmosphäre als Deutschland. Und weniger abhängig von der Energiezufuhr aus dem Ausland ist Deutschland auch nicht geworden. Die als Klimarettung und Wachstumsprogramm deklarierte Energiewende ist gescheitert.

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The Guardian via Blackout News:

BP zieht sich aus Klima-Projekten zurück – Milliardenpläne geraten ins Wanken

Der britische Energiekonzern BP trennt sich von Beteiligungen an zwei großen Klima-Projekten im Nordosten Englands. Betroffen sind das CCS-Kraftwerk Net Zero Teesside sowie die Northern Endurance Partnership zur CO2-Speicherung unter der Nordsee. Der Schritt folgt auf wachsenden Druck von Investoren, die höhere Gewinne statt teurer Klimainvestitionen verlangen. Zugleich steigen die Kosten für CO2-Abscheidung und Transport deutlich schneller als geplant. Für Großbritannien bedeutet der Rückzug ein Problem, weil die Klima-Projekte als wichtiger Bestandteil der industriellen Dekarbonisierung galten und Milliarden an staatlicher Unterstützung eingeplant wurden (theguardien: 07.05.26).

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Taxation and Customs Union via Blackout News:

Brüssel legt neuen CO2-Preis fest – EU treibt Importkosten mitten in der Krise nach oben

Mitten in der angespannten Lage rund um den Iran-Krieg hat die EU-Kommission in Brüssel den ersten festen CO2-Preis für ihren neuen Grenzzoll festgelegt und damit ein zusätzliches Kostenrisiko für Importeure, Industrie und Landwirtschaft geschaffen. Für das erste Quartal liegt der Referenzwert bei 75,36 Euro je Zertifikat des CO2-Grenzausgleichsmechanismus CBAM. Betroffen sind Einfuhren von Stahl, Aluminium, Zement und Düngemitteln. Die Gebühren gelten für Importe ab Januar 2026, während die nötigen Zertifikate erst 2027 gekauft werden müssen. Der kritische Punkt liegt jedoch im Zeitpunkt dieser Entscheidung, denn Lieferprobleme und steigende Kosten belasten die Märkte durch den Iran-Krieg bereits massiv. Die Hauptfolge ist deshalb klar: Unternehmen müssen neue Zusatzkosten einplanen, Bauern geraten weiter unter Preisdruck und die Abhängigkeit Europas von empfindlichen Lieferketten bleibt bestehen (taxation-customs 07.04.26).

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Eduard Heindl auf Youtube:

Diskusion zur Energiewende: Prof. Brasseur und Prof. Züttel | Eduard Heindl Energiediskussion #004

Das Gespräch wurde am 21. Februar 2026 in Leonberg aufgezeichnet.

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