NIUS, 19.5.2026:
Nach Ausrangierung der Horrorszenarien: Kippt jetzt das Karlsruher Klimaurteil?
Forscher, die dem Weltklimarat zuarbeiten, haben eine wegweisende Neubewertung vorgenommen. Die Klimamodelle werden neu sortiert. Besonders betroffen ist der extreme Hochemissionspfad SSP5-8.5 – jenes Szenario, das eine Erwärmung von rund fünf Grad bis Ende des Jahrhunderts beschreibt. Im neuen Modellierungsrahmen wird dieser Pfad nun als „unplausibel“ verworfen und ausrangiert.
Diese Modelle, die extreme Entwicklungen prognostizierten, haben die Klimapolitik der vergangenen Jahre jedoch entscheidend geprägt. Wenn die Welt nicht sofort und radikal gegensteuere, drohe eine Erhitzung um drei, vier oder fast fünf Grad. Mit dieser Drohkulisse wurden nicht nur Gesetzesverschärfungen begründet und die „Energiewende“ vorangetrieben; sie nimmt auch im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Klimaneutralität eine zentrale Stelle ein. Mit der IPCC-Neubewertung sei „diese Grundlage nun hinfällig“, so der ehemalige Umweltsenator Fritz Vahrenholt.
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Fritz Goergen auf Tichys Einblick:
Wo die Merkel-Doktrin gilt und wo nicht
Die Klimakatastrophen-Lüge muss nicht „unverzüglich rückgängig gemacht werden“Wo Frau Merkel politisch-kulturell geprägt wurde, war es wie in der Sowjetunion und anderen sozialistischen und autoritären Staaten selbstredend, Regeln werden nur angewandt, wo und wie es den Sowjets passt: gegen die „ Falschen“ und niemals gegen die „Richtigen“.
Es begann mit Frau Merkel, die im Februar 2017 in einer Rede in Stralsund sagte: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.“ Damit änderte sie sprachpolitisch die Verfassungswirklichkeit, ohne die Verfassung ändern zu können. Im Grundgesetz steht ausdrücklich, zum Volk zählt, wer einen deutschen Pass besitzt (auch wenn er nicht „in diesem Lande lebt“).
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Kommentar von Dr. Christoph Canne auf Apollo News:
Die abgesagte Klima-Apokalypse – jetzt beginnt das Zurückrudern aktivistischer Klimawissenschaftler
Jahrelang diente das Extremszenario RCP 8.5 als Schreckbild der Klimadebatte – in Medien, Politik und Wissenschaft. Jetzt ist das Horror-Szenario zusammengebrochen – und namhafte Klima-Experten wie Stefan Rahmstorf geraten ins Schwimmen.
Der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands ist keine Naturkatastrophe. Er ist das messbare Ergebnis einer Politik, die sich von einer künstlich aufgeblähten Klimapanik treiben lässt. Doch während die Industrie das Land verlässt und die Energiepreise Rekordhöhen erreichen, bricht klammheimlich das wissenschaftliche Fundament zusammen, mit dem diese Radikalmaßnahmen jahrelang als „alternativlos“ gerechtfertigt wurden.
Was wir derzeit erleben, ist das monumentale Scheitern eines medialen und wissenschaftlichen Schreckgespensts – und der verzweifelte Versuch seiner Protagonisten, das Publikum mit kreativen „alternativen Erklärungen“ zu füttern.
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The worst climate future is less likely, but the best one is slipping away, scientists say
Scientists are jettisoning their worst and best case scenarios for a warming world as no longer plausible. That shows how modest gains in the fight to curb climate change have dialed back the most catastrophic of future heating but also confirmed that there’s no chance to limit warming to the international goal set in 2015.
Researchers‘ new list of seven plausible carbon pollution scenarios for the future are pushing aside two staples of climate policy: the extremes on either end.
The extremes have become less probable in the past several years because of how we power our world. Carbon dioxide, released from the burning of gas, oil and coal, is chiefly responsible for warming. Increasing use of green energies, like solar, wind and geothermal, which don’t emit carbon dioxide, have lowered top end carbon pollution projections. However, because those changes haven’t been fast enough, the bottom end projections have risen.
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Bild:
Gunnar Schupelius – Offen gesagt: Klimawandel ist also doch kein Weltuntergang
Die Klimamodelle ändern sich, die Politik aber hält eisern an Auflagen und Verboten fest, die Industrie und Mittelstand zerstören und das alltägliche Leben unbezahlbar machen.
Berlin – Die internationale Klimaforschung gibt Entwarnung: Die Erde wird sich nicht so schnell erwärmen, wie bisher behauptet. Dürre, Hunger, Elend und Wirtschaftsflaute sind nicht in dem Ausmaß zu erwarten, wie angenommen. Das „World Climate Research Programme“ (WCRP, Sitz in Genf), das die globale Klimaforschung koordiniert, erklärt sein eigenes Extremszenario mit dem Titel „RCP8.5“ für ungültig. Darüber berichtete mein Kollege Axel Bojanowski bereits in BILD.