Deutschland subventioniert grünen Wasserstoff aus Dänemark mit 1,3 Milliarden Euro

Thema heute ist der Wasserstoff. Blackout News hat hierzu wieder einige Interessante Presseartikel zusammengetragen (hier, hier, hier):

Deutschland subventioniert grünen Wasserstoff aus Dänemark mit 1,3 Milliarden Euro

Februar 4, 2026

Deutschland setzt beim Wasserstoff weiter auf große Versprechen, denn der Bund will grünen Wasserstoff aus Dänemark mit 1,3 Milliarden Euro absichern. Die Förderung zielt auf eine Pipeline, die ab 2030 liefern soll. Gleichzeitig bricht im Inland ein Projekt nach dem anderen weg, sodass sich die weiteren Subventionen wie ein Risiko für Steuerzahler und Industrie lesen (ndr: 27.01.26).

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Portugals Exportpläne für grünen Wasserstoff kollabieren

März 5, 2026

In der Hafenstadt Sines an Portugals Atlantikküste sollten große Mengen grüner Wasserstoff mit billigem Solarstrom entstehen und nach Europa gehen, doch die Exportpläne sind faktisch eingefroren. Vor rund fünf Jahren versprach der damalige Ministerpräsident António Costa eine „grüne Wasserstoff-Zukunft“ für den Standort, während internationale Konsortien Transporte per Schiff und Pipeline vorbereiten sollten. Unter dem Projektnamen „Grüner Flamingo“ standen 3,5 Milliarden Euro, etwa 5000 Arbeitsplätze und ein europäisches Export-Setting im Raum. 2024 stürzte die damalige Regierung wegen Korruptionsverdachts auch im Zusammenhang mit dem Wasserstoff-Projekt, deshalb kippte Vertrauen in Zeitplan und Größenordnung. Heute zeigen sich die Folgen in harten Fakten: weniger Investitionen, geringere Kapazitäten und weiterhin keine industrielle Produktion (dw: 27.02.26).

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Wasserstoffbus-Debakel in Wien – nach fünf Monaten sieben von zehn Bussen ausgefallen

Mai 16, 2026

In Wien sind Anfang Mai 2026 sieben von zehn neuen Wasserstoffbussen der Wiener Linien außer Betrieb. Die Fahrzeuge wurden Ende 2025 für die Linie 39A zwischen Heiligenstadt und Sievering angeschafft. Das Vorzeigeprojekt kostete mehr als zehn Millionen Euro. Auslöser sind laut Wiener Linien fehlende Ersatzteile für konventionelle Bauteile, nicht Defekte am Wasserstoffantrieb. Betroffen sind unter anderem Türkompressoren und Monitore für den toten Winkel. Die Busse stehen in der Garage Leopoldau in Floridsdorf. Fahrgäste sollen dennoch kaum Einschränkungen spüren, weil Ersatzfahrzeuge eingesetzt werden, darunter Dieselbusse (heute: 06.05.26).

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MDR, 21.4.2026:

Alpen oder Erzgebirge
Weißer Wasserstoff aus dem Untergrund: Ein Gamechanger für die Energiewende?

Weltweit stößt man immer wieder auf natürlichen Wasserstoff im Untergrund – auch in Deutschland hoffen Forschende auf nutzbare Vorkommen. Weißer Wasserstoff könnte klimafreundlich und vergleichsweise günstig sein. Doch Daten zu Menge, Förderbarkeit und Umweltfolgen fehlen weitgehend. Studien sehen deshalb eher einen Baustein der Energiewende als einen echten Gamechanger.

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