Klimawandel lässt Antarktis um 695 Milliarden Tonnen wachsen

Focus:

Kurzzeitiger Effekt
Klimawandel lässt Antarktis um 695 Milliarden Tonnen wachsen

Wärmeres Tropenwasser veränderte die Luftströmungen und brachte Ostantarktika so viel Schnee, dass die Eismasse zeitweise zunahm.

Die Antarktis verliert langfristig Eis – doch zwischen 2021 und 2023 passierte etwas Erstaunliches: Der Eisschild legte innerhalb von nur 22 Monaten rund 695 Milliarden Tonnen Masse zu. Es war der größte Zuwachs, den die GRACE-Satelliten in den vergangenen zwei Jahrzehnten gemessen haben.

Der Grund lag vor allem in ungewöhnlich viel Schnee in der Ostantarktis. Und der kam nicht von ungefähr: Tausende Kilometer entfernt hatte sich zuvor das Meer in den Tropen ungewöhnlich stark erwärmt.

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EIKE:

Deutsche Regierung: Klimalügen auf höchster Ebene

Fred F. Mueller

Braungebrannt nach über drei Wochen Urlaub und standesgemäß im Hubschrauber schwebte Bundeskanzler Merz nach dem Löschen des Waldbrandes in Hürtgenwald am 22. August im Schadensgebiet ein, vorgeblich vor allem, um den Helfern zu danken. Trotz Buhrufen, Hupkonzert und einem Pfeifkonzert von Anwohnern und Landwirten ließ er sich nicht davon abbringen, die seiner Ansicht nach offenkundig wichtigste Botschaft zu verkünden: Schuld an der Katastrophe sei der Mensch wegen des „Klimawandels“.

„Was hier passiert ist, das ist der Klimawandel“ diktierte der Kanzler in die Mikrofone der zahlreich erschienenen Medienvertreter, Bild 1 oben. Die Regierung werde alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen. Mit Blick auf protestierende Anwohner, die sich gegen sein spätes Erscheinen wandten, meinte er dagegen, er lasse sich „von denjenigen, die hier herumschreien, nicht beeindrucken. Ich spreche mit denen, die nicht schreien, sondern ich spreche mit denen, die arbeiten.“ Dass zu den Protestierern auch zahlreiche örtliche Landwirte gehörten, die zuvor tagelang mit ihren Traktoren Hilfe z.B. durch den Transport von großen Mengen Löschwasser geleistet hatten, ignorierte er. Ebenso wenig schien im klar zu sein, dass er unkritisch Lügen wiedergab, die ihm aller Wahrscheinlichkeit nach seine „wissenschaftlichen“ Zuträger und Berater untergeschoben haben.

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Blackout News:

Wasserstoffprojekt HySCALE100 gescheitert – 2,1 Gigawatt Ausbau bei Heide vom Tisch

Hemmingstedt/Heide – Das Wasserstoffprojekt HySCALE100 an der Raffinerie Heide ist endgültig gescheitert. Bekannt wurde das Aus am 12. August 2026. Bund und Land hatten fast 900 Millionen Euro für das Vorhaben bereitgestellt. Geplant waren Elektrolyseure mit bis zu 2,1 Gigawatt Leistung. Die Raffinerie nennt unter anderem fehlende Planungssicherheit als Grund. Deshalb verzögern sich laut Kreis Dithmarschen weitere Pläne für Erzeugung und Speicherung von grünem Wasserstoff. Das Land verliert jedoch kein Geld, weil die vorgesehenen Mittel nicht abgeflossen sind. Holcim erklärt außerdem, dass seine Projekte in Lägerdorf weiterlaufen.

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Blackout News:

Kernfusion: Realta gewinnt erstmals Strom direkt aus Plasma

In Madison im US-Bundesstaat Wisconsin hat Realta Fusion am 19. Juni 2026 einen wichtigen Schritt bei der Kernfusion erreicht. Bisherige Konzepte von Fusionskraftwerken erzeugen Strom überwiegend über Wärme, Dampf und Turbinen. Realta wandelte dagegen die Bewegungsenergie geladener Teilchen im Plasma unmittelbar in elektrischen Strom um. Nach Angaben des Unternehmens gelang dies erstmals einem kommerziellen Fusionsunternehmen an einer Fusionsanlage. Der elektrostatische Wandler lieferte mehrere Ampere bei rund 100 Volt und damit einige Hundert Watt Leistung. Nun muss Realta die Technik von dieser Versuchsdimension auf Leistungen skalieren, die für spätere Kraftwerke relevant sind.

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Blackout News:

Energieminister Aasland: Norwegens Wasserkraft kann Europa nicht retten

Norwegens Energieminister Terje Aasland hat am 24. August 2026 die frühere Rolle seines Landes als „grüne Batterie Europas“ verworfen. Norwegens Wasserkraft könne Europas schwankende Wind- und Solarproduktion unterstützen, jedoch nicht den gesamten Strommarkt ausgleichen. Aasland bezeichnete die Vorstellung deshalb als „fehlerhafte Idee“. Zugleich will die Regierung keine neuen Stromverbindungen ins Ausland bauen, weil die Kopplung Norwegen stärker europäischen Preisschwankungen ausgesetzt hat. Europa müsse stattdessen wieder mehr stabile Stromerzeugung bereitstellen, während Norwegen weiterhin eng mit seinen Nachbarn zusammenarbeiten will.

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