Wirtschaftliche Schäden durch Naturkatastrophen sinken im ersten Halbjahr 2026 auf 100 Milliarden US-Dollar

Gute Nachrichten:

Wirtschaftliche Schäden durch Naturkatastrophen sinken im ersten Halbjahr 2026 auf 100 Milliarden US-Dollar

Die weltweiten wirtschaftlichen Schäden durch Naturkatastrophen haben im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben des Rückversicherers Swiss Re rund 100 Milliarden US-Dollar erreicht. Damit lagen die Schäden deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums: Im ersten Halbjahr 2025 waren noch rund 152 Milliarden US-Dollar verzeichnet worden. Auch gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre waren die Schäden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um etwa zehn Prozent niedriger.

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Im Winter wird bei uns selbstverständlich geheizt. Niemand käme auf die Idee, das Heizen wegen des Energieverbrauchs grundsätzlich zu verbieten. Im umgekehrten Fall, bei Hitze, ist es aber so: Der Einbau von Klimaanlagen zur Kühlung ist darum entsprechend enorm hürdenreich. Das ist ein zentraler Grund, warum es in Europa verglichen mit den USA viel mehr Hitzetote gibt. Alex Reichmuth fordert darum im Nebelspalter nun eine staatliche Offensive, die den Einbau von Air Conditioning fördert. Auch die Subventionierung von Klimaanlagen müsse geprüft werden: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/08/es-braucht-jetzt-eine-offensive-fuer-klimaanlagen

Kommentar
Es braucht jetzt eine Offensive für Klimaanlagen

In einem Satz: Weil Klimaanlagen in der heissen Jahreszeit das Leben erleichtern und viele Menschen vor dem Hitzetod retten könnten, muss der Einbau dieser Geräte nun gefördert werden.

Ausführlich: Man stelle sich vor, es ist kalter Winter, aber nur rund zehn Prozent der Häuser verfügen über eine Heizung. Die Menschen schlottern in ihren eisigen Wohnungen. Viele von ihnen werden krank und manche sterben sogar an der Kälte. Absurd?

Den ganzen Kommentar kann man hier nachlesen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/08/es-braucht-jetzt-eine-offensive-fuer-klimaanlagen

Den Newsletter „Klima und Energie“ von Alex Reichmuth kann man hier abonnieren: https://www.nebelspalter.ch/newsletter/klima-energie

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Blackout News:

Grüner Stahl: 5,9 Milliarden Euro Fördergeld drohen zu verpuffen

Eine Anfang August 2026 veröffentlichte PwC-Studie stellt die deutsche Milliardenstrategie für grünen Stahl grundsätzlich infrage. In Mitteleuropa erreicht Primärstahl laut den Berechnungen in keinem untersuchten Szenario dauerhaft wettbewerbsfähige Kosten. Bund und Länder haben Thyssenkrupp, Salzgitter und der Stahl-Holding Saar dennoch rund 5,9 Milliarden Euro Förderung zugesagt. Hohe Strompreise und teurer Wasserstoff gefährden deshalb die Auslastung der neuen Anlagen. Die Folgen treffen Steuerzahler, Beschäftigte und industrielle Lieferketten. Dabei waren die entscheidenden Kostennachteile bereits vor den Förderbescheiden bekannt.

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