Leserbrief von Dr. Reinmüller.
Nach jahrelangem Kampf gegen die „Klimalügen“ konnte Herr Prof. Dr. Vahrenholt am 13. Mai d.J. endlich mitteilen, dass sich IPCC von den Katastrophenszenarien der letzten Jahrzehnte verabschiedet hatte! Am 7.April hatten 44 IPCC-Autoren im wissenschaftlichen Paper van Vuuren,D.P. die bahnbrechende Erklärung veröffentlicht, dass die in den letzten beiden Klimaberichten AR5 und AR6 aufgeführten Szenarien der „Klima-Götter“ des IPCC, die zu Temperaturerhöhungen bis zu 5 Grad Celsius im Jahre 2100 führen sollten, unplausibel seien und es daher keine Klimahölle geben wird.
R. Tichy stellte dann am 17. Mai 2026 fest, dass es sich bei der Vorgehensweise des IPCC um einen handfesten Skandal handle, denn „Mit dem unglaubwürdigen Szenario der Fünf-Grad-Erwärmung wurde jahrelang im politischen Raum gearbeitet und Gesetze verabschiedet.“ Als Beispiele dieser skandalösen Vorgehensweise nannte er die Einführung der ständig steigenden CO2-Steuer, die jeden von uns belastet, der heizt, fährt, wohnt, sowie das Verbrenner Verbot, das unserer Automobilindustrie schweren Schaden zugefügt hat. Weiters sollen nach den Kernkraftwerken auch Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, wodurch die Energieversorgung unsicher und wahnsinnig verteuert wird. Das Ergebnis wird der wirtschaftliche Absturz Deutschlands sein. Herr Prof. Vahrenholt hatte schon seit Jahren darauf hingewiesen, dass das Katastrophenszenario nicht möglich wäre, weil der weltweite Kohlenstoff in Form von Öl, Gas und Kohle schon 2080 erschöpft wäre. Außerdem hatte es in der Geschichte schon wesentlich wärmere Phasen gegeben, in denen die Erde weder verglüht, noch unbewohnbar geworden war. Dass die Nachricht der abgesagten Klimakatastrophe in Deutschland (bzw. auch in Europa ) nicht zur Kenntnis genommen und nicht einmal diskutiert wird, stellt wohl eine schlimme, besorgniserregende Erfahrung dar.
Zumindest jetzt müssten schnellstens alle Gesetze, Programme, Subventionen, die den zu erwartenden Klimanotstand bekämpfen sollen, rigoros abgeschafft werden. In den KlimaNachrichten vom 4.Juni wurde dazu von Herrn Prof. Vahrenholt im Detail ausgeführt, was sich in Deutschland ändern müsste. Leider entwickelten sich unsere Länder in Richtung einer „jakobinischen Öko-Diktatur“, in der sich Politiker mit Lobbygruppen der Energiewende und NGOs zu einem allmächtigen, allumfassenden polit-ökonomischen Komplex mit den bekannten Milliardengewinnen und volkswirtschaftlichen Fehllenkungen zusammengeschlossen hatten, in welchem am Ende Deutschlands Industrie und Wohlstand auf der Strecke bleiben wird.
Besonders erschütternd ist auch die Tatsache, dass in vielen Bereichen internationale Netzwerke aufgebaut wurden, um die europäischen Länder zu destabilisieren, egal ob es sich um Corona Zwangsmaßnahmen, die Klima-problematik oder die Migration handelt. Dazu darf ich einige Beispiele anführen:
1. Das IPCC wurde 1988 von privaten Gruppen mit dem Ziel gegründet CO2 als alleinigen Verursacher des Klimawandels darzustellen und politisch dagegen anzukämpfen. Um wirkungsvoll vorgehen zu können wurde IPCC der UNO angeschlossen. 1988 wurde auch die OSF (Open Society Fundation) gegründet und dazugehörige NGOs geschaffen, um Druck auf die Regierungen auszuüben. Über das zu OSF gehörige „Project Syndikate“ werden weltweit mehr als 500 Printmedien und TV-Kanäle in Richtung Mainstream gesteuert, so dass vieles wie in einem totalitären System abläuft. (OSF hat das Ziel „offene Gesellschaften“ zu schaffen und die europäischen Länder vom Korsett ihrer Kulturen und Traditionen zu befreien und sie auch für fremde Bevölkerungen zu öffnen).
2. Interessant ist, dass vor dem Kampf gegen CO2 schon in den 60-er Jahren eine Anti-Atombewegung geschaffen wurde, so dass in Summe in den europäischen Ländern seit Jahrzehnten die verlässlichen Energieversorger wie Kern KW und kalorische KW bekämpft werden und durch Flatter Energien, Wind- und Solar KW ersetzt werden sollen. Auf die daraus folgenden Nachteile – wie De-Industrialisierung mit Wohlstandsverlusten – wird von Herrn Prof. Vahrenholt schon seit Jahren hingewiesen.
Besorgniserregend muss auch die Tatsache sein, dass bei uns gegen ein Bevölkerungswachstum argumentiert wird, weil die Menschen schon mit dem ersten Atemzug klimaschädlich sind. Im Gegensatz dazu wird aber das Bevölkerungswachstum außerhalb Europas gefördert und eine Bevölkerungsbewegung in Richtung der europäischen Länder unterstützt. Dazu wurde 2005 EPIM (European Programme for Integration and Migration) als Drehscheibe für Migration nach Europa aufgebaut und auch die Lobbyorganisation PRO ASYL gegründet, die ein transnationales PRO ASYL Netzwerk namens ICF (Informations- und Kooperationsforum) koordiniert, welches die „Reisebewegungen“ mit Broschüren wie W2EU, Smartphones mit GPS-Daten der geeigneten Routen und Telefon-Nummern mit Ansprechpersonen und Rechtsberatungen in den Zielländern, unterstützt.
Als Beispiel darf ich dazu das Bevölkerungswachstum in Afrika kurz behandeln. Afrika hatte 1960 eine Bevölkerung von 280 Millionen; 1990 waren es bereits 630 Millionen, d.h. in 30 Jahren mehr als das Doppelte. Seit damals trat eine weitere Verdoppelung ein: 2020 rd. 1,340 Mrd. (= 1340 Millionen) und 2025 1,55 Mrd., was dem fünfeinhalb-fachen von 1960 entspricht. Deutschland hätte bei einer solchen Bevölkerungsentwicklung heute rd. 400 Millionen Einwohner und Österreich 39 Millionen Einwohner – In beiden Fällen wäre dies ein unvorstellbarer und nicht zu verantwortender Irrsinn.
Jedoch an Stelle einer Bevölkerungskontrolle und dazugehöriger wirtschaftlicher Entwicklung, um die Bevölkerung ihrer Länder ernähren zu können, werden die Entwickelten Länder dazu gezwungen hohe Milliardenbeträge bereitzustellen, ohne dass in den Empfängerländern die geeigneten Voraussetzungen geschaffen werden
– nähere Details über diesen Irrsinn siehe Anhang 1) – und auch eine Wanderung Richtung Europa vorgeschlagen. Über die gelenkten Medien wird Verständnis dafür angestrebt und versucht eine Willkommenskultur zu erreichen, wie wir es ja 2015 erlebt hatten.
Alles mit der Begründung, dass die entwickelten Länder die Verantwortung für den Klimawandel tragen, obwohl dies eine Lüge darstellt, wie die zu Beginn erwähnte Erklärung des IPCC klar beweist.
Wie in Blackout News bereits im Januar 2025 festgestellt, „ist die Energiewende in ihrer aktuellen Form weder nachhaltig noch zukunftsfähig. Sie basiert auf Ideologie statt auf Vernunft. Der Ausstieg aus der Kernenergie, die Überförderung ineffizienter Technologien und die Missachtung wirtschaftlicher Realitäten haben ein instabiles System geschaffen. Deutschland muss den Mut aufbringen, seine Energiepolitik grundlegend zu reformieren. Technologieoffenheit und pragmatische Lösungen sind unabdingbar. Ohne Kernenergie und einer Rückkehr zu wirtschaftlicher Vernunft droht Deutschland seinen Status als Industrienation zu verlieren. Die Zeit für eine energiewirtschaftliche Kehrtwende ist überfällig“.
In meinem LB vom 21.Feber 2026 hatte ich mich auf Herrn Prof. Dr. Vahrenholt bezogen, der schon seit Jahren auf die Nachteile des Ausbaus der Erneuerbaren Energien hingewiesen hatte. Es sind dies De-industrialisierung, Wohlstandsverluste, Zerstörung der Landschaft und Lebensräume, Überforderung der Staatshaushalte (die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045 werden von Frontier Economics mit 4800 bis 5400 Milliarden beziffert – ein Irrsinn!), sowie die Nicht-Gewährleistung einer gesicherten, frequenzstabilen Stromversorgung. Weiters hatte er mehrmals betont, dass die Energiewende auch an der Knappheit kritischer Metalle scheitern wird.
Diese Feststellungen sind so klar, dass es sowohl unverständlich ist und auch als verantwortungslos einzustufen ist, wenn sie bis heute nicht beachtet wurden.
Mit besorgten Grüßen und der Hoffnung noch den Niedergang zu stoppen
Ihr Dr. Gerhard Reinmüller
Quito und Baden.
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ANHANG 1)
OECD: Auch 2024 mehr als 100 Milliarden Dollar für Klimaschutz in armen Ländern
BLACKOUT NEWS.
Mai 22, 2026
Reiche Länder haben 2024 zum dritten Mal in Folge insgesamt mehr als 100 Milliarden Dollar zum Klimaschutz in ärmeren Ländern beigetragen.
Dabei schrumpfte der öffentliche Anteil allerdings um 2,6 Prozent, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der OECD hervorgeht.
Zahlen zum Jahr 2025, in dem der klimawandelskeptische Donald Trump seine zweite Amtszeit als US-Präsident antrat, sollen erst im kommenden Jahr veröffentlicht werden.
Rund 136,7 Milliarden Dollar stellten die wohlhabenderen Länder dem Bericht zufolge 2024 den ärmsten Ländern zur Verfügung,
um in saubere Energien zu investieren und sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen.
2023 waren es 132,8 Milliarden Dollar gewesen, 2022 lag der Betrag bei 115,9 Milliarden Dollar.
2022 war das erste Jahr, in dem das 2009 auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen festgelegte Ziel der 100 Milliarden Dollar erreicht wurde.
In der Summe enthalten sind bilaterale und multilaterale Beiträge, etwa von der Weltbank, aus dem öffentlichen oder privaten Bereich.
Die öffentliche Klimafinanzierung schrumpfte 2024 um 2,6 Prozent auf 101,6 Milliarden Dollar.
Dies wurde durch einen Anstieg der Beiträge aus dem Privatsektor um 33 Prozent auf 30,5 Milliarden Dollar ausgeglichen,
wie aus dem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hervorgeht.
Reiche Länder zahlen 2024 erneut mehr als 100 Milliarden Dollar Klimahilfen. Kritik gibt es am sinkenden öffentlichen Anteil und vielen Krediten.
2024 waren gut zwei Drittel der Finanzierung Kredite.
Empfängerländer kritisieren den hohen Anteil an Krediten, da diese die Schuldenlast erhöhen.
„Die Länder, die am wenigsten für die Klimakrise verantwortlich sind, müssen Schulden aufnehmen, um sie zu überleben“,
sagte Mohamed Adow, Direktor der in Nairobi ansässigen Klima-Denkfabrik Power Shift Africa. „Das ist ein Skandal“, fügte er hinzu.
Die Umweltorganisation WWF forderte die Bundesregierung auf, im Bundeshaushalt 2027 die Zusage zu erfüllen,
pro Jahr sechs Milliarden Euro für die internationale Klimafinanzierung bereitzustellen.
Dafür sollten Kürzungen im Etat des Entwicklungsministeriums zurückgenommen werden.
„Angemessen wäre es, die öffentliche Klimafinanzierung bis 2030 auf mindestens zwölf Milliarden Euro jährlich zu erhöhen“, betonte die Organisation.
Dazu sollten etwa Abgaben auf Premiumflüge und Privatjets eingeführt werden.
Klimafinanzierung ist bei den UN‑Klimakonferenzen ein Reizthema.
Entwicklungsländer prangern häufig den schleppenden Fortschritt der Industriestaaten bei der Einhaltung ihrer Zusagen an.
Die wohlhabenderen Länder hatten sich auf dem UN‑Klimagipfel COP29 in Aserbaidschan 2024 darauf geeinigt,
zwischen 2026 und 2035 jährlich 300 Milliarden Dollar bereitzustellen.
Nach Ansicht vieler Entwicklungsländer ist dies jedoch nicht ausreichend.