Vor einigen Jahren gab es einen eigentlichen Wettlauf der Kommunen, den sogenannten „Klimanotstand“ zu verkünden. Man hoffte, damit besser eine radikale Klimapolitik durchsetzen zu können. Inzwischen ist der Elan verschwunden. Und erste Gemeinden haben begonnen, den ausgerufenen Klimanotstand wieder zu beenden – zum Beispiel die kanadische Millionenstadt Calgary. Alex Reichmuth hat das Thema im Nebelspalter aufgegriffen: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/07/klimanotstand-ade-erste-staedte-und-gemeinden-kehren-zum-normalzustand-zurueck
Erderwärmung
Klimanotstand ade – erste Städte und Gemeinden kehren zum Normalzustand zurückDie Fakten: Vor einigen Jahren haben Städte und Gemeinden reihenweise einen sogenannten Klimanotstand ausgerufen, um rascher auf die Erderwärmung reagieren zu können. Doch nun haben erste Städte und Kommunen in Kanada, Grossbritannien und Australien den Notstand offiziell wieder zurückgenommen. Das neueste Beispiel ist die kanadische Millionenstadt Calgary.
Warum das wichtig ist: Mit der Behauptung, es herrsche ein Notstand, wollte die Klimabewegung die Netto-Null-Politik durchzwängen. Inzwischen ist dieser Schwung aber mehr als verloren gegangen.
Das Zitat: «Wir brauchen weder ein Etikett noch eine symbolische Geste, um Gutes zu tun.» (Landon Johnston, Stadtrat von Calgary, der den Antrag auf Streichung des Klimanotstands eingebracht hatte, siehe hier)
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In Halle fand kürzlich die 17. EIKE-Konferenz zu Klima und Energie statt. Die Vortragenden können Sie in einer Fotostrecke auf der EIKE-Webseite sehen.
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Die Naturfernen fürchten die Natur am meisten
Stadtbewohner neigen eher zum Klima-AlarmismusUmfragen bieten erhellende Einblicke in den Klimastreit. Sie haben zum Beispiel offenbart, dass Pessimismus an mangelnde Bildung gekoppelt ist.
Eine Studie, an der 2066 Bundesbürger teilnahmen, veröffentlicht im März 2023 in der Fachzeitschrift „Climate Change“, ergab: Menschen machten sich umso weniger Sorge im Hinblick auf die globale Erwärmung, je mehr sie über das Thema wussten.
Auch der Wohnort spielt eine Rolle. Forscher untersuchten Klimawandel-Meinungen in 4.667 deutschen Gemeinden. Ergebnis: Urbane und wirtschaftlich prosperierende Räume zeigen deutlich höhere Klimawandel-Besorgnis als ländliche und schrumpfende Räume.
Eine neue Studie aus Österreich, die Menschen über 50 Jahre befragt hat, bestätigt den Befund: Ausgerechnet jene Menschen, deren Alltag am weitesten von Böden, Wäldern, Feldern, Schneelagen und saisonalen Schwankungen entfernt ist, berichten am häufigsten von zunehmenden Wetterextremen.
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Soluxtec insolvent – einer der letzten deutschen Solarmodulhersteller kämpft ums überleben
Soluxtec hat am 29. April 2026 beim Amtsgericht Bitburg Insolvenz beantragt. Der Solarmodulhersteller produziert seit rund 15 Jahren in Bitburg und Föhren, doch der Preissturz bei Photovoltaikmodulen hat das Geschäftsmodell schwer getroffen. Rund 70 Mitarbeiter sind betroffen, während ihre Gehälter zunächst über Insolvenzgeld gesichert sind. Der zentrale Risikofaktor bleibt der globale Verdrängungswettbewerb. Damit gerät einer der wenigen verbliebenen deutschen Solarmodulhersteller in akute Gefahr.