Die Kernkraft kommt zurück

Was gibt es Neues zur Kernkraft? Wir haben uns umgeschaut. Hier die neuen Entwicklungen:

Pressemitteilung von KREUTZER Consulting GmbH:

Kreutzer Consulting bringt Atomkraftwerk für Zuhause nach Deutschland: Erstes Enron Egg Europas in Betrieb genommen

Die Kreutzer Consulting GmbH setzt einen Meilenstein in der europäischen Energieversorgung: Als erstes Unternehmen Europas haben wir das revolutionäre Enron Egg erhalten und erfolgreich in Betrieb genommen. Dieses bahnbrechende Gerät produziert seit seiner Installation dezentral, CO₂-freien Atomstrom direkt in unserem Büro.

„Wir konnten selbst kaum glauben, als das Ei schließlich bei uns eintraf“, so Klaus Kreutzer, Geschäftsführer der Kreutzer Consulting GmbH. „Der Aufbau war denkbar einfach: auspacken, aufstellen, Stecker einstecken und schon stoppte der Stromzähler. Das kann im Prinzip jeder und wir gehen davon aus, dass die Eggs bald in immer mehr Haushalten stehen werden.“

Beim Enron Egg handelt es sich um einen kompakten Mikro-Kernreaktor, der darauf ausgelegt ist, über einen Zeitraum von zehn Jahren wartungsfrei und kosteneffizient Energie zu liefern. Faszinierend an der Technologie ist nicht nur deren Einfachheit und SICHERHEIT, sondern vor allem ihr Beitrag zur Energiewende. Das Ei liefert maximal 46 kW Leistung (200 A; 230 V) und produziert im Regelbetrieb bei 50% Auslastung ca. 200.000 kWh pro Jahr. Dies macht künftig PV-Anlagen, Speicher und auch Wärmepumpen unnötig, weil jederzeit genug Strom zur Verfügung steht, um damit direkt zu heizen und sogar gleichzeitig ein E-Auto zu laden.

Die Einführung des Enron Eggs markiert damit den Beginn einer neuen Ära der Energieautarkie. Berechnungen zufolge könnten bereits drei Millionen dieser Geräte ausreichen, um ganz Deutschland sensationell günstig mit Strom zu versorgen. Leidige Diskussionen über Smart Meter Rollout, dynamische Tarife, Netzausbau oder Energieeffizienz könnten damit sofort beendet werden.

Um wirklich jeden Energiebedarf zu decken, wird das Egg immer weiterentwickelt. Als nächstes sollen größere Eggs in den Varianten L, XL und MEGA auf den Markt kommen, um auch die energieintensive Industrie zu versorgen. Auch ein Car-Egg als direkte Energiequelle im Auto soll folgen.

Kreutzer Consulting wird nach Abschluss des Praxistests verschiedene White Label-Angebote für Stadtwerke und Energieversorger auf den Markt bringen. Ziel ist es, dass Stadtwerke die Eggs unter ihrem eigenen Namen vermarkten und die Produkte zum Mittelpunkt eines neuen Energie-Ökosystems machen. Da die Eier grundsätzlich wartungsfrei sind, wird der Fokus eines Mehrwertangebots auf saisonalen Deko-Ideen für die Integration der Eggs in die Haushalte liegen. Für Ostern mag jeder schon vorbereitet sein, wie man das Enron Egg effektvoll unter dem Weihnachtsbaum platziert, um strahlende Kinderaugen zu garantieren, ist aber heute noch eine Marktlücke, die es schnell zu besetzen gilt.

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Hier einige Beiträge, die Blackout News aus der Presse gefiltert hat:

Belgien rückt vom Atomausstieg ab und stoppt den Rückbau seiner Atomkraftwerke

Belgien stoppt Ende April 2026 den Rückbau seiner Atomkraftwerke und rückt damit vom vollständigen Atomausstieg ab. Die Regierung prüft zugleich eine staatliche Übernahme der AKW, weil Versorgungssicherheit, hohe Strompreise und Energieimporte zum Risiko werden. Betroffen sind Betreiber, Industrie und Haushalte, denn verfügbare Reaktoren sollen Stromengpässe verhindern und Kosten begrenzen (welt: 30.04.26).

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Kurswechsel: Mehrheit der Bürger hält Atomausstieg mittlerweile für falsch

In Berlin zeigt eine neue repräsentative Umfrage, wie stark sich die Energiepolitik von der Stimmung im Land entfernt hat. 53 Prozent der Befragten halten die Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke für falsch, nur 40 Prozent finden sie richtig. Auslöser der Debatte sind hohe Strompreise, Zweifel an der Versorgungssicherheit und die ernüchternde Bilanz seit dem endgültigen Atomausstieg im April 2023. (welt: 21.04.26).

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Schifffahrt vor Atom-Comeback: SMR-Reaktoren sollen Schweröl auf hoher See verdrängen

In Monaco und Florida haben Scorpio Tankers und Ampera Anfang April 2026 eine Kooperation gestartet, um kleine SMR-Reaktoren für die Schifffahrt zu entwickeln und zu vermarkten. Auslöser sind steigende Kosten für Schweröl, strengere CO₂-Vorgaben und das Problem, große Schiffe auf langen Routen anders mit Energie zu versorgen. Die Anlagen sollen 15 bis 30 Megawatt leisten und laut Konzept bis zu 30 Jahre ohne Nachladen Strom liefern. Damit könnten Tanker, Autofrachter und Containerschiffe nahezu emissionsfrei fahren. Der entscheidende Risikofaktor bleibt jedoch die Sicherheit der Nukleartechnik auf See. Trotzdem treiben inzwischen fünf Unternehmensgruppen die Rückkehr des Atomfrachters voran (ingenieur; 14.04.26).

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