Wie mir Özden Terli und das ZDF die Lust auf Olympia verdorben haben

Bericht eines Redaktionsmitglieds:

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina gehen in die letzten Wettkampftage. Am 20.2.2026 übertrug das ZDF die Wettkämpfe. Ein interessanter Mix der verschiedensten Sportarten, die man zum Teil noch nie gesehen hat. saltoschlagende Skifahrer, die akrobatische Verdrehungen in der Luft darbieten, mit Schrubber ausgestattete Athleten, die auf dem Eis gleitende Gewichte dirigieren, aber auch Eishockey, Biathlon und vieles mehr. Das kann sehr spannend sein. Am späten Nachmittag schaltet das ZDF dann aber ins Studio, wo ein Interview mit dem ZDF-Wettermann Özden Terli dargeboten wird. Terli ist nicht nur für das Wetter zuständig, sondern ist auch bekennender Klimaaktivist. Und er missbraucht die Olympiabühne sogleich für seinen Klimaalarm. Durch den Klimawandel stünde die Zukunft der Spiele auf dem Spiel, durch den Klimawandel rutschen die Hänge ab, alles wird ganz schrecklich.

Terli spielt sein gesamtes fragwürdiges Alarmprogramm ab und das mit Zwangsgebühren finanzierte ZDF bietet ihm bereitwillig eine Bühne. Eigentlich wollte ich noch die schnittigen Bobfahrer und die ruppigen Eishockeyspieler sehen. Durch die freche klimaaktivistische Werbeeinlage verging mir jedoch der Appetit auf Olympia. Ich schaltete den Kasten aus und wunderte mich. Wie kann es sein, dass ein Sender ein Sportereignis so derbe für eigene linksgrüne Zwecke missbraucht? Sollte die Berichterstattung nicht unpolitisch und neutral sein? Steckt nicht auch mein Geld in diesem Medienbetrieb?

Ich könnte jetzt an das ZDF einen bösen Brief schreiben, der aber wie üblich nur mit Standardfloskeln beantwortet und nicht ernst genommen wird. Ich bin ärgerlich, machtlos und ratlos zugleich. Der deutsche Staatsfunk hat wieder einmal seine Stellung und Reichweite missbraucht. Wir kritisieren Regierungspropaganda in autokratischen Staaten, und nehmen gleichzeitig die linksgrüne Klima-Propaganda im eigenen Land schweigend hin. Özen Terli ist Teil eines Systems, das dringend geändert werden muss. Aber wie?

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Leserpost von Dipl. Ing. Martin Krohn:

Betreff: Wider dem Klima-Alarmismus

Sehr geehrte Damen und Herren,

einige Anmerkungen zum Blog vom 16. 02. 2026. Ein sehr schöner und richtiger Artikel. Ich finde auch den Vergleich mit der Geschichte sehr passend und angemessen. Ich kann mich erinnern, dass es etwa Mitte der 1970er Jahre im Fernsehen einen Bericht zum damals recht milden Weihnachtswetter gab. Dabei wurde auch ein Bericht aus dem Mittelalter zitiert, welcher ebenfalls vergleichbar milde Temperaturen darstellt. Heute würden solche Aussagen in den Medien nicht mehr erscheinen.

Noch einige Anmerkungen zu den Gletschern. Es wurden regelrecht „Gletscherbeerdigungen“ zelebriert um das Abschmelzen von Gletschern zu „betrauern“. Es hat sich jedoch gezeigt, dass unter der Sohle der Abgeschmolzenen Gletscher Vegetationsspuren und teilweise Besiedlungsspuren aus dem Mittelalter gefunden wurden. Also alles ganz normal und nichts außergewöhnliches.

Die ersten holozänen Warmzeiten waren noch deutlich ausgeprägter als die römische oder die mittelalterliche Warmphase, sowohl was das Temperaturniveau als auch die Dauer angeht. Und in dieser Zeit haben die Ägypter die Pyramiden gebaut.

Auch die ständigen Meldungen über Extremwetter, welche aufgrund der Klimaerwärmung zunehmen würden. Dabei frage ich mich, wo denn die Massen an Extremwettermeldungen aus dem Mittelalter sind, damals gab es vergleichbare Temperaturen.

Noch eine Anmerkung zum CO2. In den Medien wird immer über die Millionen Tonnen CO2 berichtet, welche in die Atmosphäre gelangen. Das klingt natürlich dramatisch, doch dass diese Millionen Tonnen nur geringe Mengen für die Atmosphäre sind wird nicht erwähnt.

Viele Grüße
Dipl. Ing. Martin Krohn

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Leserbrief von Dr. Gerhard Reinmüller:

Der Irrsinn schreitet im Februar fort.

In den KN vom 8.Februar wurde über einen Vortrag von Prof. H. Lesch berichtet:

            „…der wirkliche letzte und dabei noch lebende Universalgelehrte Prof. Harald Lesch hat in den Räumen der Bauhaus – Universität Weimar vor Mitgliedern der Energiegenossenschaft Ilmtal eG einen Vortrag über die Sinnhaftigkeit der EE- Stromerzeugung und so über die Notwendigkeit des verstärkten Zubaus von Photovoltaik und Windkraft gehalten“.

Dazu darf ich doch einige Fragen stellen:

  1. Wie bekannt, ist ein universell ausgebildeter bis hin zum Universalgelehrten jemand der wohl ein breites Wissen hat, welches aber auf Spezialgebieten nicht in die Tiefe gehen kann.

Daher meine Frage, ob es für einen sog. „Universalgelehrten“ nicht sinnvoller wäre zu trachten Brücken zwischen den unterschiedlichen Fachgebieten aufzubauen, als auf Detailfragen einzugehen, bei denen selbst die Spezialisten noch zu keiner einheitlichen Ansicht kamen, bzw. bei denen durch den ideologischen BIAS oft einem Wunschdenken gefolgt und die Wahrheit verzerrt wird. Wenn Prof. Ganteföhr schon bei einem Fachgebiet wie der Klimaforschung die klare Frage stellt –

„ welche Qualifikation müssen Menschen mitbringen, um Klimaforscher zu werden?“ so ist diese Frage bei einem Universalgelehrten noch eher zu stellen. Obwohl heute durch KI eine Verbindung zwischen Breite und Tiefe versucht wird, wird noch ein weiter Weg zurückzulegen sein. Der einzige echte Allwissende ist doch nur der Schöpfer.

Hier darf ich an die Worte Einsteins erinnern:

„je tiefer ich eindringe, umso mehr weiß ich, dass es Gott geben muss.“

Doch zurück zu unserer Erde.

Wann ist die politische Kaste bereit aus dem gescheiterten Großversuch mit ausschließlich Erneuerbarer Energie, der in Deutschland seit Merkel versucht wird und der seit 2019 rd. 500 Mrd. Euro verschlang, endlich zu lernen ? An klaren Warnungen fehlt es wohl nicht:

„In den KlimaNachrichten vom 2. Jänner 2026 wurde auch das Geheimnis hinter dem Niedergang der deutschen Industrie behandelt

[vgl. das Buch von Dr. Schatten „Hexenmeister oder Zauberlehrling?]

Was in der technischen Entwicklung normal ist, nämlich dass bei einer neuen Technologie oder einem neuen Produkt nach genauen Forschungen und Berechnungen zuerst ein Prototyp gebaut wird, um Schwachstellen zu erkennen und diese dann Schritt für Schritt auszuschalten, wurde in Deutschland sträflich vernachlässigt und stattdessen ein auf Modellrechnungen aufbauender Großversuch durchgeführt.

Bei diesem wurde das verlässlich funktionierende deutsche Energiesystem mit sicherer und preiswerter Stromversorgung durch die sog. Energiewende in solch unprofessioneller Weise ersetzt, wie man sie sonst nur in Entwicklungs- Ländern findet.

Die in Jahrzehnten aufgebaute Infrastruktur mit ihrer Expertise, die sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen beinhaltete, wurde einfach weggelegt und im Stile eines Hasardeurs eine auf politischem Wunschdenken aufbauende Energie-Wende durchgepeitscht, wobei aber die grundlegendsten Entwicklungs- und Führungsanforderungen missachtet wurden.

Wie schon in meinen LB vom 21.Okt.25 und 25.Januar 26 hingewiesen, stellt die Energiewende einen gefährlichen Unsinn dar, der das Land und die Bevölkerung schädigt.

In den KlimaNachrichten vom 12.06.2025, hatte schon Herr Prof. Dr. Vahrenholt zum wiederholten Male auf die Nachteile des Ausbaus der Erneuerbaren Energien hingewiesen, wie De-industrialisierung, Wohlstandsverluste, Zerstörung der Landschaft und Lebensräume, Überforderung der Staatshaushalte (die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045 werden von Frontier Economics mit 4800 bis 5400 Milliarden beziffert – ein Irrsinn!), sowie die Nicht-Gewährleistung einer gesicherten, frequenzstabilen Stromversorgung und weiters betont, dass sie auch an der Knappheit kritischer Metalle scheitern wird, wie dies schon von Simon Machaux vom Finnischen Geologischen Dienst klar berechnet wurde.

Anm.: Wie in meinem Leserbrief vom 26.04.2025 festgestellt, wurden im Jahre 1977 auf der IIASA-Tagung in Laxenburg die sog. Erneuerbaren Energien als politische Waffe für einen Systemwechsel ausgewählt und im Jahre 1988 dann von privaten Gruppen der IPCC mit dem politischen Ziel gegründet, CO2 als alleinigen Verursacher des Klimawandels zu betrachten und dies politisch durchzusetzen.      

IPCC wurde bei der UNO angesiedelt, um einen seriösen Eindruck zu erwecken. Durch den Austritt der USA aus dem IPCC (vgl. KN vom 16.01.2026) wurde dem IPCC die tarnende Maske heruntergerissen und auch seine wissenschaftliche Fragwürdigkeit offengelegt. Müsste nicht ein Sturm der Entrüstung entfacht werden, wenn die EU weiterhin den Unsinn der Klimaneutralität ( bis 2050) verfolgt und

in Deutschland weiterhin am gescheiterten Großversuch der Grünen Energiewende festgehalten wird? Dennoch geht es so wie bisher weiter, so als wäre nichts geschehen. Vielleicht ist es als ein kleines, vorsichtiges Zeichen zu sehen, wenn wie in den KN vom 10.Februar mitgeteilt Frau Min. Reiche neue Regeln bei der Energiewende anstrebt,

„denn, obwohl es Fortschritte beim Ausbautempo gebe, könne der Netzausbau nämlich immer noch nicht mit dem Anlagenzubau Schritt halten – so würden zum Teil Solar- und Windkraftanlagen gebaut, obwohl das Stromnetz nicht darauf ausgelegt sei (vgl. dazu auch “der Irrsinn hat das Land erfasst“). Im Zuge der Energiewende müssen Tausende Kilometer neue Stromleitungen gebaut werden, damit der vor allem im Norden produzierte Windstrom in große Verbrauchszentren im Süden gelangen kann“.

Zusätzlich dazu sind aber Back Up Kraftwerke zur Versorgung in windarmen Zeiten notwendig. Vielleicht versucht Frau Min. Reiche langsam Schritt für Schritt vom Grünen Irrsinn wegzukommen. Die Frage die ich dazu aber stellen muss:

„Wird nicht vorher das Land zusammenbrechen, bevor man die in Jahrzehnten aufgebauten links-grünen Systemzerstörungsfunktionen einigermaßen neutralisieren wird können?“ 

Solange ein Prof. Harald Lesch, ein Prof. Schellnhuber oder eine Frau Prof. Klaudia Kemfert mit zweifelhaften Informationen in Deutschland und bei seinen Menschen Angst erzeugen und ihnen Schaden zufügen werden können, ohne dass sie dafür zur Verantwortung gezogen werden [könnten weglassen], so lange wird es meiner Ansicht nach mit dem Lande weiter abwärts gehen.

Vielleicht haben Sie einen Vorschlag dazu wie wir aus dem Teufelskreis herauskommen könnten?

Mit herzlichen Grüßen
Dr. Gerhard Reinmüller

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