Leserpost von Peter Schewe:
Betreff: Klimahysterie
Dazu passt auch ein Beitrag von Joachim Müller-Jung in der FAZ vom 2. Januar 26. Er beklagt, dass Merz in seiner Neujahrsansprache das Thema Klima nur nebenbei behandelt hat und bemüht dazu wieder mal das angeblich drohende Ende des AMOC, also des Transportes warmen Oberflächenwassers in den Nordantlantik, wodurch Europa eine neue Eiszeit drohe. Island hätte dieses schon zum nationalen Sicherheitsrisiko erklärt. Also Kältetod statt Hitzetod droht.
Wenn es also tatsächlich kälter werden sollte, weil das verstärkte Abschmelzen des Grönlandeises in Folge der Klimaerwärmung den AMOK zum Erliegen bringt , müsste ja logischerweise sich das Abschmelzen des Festlandeises wieder verringern und somit den AMOC wieder aktivieren. Es ist also quasi ein sich selbst regulierendes System zwischen Erwärmung und Abkühlung des Nordantlantiks.
Diese Logik vermag sich einem Zeitungsschreiber offenbar nicht erschließen, weshalb es nur wieder bei den üblichen Schreckenszenariien bleibt, diesemal mal zur Abwechslung nicht der Hitze- sondern der Kältetod.
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Gletscherlärche im Engadin. Foto: Inge Mangelsdorf
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Leserpost von Winfried Zeugner:
Betreff: Klimawandel
Hallo, wenn ich mir das alles anschaue, muss ich an Schellnhubers große Transformation denken. Das Heft steht hier in meinem Schrank. Als Dokumentation! So gesehen haben diese Ideologen Schuld auf sich geladen.
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Donald Trump hat den Ausstieg der USA aus 66 internationalen Gremien bekannt gegeben. Darunter sind auch zahlreiche Klima- und Umwelt-Institutionen, insbesondere die UN-Klimarahmenkonvention und der Weltklimarat IPCC. Alex Reichmuth kommt im Nebelspalter zum Schluss, dass diese Ankündigung für die Klimaschützer weltweit einen Rückschlag bedeutet, von dem sie sich möglicherweise nie mehr erholen (https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/01/trump-verabschiedet-sich-vollstaendig-von-den-klimaschutz-gremien).
Klimapolitik
Trump verabschiedet sich vollständig von den Klimaschutz-GremienDie Fakten: Die US-Regierung hat bekannt gegeben, bei 66 internationalen Organisationen auszutreten (siehe hier). Dazu zählen auch Institutionen für den Klimaschutz wie die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) und der Weltklimarat (IPCC).
Warum das wichtig ist: Präsident Donald Trump lässt seiner Abneigung gegen den Klimaschutz Taten folgen. Bereits letztes Jahr hat er dem Pariser Klimaabkommen den Rücken gekehrt. Die neuen Austritte kommen zwar nicht überraschend, bedeuten aber dennoch eine erhebliche Schwächung der entsprechenden Gremien.
Das Zitat: «All diese Vorhersagen, die von der Uno und vielen anderen gemacht wurden, oft aus schlechten Gründen, waren falsch. Sie wurden von dummen Menschen gemacht. (…) Wenn ihr euch nicht von diesem grünen Schwindel entfernt, wird euer Land scheitern.» (Donald Trump zum Klimaschutz in seiner Rede vor der Uno-Generalversammlung im September 2025, siehe hier)
Hier geht es zum ganzen Nebelspalter-Artikel: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/01/trump-verabschiedet-sich-vollstaendig-von-den-klimaschutz-gremien
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Auch in der Schweiz wächst die Sorge, dass es künftig nicht genug Strom gibt. Der Verband der Elektrizitätswerke warnt jetzt vor grossen Versorgungslücken . Diese drohen vor allem dann, wenn in der Schweiz die verbleibenden Kernkraftwerke vom Netz gehen. Doch obwohl das Land intensiv über den Bau neuer KKW diskutiert, erwähnt der Stromverband diese Option in seiner Mitteilung mit keinem Wort. Alex Reichmuth hat darüber im Nebelspalter berichtet (https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/01/stromverband-warnt-vor-versorgungsluecken-im-winter)
Energieversorgung
Stromverband warnt vor Versorgungslücken im WinterDie Fakten: Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) hat erkannt, dass nach der Stilllegung der heutigen Kernkraftwerke eine «besorgniserregende» Unterversorgung mit Strom droht. Die Option neuer AKW, um das Problem zu lösen, erwähnt er aber in seiner Medienmitteilung mit keinem Wort.
Warum das wichtig ist: Die Schweiz steuert mit ihrer Energiestrategie auf ein verheerendes Stromloch zu. Endlich gibt das auch die Strombranche zu, die diese Strategie bisher immer mitgetragen hat.
Zitat: «Der VSE fordert umgehende Massnahmen, um die drohende Versorgungslücke zu schliessen.» (Medienmitteilung vom 12. Januar 2026, siehe hier)
Den ganzen Beitrag gibt es hier: https://www.nebelspalter.ch/themen/2026/01/stromverband-warnt-vor-versorgungsluecken-im-winter
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Stephen McIntyre via WUWT:
The Statistics of Mann’s Grant Damages
From Stephen McIntyre’s Substack, Russiagate and Other Analysis
A year ago, I was a witness in the Mann v Steyn-Simberg libel trial. It was an extremely frustrating experience. Mann’s lawyers tried to block McKitrick and I from giving evidence against Mann. The judge ruled against them, saying that our evidence was relevant to the defense. However, the judge then prevented either of us from presenting evidence on Mann’s concealment of failed verification statistics or even on the verification failure of Mann’s statistical model. The judge didn’t even allow the presentation of a table published in Geophysical Research Letters. In mid-trial, the judge also reduced the time available for the defense by about 40% from the original allocation; the time available for McKitrick and myself was almost chewed up by defense objections.
Because Steyn was so weak, nearly all of the defense was taken up by Simberg’s lawyers. They were highly professional, but their strategy was focused almost entirely on the lack of damages to Mann, and, in particular, to Mann’s claims about lost grants. In my opinion, the issues about, for example, Mann’s concealment of adverse verification statistics were issues that ought to have been raised in cross-examination of Mann (rather than late in the day in direct examination of McKitrick or me), but none of this took place. Instead, the cross-examination went on and on about Mann’s grants – an issue which seemed far less important to me than putting Mann on the spot about his concealment of adverse verification statistics,
However, the defense focus on Mann’s grants was vindicated by the scathing comments of the judge in his recent sanctions order against Mann and his lawyers (link; link), including the following: