Beeinflusst der Mars unser Klima?


Beeinflusst der Mars unser Klima?

msn.com

Für das Verständnis der Mars-Wirkung sind zunächst die Milankovitch-Zyklen zu erläutern. Diese langanhaltenden Klimaveränderungen resultieren aus Wandlungen der Erdbahn über Jahrtausende hinweg: Die Umlaufbahn wandelt ihre Form (zwischen elliptisch und kreisrund), die Neigung der Erdachse variiert, und die Achsenausrichtung verschiebt sich. Diese Aspekte legen fest, welche Mengen an Sonnenstrahlung unterschiedliche Gebiete der Erde zu verschiedenen Zeitpunkten erreichen. Obwohl Astronomen schon länger wussten, dass die großen Himmelskörper Jupiter und Venus bedeutende Funktionen in diesen Zyklen übernehmen, wurde die Wirkung des kleineren Mars bislang verkannt.


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Werden Rechenzentren an ungeeigneten Standorten gebaut?

Focus:

Weltweit liegen fast 7000 Datenzentren in ungeeigneten Klimazonen, wodurch Energieverbrauch und Betriebskosten steigen. Besonders betroffen sind heiße Regionen.

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass fast 7000 der weltweit 8808 aktiven Rechenzentrumsstandorte in Klimazonen betrieben werden, die außerhalb der für einen effizienten Betrieb empfohlenen Temperaturbereiche liegen. Die Untersuchung, veröffentlicht von der gemeinnützigen Plattform „Rest of World“, kombiniert Standortdaten der Rechenzentren mit historischen Klimadaten aus dem Copernicus Climate Data Store. Dabei wurden die Standorte mit den Richtlinien der American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers (ASHRAE) verglichen.

ASHRAE empfiehlt für einen effizienten Betrieb eine Lufttemperatur zwischen 18 und 27 Grad Celsius. Temperaturen außerhalb dieses Bereichs führen zu einem erhöhten Energieverbrauch durch Kühlung oder zu Problemen wie Kondensation und einer geringeren Zuverlässigkeit.

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Flugscham war früher unbekannt, die Klimabewegung hat das schlechte Gewissen wegen der Benutzung von Flugzeugen populär gemacht.
Und es gibt neue Geschäftsmodelle. Ähnlich dem Ablasshandel im Mittelalter kann man sein Gewissen mit einem Aufpreis beruhigen.
Damit sollen dann Projekte gefördert werden oder klimafreundlicher Treibstoff gekauft werden. Der WWF hat den ultimativen Tipp: Nicht fliegen. 

lz.de

Was also tun? Laut WWF Deutschland ist der erste Rat zugunsten des Klimas: Vermeiden und Reduzieren. Also im konkreten Fall auf Flüge möglichst verzichten. Denn: «Kompensation braucht es auf dem Transformationspfad zur Klimaneutralität nur für das, was nicht vermieden werden kann», sagt Öttl.

Wenn das nicht möglich sei, seien Kompensationszahlungen aber kein schlechtes Mittel, um den Klimaschutz zumindest ein Stück weit zu unterstützen. «Auch weil es neben biologischen Wegen zur Senkung von Emissionen auch technische Mittel braucht» – und diese müssten finanziert werden, so Öttl.

Außerdem seien Spenden für qualitativ hochwertige Klima- und Naturschutzprojekte – auch unabhängig von Flugbuchungen – durchaus sinnvoll. «Wenn man sich auch hier bewusst ist, dass es den eigenen Fußabdruck nicht eliminiert.»

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Neuigkeiten zu Wasserstoff bei Ingenieur.de

In Ostfriesland sollen große Lagerstätten entstehen.

In den vergangenen Tagen haben zwei gewaltige Bauteile den Kavernenstandort Etzel bei Wilhelmshaven erreicht. Ihre Reise begann in Rotterdam, führte über Wasser nach Wilhelmshaven und endete per Schwertransport am Ziel: Etzel in Ostfriesland, nur knapp 12 km vom künftigen Wasserstoffpark Friesland entfernt.

Die Komponenten gehören zur Obertageanlage des Pilotprojekts H2CAST, einem der ersten Wasserstoffspeicher Deutschlands. Speziell in Norddeutschland werden gerade viele H2-Speicher gebaut oder umgerüstet, aber auch im Westen und Osten. Wo genau entstehen sie, wie funktionieren sie, und warum sind sie so wichtig?

In Ostfriesland sollen ebenfalls laut Ingenieur.de auch große Elektrolyseure entstehen.

Der Wasserstoffpark soll auf einer Fläche von 72 ha entlang der A29 bei Sande entstehen. Ganz in der Nähe befindet sich die Stadt Wilhelmshaven, in deren Umgebung weitere H2-Infrastrukturen wie Speicher, Terminals und Pipelines geplant sind.

In der finalen Ausbaustufe soll der friesische Wasserstoffpark über ganze 2,4 GW Anschlussleistung verfügen: Mehr als zwei durchschnittliche Atomkraftwerke. Zum Vergleich: Der größte aktuell im bau befindliche Elektrolyseur ist die 320-MW-Anlage des Energieversorgers EWE in Emden.


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CO2 einfach wegräumen.

Der Focus über die verschiedenen Arten CO2 abzuscheiden.



Technische Lösungen:

Direkte Luftabscheidung (DAC): CO2 wird direkt aus der Luft gefiltert und anschließend gespeichert. Besonders effizient sind Varianten mit speziellen Feststoff-Filtern, die auch bei kühler Luft gut arbeiten.

CO2-bindende Baumaterialien: Wände aus speziellen Steinen, Kohlenstofffasern oder Pflanzenkohle speichern CO2 über ihre gesamte Lebensdauer.

Künstliche Photosynthese: CO2 wird mithilfe von Sonnenenergie in Kohlenstoffprodukte umgewandelt, dabei werden nur wenig Fläche und Wasser benötigt.

Bioenergie mit CO2-Abscheidung (BECCS): Biomasse wird verbrannt oder vergast, das entstehende CO2 wird aufgefangen und gespeichert.

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Wind schwächelt, Solar boomt meint ein Artikel im mdr.

2025 begann mit einer Flaute: Bis in den April hinein waren die Winde über Deutschland schwach wie nie. Die Stromproduktion durch Windräder sank auf ein Tief. Im Februar lag sie ganze 49 Prozent unter der des Vorjahres. „Wir hatten beim Wind ein sehr schlechtes erstes Quartal.

Historisch war es das schlechteste Jahr seit 80 Jahren“, sagt Kerstin Andreae, vorsitzende Geschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).Das schlechte Ergebnis beim Wind verdeckt, dass Deutschlands Stromerzeugung im laufenden Jahr eigentlich klimaneutraler geworden ist.

Der Zuwachs der Erneuerbaren an der Stromversorgung betrug zwar nur ein Prozent. Doch im Hintergrund hat der anhaltende Boom der Solarenergie den Strommix verändert. „Die Stromerzeugung aus Photovoltaik war fast in jedem Monat höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Das hat das schwache Windjahr ausgeglichen.“

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