Klima-Unsinn in einem renommierten Fachmagazin

Leserpost von Steffen Thomas:

Betreff: Wenn die Klimaretter das Klima aufheizen …

Liebe KlimaNachrichten,
überraschend sind die Erkenntnisse für mich nicht. Schon vor über 20 Jahren habe ich in der Diskussion um Windkraft (als auch Photovoltaik) grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge ins Spiel gebracht und davor gewarnt, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen. Umsonst, leider. Einer der fundamentalsten Zusammenhänge ist der Energieerhaltungssatz, den eigentlich Jeder kennen sollte. Wenn ich also dem Wind Energie in Form elektrischer Energie entnehme, dann muß diese woanders fehlen. Das geht gar nicht anders. Und jeder der als Kind mal einen Stock in den nächsten Bach oder ein Regenrinnsal gehalten hat, weiß das es dann zu Verwirbelungen kommt. Und dass dies nicht folgenlos bleiben kann, ist demnach auch nicht überraschend. Überraschend sind für mich eigentlich zwei Dinge: Dass es erst jetzt belastbare Studien dazu gibt, die das auch belegen. Und das Schweigen der Politiker. Wobei das Letztere eigentlich gar nicht so überraschend ist.

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Der deutsche Nukleartechnik-Experte Manfred Mertins hat ein neues Geschäftsmodell entdeckt: Bezahlt von Atomgegnern schreibt er am Laufmeter Gutachten zu Kernkraftwerken in halb Europa und sagt darin immer das Schlimmste voraus. Die Medien berichten jeweils ausführlich über Mertins Gutachten und machen so der Bevölkerung die Hölle heiss vor der Atomkraft. Alex Reichmuth hat die Machenschaften von „Professor Super-Gau“ im Nebelspalter (https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/professor-super-gau) genauer unter die Lupe genommen.

Kernenergie
Professor Super-Gau

Die Fakten: Das Atomkraftwerk Gösgen steht wegen einer ausserplanmässigen Revision bis nächsten Februar still. Der deutsche KKW-Experte Manfred Mertins warnt nun, in Gösgen habe wegen fehlenden gedämpften Rückschlagklappen im Speisewassersystem eine Kernschmelze gedroht. Der Professor fällt aber seit Jahren damit auf, dass er im Auftrag von Atomgegner stets das Schlimmste voraussagt.

Warum das wichtig ist: Bei den Einschätzungen von Mertins handelt es sich bestenfalls um eine wissenschaftliche Aussenseitermeinung. Doch weil die Medien jedes Mal breit über seine Gutachten berichten, gelingt es dem Deutschen, dem Volk die Hölle vor der Atomkraft heiss zu machen.

Das Zitat: «Beim Kernkraftwerk Gösgen besteht schon seit 1979 eine Sicherheitslücke.» (Titel der «Sonntagszeitung», gestützt auf das Gutachten von Manfred Mertins, siehe hier)

Den ganzen Beitrag gibt es hier: https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/professor-super-gau

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Leserpost von Dr.-Ing. Ernst-Jürgen Niemann:

Hallo Klimanachrichtenteam,

Ich möchte sie auf den unten verlinkten Podcast mit anerkannten Klima- und Atmosphärenwissenschaftlern aufmerksam machen. 

Die zwei Stunden lohnen sich in ganzer Länge. Das Thema wird qualifiziert und umfänglich behandelt. Es wäre m.E. nach lohnend die Leser auf diesen Link zumindest hinzuweisen.

Gruß
Dr.-Ing. Ernst-Jürgen Niemann

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Der Aufwand von Unternehmen, um geforderte Klimaberichte zu erstellen und Klimaanforderungen zu erfüllen, wird immer grösser. Alex Reichmuth liess sich von einem grossen Schweizer Chemiebetrieb zeigen, was die Klimabürokratie für Auswirkungen hat. Im Nebelspalter hat er darüber berichtet (https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/klimabuerokratie-drangsaliert-schweizer-unternehmen).

Wirtschaft
Klimabürokratie drangsaliert Schweizer Unternehmen

Die Fakten: Die Auflagen in Sachen Klimaschutz, die Unternehmen faktisch erfüllen müssen, um im Geschäft zu bleiben, werden immer umfangreicher.

Warum das wichtig ist: Vor allem kleine Firmen stossen vermehrt an ihre Grenzen, was den Aufwand und die Anforderungen der Klimaberichterstattung angeht. Doch auch grosse Unternehmen haben zu kämpfen. Ein Schweizer Chemieunternehmen war nun bereit, dem «Nebelspalter» Einblick in die Vorgänge zu bieten.

Das Zitat: «Wir haben es hier mit einer abartigen Bürokratie zu tun.» (Mitarbeiter des erwähnten Unternehmens, der für die Klimaberichterstattung zuständig ist.)

Den ganzen Beitrag gibt es hier: https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/klimabuerokratie-drangsaliert-schweizer-unternehmen

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Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat kürzlich eine Studie im Fachblatt „Nature“ zurückgezogen. Diese wollte glauben machen, dass bis 2100 ein Einbruch der Weltwirtschaft um bis zu 60 Prozent wegen der Erderwärmung drohe. Der Rückzug kommt viel zu spät, schreibt Alex Reichmuth im Nebelspalter (https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/deutsche-klimaforscher-ziehen-weltuntergangs-studie-zurueck), weil die fachlichen Mängel der Studie längst bekannt waren.

Falsche Horror-Prognosen
Deutsche Klimaforscher ziehen Weltuntergangs-Studie zurück

Die Fakten: Forscher des deutschen Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben eine Studie zurückgezogen, die letztes Jahr im Fachblatt «Nature» erschienen war. Die Autoren behaupteten darin, dass die Weltwirtschaft bis Ende des Jahrhunderts um bis zu 60 Prozent einbreche, wenn die Erderwärmung nicht gestoppt werde.

Warum das wichtig: 60 Prozent weniger Wirtschaftsleistung: Das bedeutet faktisch Weltuntergang. Entsprechend stiess die Studie weltweit auf grosse Beachtung und beeinflusste unter anderem die Politik von OECD und Weltbank. Doch die Ergebnisse standen bereits vor ihrer Publikation wegen methodischer Fehler in der Kritik.

Das Zitat: «Leider muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die statistische Methode, auf die sich die Forschungsarbeit (…) stützt, keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat.» (Warnung eines Gutachters der erwähnten Studie, der 2024 vor einer Publikation abriet, siehe hier)

Hier geht es zum ganzen Artikel: https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/deutsche-klimaforscher-ziehen-weltuntergangs-studie-zurueck

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Schon jetzt würden jedes Jahr Millionen Menschen wegen des Klimawandels sterben. Das war vor kurzem im angesehenen Medizin-Journal „Lancet“ zu lesen. Alex Reichmuth hat die Studie für den Nebelspalter (https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/11/klima-unsinn-in-einem-renommierten-fachmagazin) unter die Lupe genommen. Seine Bilanz: Es ist haarsträubend, wie hier gerechnet wurde. 

Reichmuths Faktencheck
Klima-Unsinn in einem renommierten Fachmagazin

Die Ausgangslage: Laut einer neuen Studie im angesehenen Medizin-Fachblatt «Lancet» fordert der Klimawandel schon heute jedes Jahr Millionen Todesopfer. Mehrere Zeitungen berichteten darüber.

Warum das wichtig ist: Millionen Tote – das tönt erschreckend. Und die Erderwärmung schreitet ja voran, also muss in Zukunft wohl mit noch weit schlimmeren Folgen gerechnet werden. Doch tötet der Klimawandel wirklich heute so viele Menschen?

Das Zitat: «Beispiellose Bedrohung für Gesundheit und Leben weltweit» (So umschreiben die Studienautoren die Risiken des Klimawandels, siehe hier)

Den ganzen Beitrag kann man hier lesen:

https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/11/klima-unsinn-in-einem-renommierten-fachmagazin

(Freischaltung nach 20 Sekunden Werbung.)

Den Nebelspalter-Newsletter „Klima und Energie“ von Alex Reichmuth kann man hier abonnieren: https://www.nebelspalter.ch/newsletter/klima-energie

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