So sang einst der Blödler Karl Dall und wollte so seinen gleichnamigen Song 1975 promoten.
Diese Scheibe ist ein Hit – wann kriegt ihr das endlich mit? Diese Scheibe müsst ihr koofen, das ist ’ne Scheibe für die Doofen“
Es passt etwas zu der Energiewende in Deutschland.
Auch da weigert sich das Publikum diese als Hit anzuerkennen.
Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Betroffenen merken, dass es immer teurer wird? Selbst, wenn die Kosten in den Steuertopf des Bundes verschoben werden.
Laut SZ sinkt die Zustimmung zum Klimaschutz und zur Energiewende.
In Deutschland gibt es laut einer Umfrage in der Bevölkerung weniger Rückhalt für die Energiewende und den Klimaschutz. Der Anteil derer, die sich große Sorgen über die Folgen des Klimawandels machen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der BMW Foundation Herbert Quandt hervorgeht.
Während demnach dieser Anteil zwischen 2010 und 2019 von 29 auf 51 Prozent gestiegen ist und bis 2022 auf ähnlich hohem Niveau verharrte, verringerte er sich seither auf zunächst 36 Prozent und aktuell auf 33 Prozent.Dazu passt ein Artikel in der FAZ (Bezahlartikel).
Dort wird analysiert, dass seit 2017 die Kosten der Energiewende drastisch stiegen.
Der Grund ist simpel. Bis zu diesem Zeitpunkt verkraftete das normale Verteilnetz die zusätzlichen Erzeuger. Danach musste erheblich ausgebaut werden und das kostet viel Geld.
Die umfassende Betrachtung aller Kosten der Energiewende fehlt bei vielen Befürwortern in der Debatte. Notwendige Kosten, die erst durch die Energiewende nötig wurden, werden ausgeblendet und im Grunde ist es eine gedankliche Fortführung des Eiskugel-Gedankens von Jürgen Trittin.
Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Eine Binse, denn das haben Uran, Gas und Kohle auch nie getan. Die Rechnungen schicken die Versorger und die holen sich alle Kosten zurück, vom Verbraucher.
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Luisa Neubauer war unterwegs in der Antarktis.
Dort herrscht gerade Sommer und so konnte sie mit dem Forschungsschiff Malizia in den Gewässern umhersegeln. Sie streamte live in deutsche Klassenzimmer und machte sich u.a. über andere Kreuzfahrschiffe lustig, die aber im Grunde nichts anderes machten als sie.
Sie tat es allerdings aus einem edlen Grund.
Wie auch immer, das Timing meinte es nicht gut mit ihr, denn wie uns das Meereisportal des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) zeigt, ist die Eisentwicklung in dieser Saison ziemlich genau im Mittelbereich der Jahre 1981-2010. Das AWI benutzt hier immer noch die mittlerweile veraltete Referenzperiode. Die Kurve dieses Jahr liegt deutlich über der aus der 2025.
Das reicht leider nicht zu dramatischen Meldungen.

Gesteuert wurde das Schiff von Boris Herrman, der ja bereits im Jahre 2019 nach New York segelte, wo sie dann die berühmte Wutrede hielt.
Dazu passt die Situation in der Arktis. Dort ist Winter und die Eissaison wird noch bis voraussichtlich Mai oder Juni dauern. Die Kurve der Oberflächen-Eismasse nähert sich seit Januar dem Mittel 1981-2010 an. Entscheidend ist immer der Sommer und wieviel Eis das grönländische Eisschild verliert. Dort lag die Kurve der Saison 2024/2025 über dem langjährigen Mittel. Auch das war keine Meldung wert.

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Niemand dreht so schöne Pirouetten wie die Grünen.
Es war immer klar, dass es Backups zu den Erneuerbaren Energien geben muss.
Gas bot sich an und die Grünen nahmen es gern, selbst aus Russland, weil man damit dann die Kernenergie beerdigen konnte.
Nun wird aus der Wirtschaftsministerin Reiche für die Grünen eine Gas-Lobbyistin.
Dabei hatte der Grüne Wirtschaftsminister Habeck die gleichen Pläne. Er streute nur Wasserstoff ein, der auf absehbare Zeit zu einem wettbewerbsfähigem Preis zur Verfügung stehen wird.
Die Zeit:
Die Grünen haben eine grundsätzliche Kritik an der Energiepolitik der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorgelegt. In einem Papier greift die Partei Reiche mit deutlichen Worten an – und präsentiert zugleich einen aus zehn Punkten bestehenden Plan für die Energiewende. Die genannten Alternativvorschläge zur Politik Reiches sollen nach Worten der Grünen „den Ausbau der Erneuerbaren schneller und gleichzeitig pro Kilowattstunde günstiger machen“.
Die Bundeswirtschaftsministerin wird in dem Dokument als „Gaslobbyistin“ bezeichnet, „die die Energiewende kaputtmachen will und Deutschlands Wirtschaft in der Gasabhängigkeit halten möchte“. Einziger Unterschied zu 2022 – dem Jahr, in dem der vollumfängliche Angriff Russlands auf die Ukraine begann – sei, dass Deutschland nun von Frackinggas aus den USA und damit von Donald Trump abhängig sei und nicht mehr von Russlands Staatschef Wladimir Putin.
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