Axel Bojanowski: Jetzt kollabiert die mächtige Klima-Lobby

Apollo News:

„Wir werden alle zittern“ – Fritz Vahrenholt im Interview

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Die Welt:

Durchbruch bei Gas-Kraftwerken:
„Deutschland hat die teuerste Energiewende auf der ganzen Welt“, klagt Friedrich Merz

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht den Ausstieg aus der Kernenergie als einen „schweren strategischen Fehler“. Um ihn zu kompensieren, will die Bundesregierung nun den Bau neuer Gaskraftwerke fördern. Und konnte eine Einigung mit Brüssel erzielen.

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Werner Ressing, ehemaliger Referatsleiter für Energie und Umwelt im Bundeswirtschaftsministerium, auf Klimawandel-Hintergründe:

Bittere Abrechnung

Ehemaliger Referatsleiter für Energie und Umwelt der Bundesregierung zieht vernichtende Bilanz deutscher Klimapolitik – ein Gastbeitrag

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Der Eklat

Nach dem Tsunami in Japan im März 2011 überstürzten sich die Ereignisse in der Bundesregierung. Binnen weniger Wochen beschloss die Merkel-Regierung aus CDU/CSU und FDP den Atomausstieg – aus Sorge, die bevorstehende Wahl in Baden-Württemberg an die Grünen zu verlieren.

Werner Ressing erinnert sich: “Die Energiewende wurde beschleunigt, Gesetze wurden durch das Parlament gepeitscht. Bei einer Präsidiumssitzung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) kam es zum Eklat”.

Rainer Brüderle, bis dahin Bundeswirtschaftsminister, hätte gesagt, der Atomausstieg sei emotional erfolgt, was zum Rücktritt von Werner Schnappauf als Hauptgeschäftsführer des BDI und zum Wechsel im Wirtschaftsministerium von Brüderle zu Philipp Rösler führte.

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Blackout News:

Schwäbisch Gmünd: 60 %-Sprung bei Fernwärme und 30 Mio. Defizit bei den Stadtwerken

In Schwäbisch Gmünd wird das Wärmenetz Bettringen zum Kostenrisiko. Nach einer angekündigten Tariferhöhung könnten die Fernwärmepreise um 60 Prozent steigen. Gleichzeitig verschärft sich die Debatte um ein 30-Millionen-Loch bei den Stadtwerken (remszeitung: 17.01.26).

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Blackout News:

Teile der CDU wollen den Begriff „klimaneutral“ neu definieren

In der CDU gibt es Bestrebungen, den Begriff „klimaneutral“ neu zu definieren. Treiber sind zwei einflussreiche Parteiorganisationen: die MIT, die Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU, sowie die CDA, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft als Arbeitnehmerflügel der Union. Beide wollen „klimaneutral“ so fassen, dass nicht mehr Netto-Null gemeint ist, sondern „90 Prozent weniger Emissionen bis 2050“. Damit würde ein zentraler politischer Fixpunkt nachträglich verschoben. Eine Kurskorrektur der Klimapolitik ist angesichts der Wettbewerbsprobleme vieler Industriebranchen dringend erforderlich, doch eine Umdeutung der Begrifflichkeit ist dafür der falsche Hebel. Die Politik muss endlich eingestehen, dass sie mit dem bisherigen Zielwert die Wirtschaft überfordert hat und dadurch bereits ein massiver Wohlstandsverlust eingeleitet wurde.

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Axel Bojanowski in der Welt:

Jetzt kollabiert die mächtige Klima-Lobby

Seit Jahren sehen sich Unternehmen zur Unterwerfung unter eine Klimaschutz-Agenda gezwungen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zeigte sich der Zusammenbruch des bestimmenden Netzwerks.

Unternehmenschefs zittern vor seinem Brief: Larry Fink, der Vorsitzende von BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, veröffentlicht einmal im Jahr ein Schreiben an die Manager von Großkonzernen. Die studieren Finks Botschaft gründlich, denn von seinen Worten könnte ihr Schicksal abhängen.

Seit 2020 stellte Fink den Klimawandel ins Zentrum seiner Investitionen; er wolle einen „nachhaltigeren Kapitalismus“ herbeiführen. 2021 wurde er noch deutlicher: „Wir fordern Unternehmen auf, einen Plan offenzulegen, wie ihr Geschäftsmodell mit einer Netto-Null-Wirtschaft vereinbar ist – das heißt einer Wirtschaft, in der die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt wird.“

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