Heute geht es um die Windkraft.
Investor erhält Absage für fünf Windkraftanlagen
An dem Vorhaben eines Investors hatte es viel Kritik aus den umliegenden Dörfern gegeben. Jetzt haben die Stadtverordneten entschieden.
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Julia Schürer, agrarheute:
„Windräder zerstören die Heimat“: Landwirte oft gegen Windkraftausbau
Der Windkraftausbau in Deutschland schreitet voran. Einige Landwirte profitieren als Grundstücks- und Waldeigentümer vom Windradbau. Andere lehnen den Eingriff in das Landschaftsbild entschieden ab. Wie stehen Sie zum Windkraftausbau, haben wir agrarheute-Leser gefragt.
Landwirte können vom Ausbau der Windkraft in Deutschland erheblich profitieren, denn ihr Land ist gefragt als Standort für die Windkraftanlagen. Auch als Waldbesitzer können Landwirte am Windenergieausbau teilhaben. Viele Bewohner des ländlichen Raums aber empfindenden Bau von immer mehr großen Windrädern als lästig. Wie denken Sie darüber, haben wir unsere Leser gefragt.
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BP sells US onshore wind business amid renewables retreat
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Nach Windrad-Absturz: Benachbarte Anlagen wieder aktiv
Zwei der drei Windräder im Windpark Herkentrup dürfen wieder Strom liefern. Die beschädigte Anlage wird weiter gesichert, Öl gebunden und Rotorblattfragmente gesammelt. Behörden und Gutachter überwachen jeden Schritt.
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Plauener Stadträte verbieten Bau von Windrädern in städtischen Wäldern
Über einen entsprechenden Beschluss des Plauener Stadtrates hatte der Oberbürgermeister jetzt die Öffentlichkeit informiert. Eine kleine Hintertür bleibt dennoch offen.
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Daniel Wetzel in der Welt:
Infrastrukturgesetz:
„Frontalangriff“ – Wie Habecks Windkraft-Turbo für Umweltschützer zum Bumerang wirdEx-Wirtschaftsminister Robert Habeck hatte ein „überragendes öffentliches Interesse“ an Windrädern erklärt und so dem Ökostrom Privilegien verschafft. Schwarz-Rot hat diesen Ansatz nun beim Autobahnbau kopiert. Die Umweltschutzszene schäumt – hat aber noch ein Ass im Ärmel.
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WDR:
Nach Windrad-Einsturz in Havixbeck: Ölverschmutzung bleibt Thema
Im Oktober stürzte der Kopf einer Windkraftanlage samt Rotorblättern ab. Noch immer sind die Umweltgefahren nicht gebannt.
In welchem Umfang Öl nach dem Teileinsturz eines Windrades in Havixbeck im Kreis Coesfeld in den Boden sickerte, ist nach wie vor unklar. Der Hersteller Nordex sagt, der größte Teil sei inzwischen gebunden und abgepumpt worden. Möglicherweise müsse aber noch Boden ausgebaggert werden.
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Windparks reduzieren Vegetation, erhöhen Temperatur und senken Luftfeuchtigkeit
Eine weitere große Studie in China hat deutliche Auswirkungen von Windparks auf Vegetation und Klima festgestellt. Der Bau von Windparks führte zu einem Rückgang der Vegetationsgrünheit, einer Verringerung der Oberflächenrauheit, einem Anstieg der Temperatur und einer Abnahme der Luftfeuchtigkeit.
China betreibt mittlerweile die größte Zahl an Windrädern, liegt aber relativ zur Größe des Landes und der Bevölkerung weiter hinten. Strom aus Wind- und Solaranlagen zu fördern, ist zwar die Politik der chinesischen Regierung, die Studien aus China sind jedoch weit sachlicher und fakten-orientiert als die im Westen, die in erster Linie die Finanz- und Industrie-Interessen zu bedienen haben. Daher gibt es eine Reihe von Studien, die offenbar recht ungefiltert über ihre Messergebnisse berichten.
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EIKE:
Windkraft als Biodiversitätskiller – Klimaschau 241
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Noch eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“
Von Frank Bosse
Sie erinnern sich gewiss noch an unseren Artikel zum Thema „welliger Jetstream“ und seine NICHT-Klimaursachen. Er erschien am 27.Januar 2026 und nahm Bezug auf eine Studie, die ausdrücklich die „arktische Verstärkung der Erwärmung“ (Klimawandel!) als Ursache für gehäuftes Mäandrieren des Jetstream ausschloss. Ganz einfach dadurch, dass Langzeitdaten zeigten, dass so etwas in den 60er bis 80er Jahren deutlich häufiger vorkam als danach. Am Ende des Artikels hier war das Bedauern ausgedrückt, dass so etwas in den arrivierten Medien nicht bekannt gemacht wird und er befand ein gut etabliertes Netzwerk von Vertretern der „Alles nicht alltägliche Wetter ist Klimawandel“- Fraktion.
Am gleichen Tag (!) ereignete es sich, dass in der Morgensendung von WDR 5 einer dieser Kandidaten zu Worte kam, Anders Levermann vom „Potsdam Institut für Klimafolgenforschung“ PIK.
Bei Beobachtern der Szene schellen sofort die Glocken bei dem Namen: Er war ein Autor der Studie zu ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels, wir berichteten mehrfach, zuletzt über ihreZurücknahme infolge erheblicher Mängel im Dezember 2025.
Prof. Levermann erfüllte denn auch diese Erwartungen bei dem Rundfunkinterview. Es ging vorrangig um den Rückzug der USA unter Präsident Trump vom IPCC. Als Einleitung bot sich der aktuelle Wintersturm in den USA infolge eines arktischen „Outbrake“ förmlich sehr an!
Er ist in dieser Animation zu “bewundern” auf “X”.
So etwas geschieht immer wieder dort im Winter, dann schneit es bis zum Golf von Mexiko, also auf 28° nördlicher Breite, fast schon tropische Regionen. In Europa kann so etwas Extremes nur ganz selten passieren durch unser Gebirge in Ost-West-Richtung, die Alpen sind ein natürliches Bollwerk. In Amerika ist das Hochgebirge (Rockys bzw. Anden) in Nord-Süd-Richtung orientiert und dann kann arktische Kaltluft so weit nach Süden vordringen im Winter.
Bei Minute 1:00 die „altbekannten Töne“: Die Erderwärmung macht Extreme, auch Winterkälte und zwar „durch das Mäandern des Jetstream und das haben wir in letzter Zeit immer häufiger“.
Der Radiohörer ist überzeugt! Schließlich sprach ein Professor für „Dynamik des Klimasystems“ zu ihm, der sich am PIK jahrelang mit der Materie befasst hat.
Die Wahrheit: Seit einem halben Jahr ist diese These des „häufigeren Mäandrierens des Jetstream durch die Erderwärmung“ widerlegt durch eine Studie.
Nun gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, die das aktuelle „Märchen erzählen“ des PIK-Forschers Levermann erklären:
- Ihm ist die fragliche Studie nicht bekannt gewesen. Das müsste sehr verwundern, sie beschreibt Beobachtungen in sein ureigensten Forschungsfeld.
- Er kannte die Studie und hofft einfach: keiner der Hörer von WDR 5.
Die zweite Möglichkeit impliziert Vorsatz, soweit muss man nicht gehen. Es ist jedoch völlig gleichgültig, ob da Vorsatz oder Unkenntnis am Werk war, das Ergebnis ist das gleiche:
Eine massive Miss-Information von Öffentlichkeit.
Im Nachhinein werden vielleicht auch die astronomischen Kosten der zurückgezogenen „Klimaökonomie“-Studie, die Levermann mit verantwortete, etwas transparenter: Vermutlich würden in ihr auch die Schäden durch den aktuellen „Arctic Outbrake“ in den USA als „Klimafolgekosten“ modelliert. Sie sind es nicht nach fortgeschrittenem Wissensstand!
Die Entwicklung macht nochmals ganz aktuell deutlich, wo die Fallstricke für Kosten-Modellierungen von zukünftigen Ereignissen liegen: Verwendete Modelle werden ständig durch Forschung verändert. Was vor einem halben Jahr noch „Klimafolgen“ hätten sein können, sie sind es nach den Ergebnissen neuerer Wissenshaft eben nicht, auch wenn es Anders Levermann vom PIK sicher gerne anders hätte. Was bleibt ist ein erneuter Nachweis für starken Bias (bis hin zu Märchen!) in der Berichterstattung. Ein Hinweis also an Medien: Vergewissert Euch bei jedem Interview durch weitere Recherche, ob die Thesen des Befragten auch wirklich korrekt sind! Ein wenig Recherche ist bei bestimmten Vertretern z. B. des PIK mehr als angebracht.