Nebelspalter-Redakteur Alex Reichmuth hat mit Fritz Vahrenholt zum Jahresende 2025 ein längeres Gespräch geführt. Vahrenholt, ehemaliger Energiemanager und kritischer Beobachter, spricht dabei alle wichtigen Ereignisse und Entwicklungen zu den Bereichen Klima und Energie von 2025 an. Das Interview gibt es hier zu hören und zu sehen:
https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/12/fritz-vahrenholt-die-zeiten-des-klima-alarms-sind-vorbei
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Leserpost von Heino Haase:
Kondensstreifenpolitik – viel Modell, wenig Messung, steigende Kosten
die EU plant derzeit, den Einfluss von Kondensstreifen auf das Klima durch Eingriffe in den Flugverkehr zu verringern. Konkret sollen Flugzeuge künftig so gesteuert werden, dass möglichst keine Kondensstreifen entstehen – etwa durch Ausweichmanöver, Höhenanpassungen oder Flugverbote in bestimmten Zonen.
Doch diese Maßnahmen beruhen fast ausschließlich auf Computersimulationen, nicht auf umfassenden, flächendeckenden Messdaten. Die realen atmosphärischen Bedingungen sind extrem komplex, und die tatsächliche Klimawirkung dieser künstlichen Wolken ist – laut aktuellen Schätzungen – im Bereich von nur etwa 0,03 Grad Celsius. Ein Effekt, der global weder messbar noch belastbar verifizierbar ist.
Zugleich führen die Maßnahmen zu einem höheren Treibstoffverbrauch, aufwendigerer Flugplanung und wachsender Belastung der ohnehin stark frequentierten Luftkorridore. Die Folge: steigende Betriebskosten für Airlines, die sich – wie üblich – in erhöhten Ticketpreisen für Passagiere niederschlagen. Und das für eine Maßnahme, deren Nutzen wissenschaftlich unsicher und politisch nicht ausreichend hinterfragt ist.
Mit Verlaub: Was hier geschieht, ist ein teures Großexperiment mit zweifelhafter Wirkung, das auf Modellannahmen basiert, aber ohne echte Erfolgskontrolle durchgeführt wird. Es ist eine Form der Symbolpolitik, die Ressourcen bindet, Vertrauen untergräbt und Bürgern Kosten aufbürdet, ohne dass ein konkreter Klimavorteil sichtbar wird. Alles im Namen des Green Deal.
Anstatt den Flugverkehr durch ineffektive Detailmaßnahmen künstlich zu verteuern, wäre es zielführender, in technologieoffene Lösungen zur CO₂-Reduktion zu investieren – etwa durch einen wettbewerbsfähigen Energiemix mit emissionsarmen Grundlastträgern wie der Kernenergie. Dort liegt der echte Hebel.
(Quellen: DLR, EASA, Transport & Environment Reports 2022–2024; geschätzter Erwärmungseffekt durch Kondensstreifen: ~0,03 °C)
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Leserpost von Michael Rosemeyer:
Betreff: https://klimanachrichten.de/2025/07/03/immer-wenn-es-heiss-wird/
Klima ist Vergangenheit, siehe Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Klima
Um neben allen anderen Witterungsvorgängen auch den Temperaturverlauf in einem statistisch relevanten Zeitrahmen mit ausreichender Genauigkeit darzustellen, empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Verwendung von Referenzperioden (auch Normalperioden oder CLINO-Perioden), in denen die Monatsmittelwerte als Zeitreihe über 30 Jahre in einem Datensatz zusammengefasst werden
Greenland ice cores reveal warm climate of the past – Niels Bohr Institute – University of Copenhagen
https://nbi.ku.dk/english/news/news13/greenland-ice-cores-reveal-warm-climate-of-the-past
Greenland was around 8 degrees C warmer than today during the last interglacial period, the Eemian period, 130,000 to 115,000 years ago. “Even though the warm Eemian period was a period when the oceans were four to eight meters higher than today, …
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Leserpost von Michael Schneider vom 22.7.2025:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir waren in den letzen Wochen mehrfach mit dem Fahrrad in der Region Speyer – Neustadt – Germersheim (= östliche Pfalz) unterwegs. Die Tagestouren hatten eine Länge von ca. 45 bis 55 km kreuz und quer durch die Region. Wir konnten im gesamten Gebiet keinerlei Dürre feststellen, die Feldfrüchte standen prächtig auf den Äckern, teilweise hatte bereits die Ernte von Kartoffeln, Salat, Gemüse und Getreide stattgefunden. Sogar eine zweite Aussaat war schon teilweise durchgeführt worden. Die gesamte Gegend erinnert durch den gepflegten Zustand eher an eine Parklandschaft, die Auenwälder am Rhein sind tiefgrün, die Polderflächen ebenso. Die Wälder zwischen den Dörfern zeigen ebenfalls keinerlei Trockenstress, die Kühle dort weist eher auf eine hohe Verdunstungsleistung der Bäume hin. Unsere Beobachtungen decken sich daher in keiner Weise mit den Aussagen des Dürremonitors.
Freundliche Grüße
Michael Schneider
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Leserpost von Richard Bieber:
Betreff: Tuvalu
Tuvalu liegt auf der tektonischen Pazifikplatte die sich unter die stabilere japanische Platte schiebt und deswegen absinkt! Der Meeresspiegel KANN NICHT nur in Tavalu um 60 cm angestiegen sein, wie Frau Baerbock sinnierte, denn schon Archimedes wusste, dass kommunizierende Systeme sich ausgleichen…!
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Leserpost von Angelika Gehrke:
Sehr geehrte Damen und Herren,
die derzeitige Bundesregierung möchte angeblich den Abstieg Deutschlands stoppen und die Wirtschaft wieder ankurbeln. Ich stelle mir immer mehr die Frage ob der Kanzler und seine Partner blind sind oder sich der Wahrheit verweigern. Die Energiekosten sind bereits sehr hoch und durch die CO2 Bepreisung wirde Energie noch teurer. Normalerweise ist die Bevölkerung, der Endverbrauchrer der Motor der Wirtschaft, durch den alles steigt oder fällt. Spielt der Endverbraucher bei Merz und Konsorten keine Rolle mehr in Bezug auf Wirtschaftswachstum?Der Endverbraucher wird immer weniger Geld ausgeben können und somit kann die Wirtschaft nicht wachsen. Oder hat Merz die Bevölkerung nicht mehr auf dem Zettel und setzt nur noch auf Export? Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, das es Merz und Co. nicht mal ansatzweise um das Wohl der deutschen Bevölkerung geht, sondern das irgendwelche ominösen übergeordnete Ziele eine Rolle spielen. Das Klimagesetz ist hirnrissig nd verbraucherfeindlich und vernichtet Existenzen. Das aber scheint Merz und Co. nicht zu interessieren.
Wir scheinen generell nur Melkvieh zu sein, das für alles zur Kasse gebeten wird. Deutschlands Untergang lässt sich so nicht stoppen. Aber ist der Stopp des Untergangs überhaupt gewollt? Könnte man nicht einen Volksentscheid gegen die Klimaziele ins Leben rufen?
MfG
Angelika Gehrke
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Leserpost von Reinhard Rinner:
Betreff: Brandlegung
Ich muß vorausschicken, dass ich mehr als die Hälfte meines Lebens auf Sardinien wohnte (seit den 70ern). In dieser Zeit war ich dreimal von Feuern „umzingelt“. Auch war ich in den 80ern, 90ern in meiner Gemeine bei den freiwilligen Brandbekämpfern tätig, dann übernahm die Forestale (staatl. Forstbehörde) die Brandbekämpfung. Nun, in Sardinien brennt es schon seit ewigen Zeiten! Der überwiegende Grund war immer Brandstiftung und auch Unvorsichtigkeit. Es gab eine Zeit z.B. da lag Sardinien mit Südspanien im Streit wegen der Korkindustrie. Da wurden Brände wechselseitig gelegt, um Vorteile im Verkauf des Korks zu haben…
Dann brachen auch viele Brände aus Streitigkeiten zwischen der Hirtenbevölkerung aus, die durch raschen Windrichtungswechsel sich oft gegen den Brandleger richteten und oft unkontrollierbar wurden…
Dann gab es an der Küste Brandlegungen um Land für touristische Strukturen zu erhalten (mittlerweile durch Bebauungsvorschriften weitgehend eingedämmt).
Auch die Landflucht trug ihr Schärflein bei. Waren die Weideflächen noch durch Steinmauern getrennt und gepflegt, die Vegetation durch Schafe und Ziegen klein gehalten, so übernahm die Natur langsam die Oberhand. Die Steinmauern wurden überwuchert und boten so keine Grenze mehr für Feuer, bzw. waren durch nicht mehr gepflegte Wege nur schwer erreichbar.
Ein Grund, speziell an der Küste, lag auch in der Aufforstung in den 50ern, wo meist Pinien und Eukalyptus gepflanzt wurden, Diese sind natürlich ein großer Nährboden für Feuer, die durch menschliche Unachtsamkeit immer wieder ausbrachen. Das sind nur einige Gründe, warum es in Sardinien jedes Jahr „extrem“ brennt. Nur – bis vor wenigen Jahren waren diese Brände meist nur in der Lokal – oder in der italienischen Medienlandschaft ein Thema.
Im Ausland waren diese Brände praktisch kein Thema. Seit aber der „menschgemachte Klimawandel“ in aller Munde ist, sind Brände auf Sardinien in unserer Presse „in“ und in der Regel „extrem“, „noch nie dagewesen“ usw., usw. !
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Leserpost von Prof. Dr. Michael Thielemann:
Betreff: Kesseltreiben gegen Frau Reiche
Es gibt einen weiteren Grünen, der sich besonders hervortut: Hans-Josef Fell. Das habe ich eben in dem folgenden link gefunden:
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/vergangenheit-einer-ministerin-reiche-wei%C3%9F-seit-20-jahren-dass-es-ohne-gaskraftwerke-geht/ar-AA1KXk8O?ocid=msedgntp&pc=ACTS&cvid=68a7870069b6472abbf64b86ee550e58&ei=13
Diese Argumentation von Herrn Fell zur Dunkelflaute finde ich besonders perfide:
„Dem Forschungsausschuss des Deutschen Bundestag wurde bereits 2010 vom Büro für Technikfolgenabschätzung ein Gutachten vorgelegt, wie man die Versorgung in Dunkelflauten sicherstellen kann. Da stand alles drin“
Ich habe mir das Gutachten angesehen (https://www.tab-beim-bundestag.de/projekte_blackout-gefaehrdung-und-verletzbarkeit-moderner-gesellschaften-am-beispiel-stromausfall.php).
Eine Gefährdungsanalyse für den Ausfall von Heizungen fehlt.
Ab 2045 soll die Wärmeversorgung überwiegend durch Wärmepumpen erfolgen. Nur dafür braucht man bei einer wirklich kalten Dunkelflaute Reservekraftwerke in einer Größenordnung von ca. 100 GW, die auch nur sehr selten zum Einsatz kommen sollen. Zum Vergleich. Derzeit liefern alle Stromerzeuger (regenerativ und konventionell) 50 bis 80 GW. Und wieviel Solar- und Windkraftanlagen sollen denn alleine für den Heizungsbetrieb errichtet werden?Wer das Land mit Wärmepumpen beheizen will, muss eine zusätzliche Stromerzeugungs-Infrastruktur schaffen und finanzieren, die für sich genommen größer als die gegenwärtige (fossil und erneuerbar) ist. Das ist auf absehbare Zeit ein Ding der Unmöglichkeit.
Vom Ziel der Klimaneutralität sollte man sich deshalb schleunigst verabschieden, wenn man Versorgungssicherheit höher bewertet als Klimaschutz. Das Wirtschaftsministerium hatte zu Ampelzeiten keine Kenntnis, wie viele Wärmepumpen bis 2045 installiert sein sollen und welche elektrische Anschlussleistung die haben müssten. Das wurde mir vom UBA im Februar 2025 schriftlich mitgeteilt.
Der Skandal: Habeck initiierte den Rückbau der Gasnetze, ohne zu wissen, wie die Bürger 2045 heizen können. M.E. ein Fall für einen Untersuchungsausschuss, der auch klären sollte, ob es auf irgendeiner Ebene nicht Bedenken gegen dieses Projekt gab. Falls nein, sollte man die Frage stellen, wie es um die Qualität der Mitarbeiter bestellt ist
Dazu eine ganz einfache Plausibilitätsbetrachtung. Gegenwärtig haben wir noch knapp 20 Millionen Gas- und Ölheizungen, die bis spätestens 2045 vor allem durch Wärmepumpen ersetzt werden sollen. Wie groß mag nun die elektrische Antriebsleistung einer durchschnittlichen Luft/Wasser-Wärmepumpe (häufigste Bauart) sein? Als erste Näherung nehme ich 5 kW an, damit könnte man z.B. die Heizlast eines etwas älteren Reihenhaus bis Baujahr 1994 mit 100 m² Grundfläche decken. D.h. wir müssen100 GW als Ausgangsbasis nur für zusätzliche Wärmepumpen annehmen. Die müssen einerseits als gesicherte Reserveleistung für kalte Dunkelflaute vorgehalten werden, andererseits durch Wind und Photovoltaik produziert werden können. Völlig absurd. Wir müssen uns endlich damit abfinden, dass wir die Klimaziele nicht erfüllen können. Deshalb sollte man als Sofortmaßnahme den Erhalt der Gasnetze fordern.Dazu habe ich einen kleinen Beitrag in der Achse des Guten verfasst, der für Ihre Arbeit vielleicht hilfreich sein könnte: Der Wärmepumpen-Kurzschluss – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM
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Klima-Nachrichten von Friends of Science Society:
2025: Lowest Global Death Rates from Extreme Weather in History
“Globally, 2025 has had one of the lowest annual death rates from disasters associated with extreme weather events in recorded history.” This good news was reported by Roger Pielke Jr. using data from the Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) in Belgium. The CRED data indicated about 4,500 global deaths related to extreme weather event through October 2025. Reports estimate that about 1,600 people lost their lived in the final two months of 2025, which was mostly due to flooding in south Asia associated with Cyclones Senyar and Ditwah. If those estimate prove accurate, the total 2025 weather-related deaths would be 6,100. This number is similar to some recent years, but the death rate from extreme weather events is the lowest ever at less than 0.8 deaths per 100,000 people (with population data from the United Nations).
Pielke wrote, “To put the death rate into perspective, consider that:
· in 1960 it was >320 per 100,000;
· in 1970, >80 per 100,000;
· in 1980, ~3 per 100,000;
· in 1990, ~1.3 per 100,000;
Since 2000, six years have occurred with <1.0 deaths per 100,000 people, all since 2014. From 1970 to 2025 the death rate dropped by two orders of magnitude. This is an incredible story of human ingenuity and progress.” Extreme temperature event impacts (cold and hot) are not included here.
The declining death rate from weather events is due to reduced vulnerability and improved preparation for extreme events. Pielke wrote “Underlying this trend lies the successful application of science, technology, and policy in a world that has grown much wealthier and thus far better equipped to protect people when, inevitably, extreme events do occur.”
The Record Hot UK Summer of 2025: Validation of the UKMO Methodology, but the Record Was Only in Tmin
The UK Met Office (UKMO) reported that 2025 was the UK’s warmest year on record with an average temperature of 10.09 °C. However, the UKMO’s methodology of averaging the temperature record from surface temperature stations has been criticized. Many temperature stations do not meet the World Meteorological Organization criteria for a good climate monitoring station and many UK stations have closed in recent years, and so those stations’ temperatures are estimated from surrounding stations. Temperature monitoring stations come and go over time, and this can introduce biases that change over time and corrupt long-term estimates of temperature change. Dr. Roy Spencer wrote “How one accounts for, and adjusts for, these changes is not a settled matter.” The UKMO evaluates how station temperatures vary with latitude, longitude, elevation, proximity to the coast and land use to remove relative biases between stations. These adjustments are applied to stations surrounding closed stations which are then averaged to estimate temperatures at closed stations. This technique is intended to avoid the biases caused by closing stations.
Spencer tested the UKMO methodology by comparing its results to a his “relative bias removal method”. He starts with the 3 stations having the longest continuous records in all 126 years from 1900 to 2025 in the UK and averages them. Spencer explains “Then, I take the station(s) with the next-longest record (Oxford, 124 years), compute the average difference with the original series, and add it to the series to make a new 4-station average. This is done sequentially for all (148) stations in the UK since 1900 that have at least 2 years of record, going down the list from the longest periods of record to the shortest.” This method produces yearly summer-average temperatures that are nearly identical to the UKMO methodology. Spencer concluded “In both my and the UKMO analysis, 1976 (not 2025) was the hottest summer in daily high temperatures (Tmax), with 2025 taking 3rd or 4th place; the “record” hot year of 2025 was due to nightly low temperatures (Tmin) being anomalously warm. The average of the three hottest daytime temperatures in each summer month put the summer of 2025 in 4th place since 1960, behind 1976, 1995, and 2022 (which were essentially identical).” Neither Spencer’s nor the UKMO method accounts for an increasing urban heat island effect nor changes in instrumentation types that could cause spurious warming in the record. Increases in nightly low temperatures are beneficial as the number of cold-related deaths are around 50 times that of heat-related death in the UK.
Hunga Tonga Volcano Likely Caused the 2023 Exceptional Warming
An eruption began on the submarine volcano Hunga Tonga–Hunga Haʻapai on 20 December 2021 and reach a very large climax explosion on 15 January 2022. The eruption likely cause the exceptional climatic warming event of 2023 according to an article by Javier Vinós. The author wrote “It is clearly a naturally occurring, externally forced climate event. However, mainstream climate scientists are not treating it appropriately.” The 2023 warming resulted in 2023 and 2024 being the warmest years in the global surface temperature record. The biggest global low cloud cover anomaly ever recorded occurred in 2023. The climate models can’t explain the extraordinary 2023 ocean warming. The caption to this plot says “The 2023 climate event can be seen most clearly in the global sea surface temperature anomaly (NOAA, 60°N–60°S, baseline 2021). It began in December 2022. By November 2025, 90% of the warming from the 2023 event has disappeared. A 2024 study found only a 0.2 % probability that the 2023 warming could be due to the unforced internal variability and the forced greenhouse gas-induced trend. Vinós explains that the El Niño in 2023 cannot be held responsible for the warming as it was too weak. The anthropogenic forcing by greenhouse gases and urban warming is small and constant, and can only produce noticeable changes over long periods of time. Maritime fuel regulations that came into force in 2020 caused an abrupt reduction in sulfur emission, but this couldn’t be a major cause of the 2023 event because its warming effect is permanent, whereas the ocean warming was reversed in 2024 and 2025.
The 150 megatonnes of water vapour that the Hunga Tonga underwater volcano injected into the stratosphere are unprecedented. Vinós wrote “Climate models do not adequately reproduce the effects of the 1815 Tambora eruption, suggesting that dynamic atmospheric changes caused by stratospheric eruptions or other factors have a much greater impact on climate than previously thought.” Therefore, the climate models can’t directly be used to explain the effects to the Hunga Tonga eruption. The 2023 warming was directly caused by the drastic decrease in global cloud cover. However, scientist still do not know what controls changes in cloud cover. Wind speed has a greater impact on evaporation than temperature or humidity. A change in wind caused by the Hunga Tonga eruption might cause changes in evaporation, cloud formation and their distribution. If the Hunga Tonga eruption caused the 2023 warming, we should observe most of this warming disappear in 3-5 years. This projection does not arise from any of the other considered causes. By December 2025, four years after the eruption, this prediction had come true. 90% of the ocean warming from the 2023 climate event has disappeared. The Hunga Tonga eruption is currently the best explanation for the 2023 climate event.
Climate Models Underestimate the Cooling Effects of Southern Storms
A new study in Nature Geoscience shows that current climate models “underestimate the strength of Southern Ocean storms and thereby simulate an overly warm ocean.” A news release about the study says “storms play a key role in controlling how the Southern Ocean exchanges heat with the atmosphere. The team finds that intense winds churn the ocean, drawing colder deep water upward and pushing warmer surface water downward. The surface stays cooler and can take up more heat from the atmosphere.” The abstract says “The Southern Ocean absorbs most of the excess heat resulting from climate change. However, climate projections show a persistent warm summer bias in its sea surface temperatures, indicating a limited understanding of the air–sea heat exchange mechanisms governing this region. … Our results demonstrate a causal link between storm forcing and sea surface temperature variability, which is critical for reducing warming biases in climate models and improving future climate projections.” The research team have been studying storm patterns around Antarctica over the last few decades and can now link changes in storm intensity and their windiness to changes in our climate and atmospheric circulation. It’s in the Antarctic summer that storms have their strongest impact on ocean heat uptake.
No Hurricanes Strike USA For 1st Time in a Decade
For the first time in a decade, not a single hurricane struck the U.S. this season, and that was a much-needed break. This is according to NOAA’s administration Neil Jacobs as reported by the RigZone website. The official hurricane season for the Atlantic basin is from June 1 to November 30. A tropical storm caused damage and casualties in the Carolinas, distant hurricanes created rough ocean waters that caused property damage along the East Coast, and neighboring countries experienced direct hits from hurricanes,” Jacobs said in the statement. The NOAA statement noted that the Atlantic basin produced 13 named storms. Of these, five became hurricanes, including four major hurricanes, NOAA highlighted, pointing out that an average season has 14 named storms, seven hurricanes, and three major hurricanes. Hurricane season activity was near-normal for both the Eastern Pacific basin and Central Pacific basin and fell within predicted ranges. Linnea Lueken of Climate Realism noted that neither RigZone nor NOAA credits climate change nor do they try to attribute hurricanes to climate change. Lueken wrote about the RigZone post “The whole post is factual and straightforward. Climate change is not making hurricanes worse; it is simply not evidenced in the data.” This is good reporting for a change. Lueken wrote “Earlier in the season, Climate Realism addressed some of the false claims regarding Hurricane Melissa and Erin, particularly when media claimed that ‘rapid intensification’ was due to climate change. That was false, no real-world data backed the assertion, only misleading and corrupt attribution models that over-emphasize water temperature and downplay other factors that influence hurricane strength and formation.”