Skifahren in Deutschland

Die Saison ist spätestens seit dem 01.05.2024 in Deutschland fast überall vorbei. Die Tagesschau hat aktuell einen Artikel über die Zukunft des Skifahrens in Deutschland. Skigebiete unter 1.500 Meter könnten es zukünftig schwerer haben.

“Aber wann liegt ein Skigebiet nun hoch genug, um auch in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten noch halbwegs schneesicher zu sein? „Unter 1.500 Metern sieht es schlecht aus“, sagt der Präsident des Deutschen Alpenvereins (DAV), Roland Stierle. Und damit ist nicht gemeint, dass der höchste Punkt eines Skigebiets über dieser Marke liegt, sondern die wichtigsten Pisten, wegen derer die Skifahrer kommen.

In den deutschen Mittelgebirgen erreicht kein Berg die 1.500-Meter-Marke. Und selbst in den deutschen Alpen liegt nur eine Handvoll Skigebiete klar darüber. Der DAV hat bereits vor zehn Jahren untersuchen lassen, wie es um deren Zukunft bestellt ist. Bei einer Erwärmung um zwei Grad wären demnach ohne technische Beschneiung nur noch Nebelhorn, Fellhorn und Grasgehren im Allgäu sowie die Zugspitze schneesicher. Und selbst mit Beschneiung blieben neben diesen vier nur noch drei weitere über: das zweite Garmischer Skigebiet „Classic“ sowie die beiden Münchner „Hausberge“ Wendelstein und Taubenstein.”

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Urlaub und Klima. Der NDR Podcast Mission Klima beschäftigt sich mit der Hotellerie, speziell mit einem Hotel in Hamburg. Dort hat z. B. die Umstellung auf LED enorme Einsparungen gebracht. Das Hotel nutzt auch Abwärme zum Heizen. Was bringen Gütesiegel und Zertifikate? Der Podcast klärt auf.

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Wie beeinflussen Wolken das Klima? Und was beeinflusst die Wolkenbildung? Aus einem übersetzen Artikel bei Eurekalert.org:

“Eine neue Analyse von Wolkenmessungen von außerhalb der Küste Kaliforniens, kombiniert mit globalen Satellitenmessungen, zeigt, dass selbst Aerosolpartikel von nur 25-30 Nanometern zur Wolkenbildung beitragen können. Daher können die Klimaauswirkungen kleiner Aerosole unterschätzt werden. […] Die neue Studie wirft ein neues Licht auf das, was auf molekularer Ebene passiert, und konzentriert sich auf Wolkenkondensationskerne in marinen Schichtwolken – niedrigstufige, horizontal geschichtete Wolken. Die Studie Übersättigung und kritische Größe von Wolkenkondensationskernen in marinen Stratus-Wolken wird in Geophysical Research Letters veröffentlicht.“

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Warum der mdr oder besser die zitierte Studie ausgerechnet Astronomen zu Klimasündern stempelt? Jede Flugreise bedeutet Emissionen.

“Die weltweiten Flugreisen von Astronomen zu wissenschaftlichen Fachkonferenzen verursachen jedes Jahr sehr hohe Kohlendioxid-Emissionen. Wie Forscher der Washington University in St. Louis (USA) und der Universität Köln berechnet haben, wurden durch derartige Konferenzreisen allein im Jahr 2019 weltweit klimaschädliche Emissionen in Höhe von 42.500 Tonnen CO2-Äquivalenten verursacht. Den Angaben zufolge wurden für die Datenanalyse die Emissionen für alle 362 bekannten Konferenzreisen im Bereich der Astronomie im Jahr 2019 ermittelt.

Nach Ansicht der Studienautoren könnten virtuelle und hybride Veranstaltungsformate, die an einer kleinen Anzahl von physischen Zentren abgehalten werden und die virtuell miteinander verbunden sind, eine klimaschonende Alternative zu großen internationalen Fachkonferenzen an einem Ort sein. Wie Studienleiterin Andrea Gokus von Washington University mitteilte, hätten allein für die Tagung der American Astronomical Society 2019 in Seattle 70 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden können, wenn sie auf vier globale Zentren (Seattle, Baltimore, Amsterdam und Tokio) aufgeteilt worden wäre.”

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Schleswig-Holstein erreicht neue Höchstwerte beim Ausbau von Solarenergie. NDR:

“Gemessen an der Fläche liegt Schleswig-Holstein bundesweit bei der Solarenergie aber nur im unteren Mittelfeld. Um den Ausbauplänen der Landesregierung für den Klimaschutz zu entsprechen, müsse sich die installierte Leistung bis 2030 für Solar auf Dach und Freiflächen verdreifachen, heißt es vom Verband. So habe die Landesregierung das Ziel von 30 Gigawatt (GW) erneuerbarer Energien in diesem Jahrzehnt ausgegeben. 15 GW davon entfallen voraussichtlich auf Wind an Land, mindestens 10 GW auf die Photovoltaik, schätzt LEE-Landesgeschäftsführer Marcus Hrach. Er ist zuversichtlich, dass diese Größenordnungen erreicht werden. Auch Biogasanlagen könnten die Stromproduktion steigern, hofft der Verband.”

Der BUND warnt allerdings vor dem Bau in Moorflächen. Auch die Nutzung von wertvollem Ackerland sieht der BUND kritisch. Jede hier aus der Bewirtschaftung genommene Fläche muss an anderer Stelle ersetzt werden.

“Der BUND Schleswig-Holstein ist für die vorrangige Errichtung von Solaranlagen auf Dachflächen, an Fassaden und über versiegelten Flächen. Derzeit liegen in Schleswig-Holstein allerdings zahlreiche Anträge für große Freiflächen-Solarparks in der freien Landschaft vor, die sich teilweise über etliche Hektar Fläche erstrecken. Freiflächen-Solarparks beeinträchtigen die Natur durch Flächenverbrauch und -zerschneidung sowie die mögliche Entwertung von wertvollen Naturbereichen. Unkoordinierter Wildwuchs und Fehlentwicklungen, wie es sie anfangs beim Ausbau der Windenergie gegeben hat, müssen unbedingt vermieden werden.”

Beim Thema Solar zeigt sich einmal mehr das Dilemma das Umweltverbände. Interessant ist sicherlich auch die Aussage, dass es Wildwuchs und Fehlentwicklung bei der Windenergie gegeben hat.

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Gabor Steingart von The Pioneer geht mit der Ampel-Regierung im Focus hart ins Gericht. Er hat dabei die Kosten der Transformation (Energiewende) im Blick.

“Plötzlich geht es nicht mehr um Wohlstandsgewinne, sondern um Machtfragen. Das Primat der Politik setzt sich durch – und zwar nicht nur bei den Rechtspopulisten. Der Zeitgeist ist protektionistisch, weil die Politik der Wirtschaft (und ihren Wählern) zeigen will, wer Herr im Hause ist. Die amerikanische Regierung will China im Technologiebereich nicht mehr beliefern, sondern dominieren. Höhere Importpreise nimmt sie dafür in Kauf. Die europäischen Firmen sollen gemäß dem Lieferkettengesetz nicht mehr nur Produkte exportieren, sondern auch die Moralvorstellungen der EU-Kommission. […] In Deutschland will man die Wirtschaft nicht zuerst fördern, sondern transformieren, also nach politischen Vorgaben umgestalten. Der klimafreundliche Umbau wird nach Berechnung des Beratungsunternehmens Ernst & Young bis 2035 rund 1,2 Billionen kosten.”

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Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS):

Corona-Pandemie hat Himalaya-Gletscher weniger schmelzen lassen

Eine Verringerung der Luftverschmutzung auf ein Maß wie zu Zeiten der Corona-Pandemie könnte die Gletscher im Himalaya schützen und vor dem Verschwinden bis Ende des Jahrhunderts bewahren. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam durch eine Analyse der Situation während des COVID-19-Lockdown 2020. Die sauberere Luft habe dafür gesorgt, dass sich weniger Ruß auf den Gletschern abgelagert hat und so pro Tag 0,5 bis 1,5 mm weniger Schnee geschmolzen ist. Der rasche Rückzug der Gletscher und der Verlust der Schneedecke stellen bereits jetzt eine Bedrohung für die nachhaltige Wasserversorgung von Milliarden von Menschen in Asien dar, die im Einzugsgebiet von Flüssen wie Indus, Ganges oder Jangtsekiang leben. Wenn es gelingen würde, die Emissionen von Luftschadstoffen wie Ruß zumindest auf das Niveau der Lockdowns zu reduzieren, könnte die Schneeschmelze um bis zur Hälfte verringert werden. Ein Umstieg auf saubere Energieversorgung und emissionsärmere Verkehrsmittel würde daher erhebliche Vorteile für eine nachhaltige Wasserversorgung, die Landwirtschaft und die Ökosysteme in weiten Teilen Asiens mit sich bringen, schreiben die Forschenden im Fachjournal Atmospheric Chemistry and Physics (ACP).

Die Gebirge des Hindukusch-Himalaya (HKH) und das Hochland von Tibet in Zentralasien bilden die größte schneebedeckte Region außerhalb der Pole. Das Schmelzwasser dieser Gletscher speist Flüsse in Indien und China, die die Landwirtschaft, die Wasserkrafterzeugung und die Wirtschaft dieser Länder antreiben. Die Himalaya-Schneeschmelze im Frühjahr liefert rund die Hälfte des jährlichen Süßwassers für rund 4 Milliarden Menschen in Südasien und Ostasien. Doch die Ressourcen schwinden: Die globale Erwärmung hat bereits zu einem Verlust von etwa 40 Prozent der Gletscherfläche des Himalayas im Vergleich zur Kleinen Eiszeit im Mittelalter geführt. Auch die Schneemasse hat dort in den letzten 30 Jahren – mit Ausnahme einiger Karakorum-Gletscher – stark abgenommen. Modellsimulationen für extreme Szenarien zeigen, dass die Schneeschmelze im Himalaya die Gletscher dort bis zum Ende des 21. Jahrhunderts verschwinden lassen könnte. Das sind beunruhigende Nachrichten für die Wasserversorgung von mehreren Milliarden Menschen.

Dass die Gletscher immer dünner werden, liegt zum einen am Klimawandel mit höheren Lufttemperaturen und veränderten Niederschlägen – also an langfristigen Ursachen, deren Bekämpfung noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Zur Gletscherschmelze tragen aber auch kurzfristige Faktoren stark bei wie die Verteilung und Ablagerung von lichtabsorbierenden Partikeln wie Staub und Ruß (schwarzer Kohlenstoff (BC)). Frühere Studien konnten bereits zeigen, dass Ruß den Schnee auf den Gletschern stärker schmelzen lässt als die Treibhausgase in der Atmosphäre. Der steigende Energiebedarf des dicht besiedelten Südasiens hat die Emissionen von Treibhausgasen und Rußpartikeln in den letzten Jahrzehnten stark erhöht, was zu einer verstärkten Verdunkelung und Schneeschmelze führt.

Die Konjunkturabschwächung durch die Lockdown-Maßnahmen während der Corona-Pandemie sorgte 2020 in dieser Region für einem drastischen Rückgang beim Personen- und Gütertransport, den Industrieemissionen und dem Energieverbrauch. In der Folge ging auch die Luftverschmutzung mit Treibhausgasen und vor allem mit Ruß deutlich zurück: Satellitenbeobachtungen zeigten einen saubereren Schnee mit fast einem Drittel weniger lichtabsorbierenden Verunreinigungen während des Lockdowns in Asien zwischen März und Mai 2020. Das führte 2020 zu einem Rückgang der Schneeschmelze um 25 bis 70 mm – verglichen mit dem 20-jährigen Mittel für die Monate März bis Mai im westlichen Himalaya. Die Veränderungen der Schneeabsorption und der Oberflächenalbedo sorgten so dafür, dass etwa 7 Kubikkilometer Schmelzwasser im Indus-Einzugsgebiet verblieben.

Für eine detaillierte Analyse der Auswirkungen einer geringeren Luftverschmutzung über Hochgebirgen Zentralasiens während der COVID-19-Lockdowns zwischen März und Mai 2020 verwendete das internationale Team von Forschenden aus Indien, Deutschland und Großbritannien globale Simulationen: Dazu nutzen sie das Chemie-Klima-Modell ECHAM6-HAMMOZ, das mit einer verbesserten Ruß-Schnee-Parametrisierung aktualisiert wurde, um die Corona-Zeit mit den typischen  Luftverschmutzungsbedingungen zu vergleichen. Die Corona-Simulationen wurden mit einem COVID-19-Emissionsinventar durchgeführt, bei dem die Emissionen auf der Grundlage von Google- und Apple-Mobilitätsdaten berechnet wurden. Außerdem gingen verschiedene Beobachtungsdaten in die neue Studie ein: Die Schneebedeckung und die Trübung der Atmosphäre wurde mit MODIS-Spektraldaten der NASA bestimmt. Ergänzt wurden diese Daten durch Sonnenphotometer-Messungen von zwei Stationen des Aerosol Robotic Network (AERONET) in Lahore (Pakistan) und Duschanbe (Tajikistan). Die AERONET-Messungen in Duschanbe waren 2014 bis 2016 Teil des deutsch-tadschikischen Gemeinschaftsprojekts CADEX, bei dem die Akademie der Wissenschaften von Tadschikistan und TROPOS gemeinsam Mineralstaub über Zentralasien untersucht haben.

Die ECHAM6-HAMMOZ-Modellsimulationen zeigen, dass der COVID-Lockdown im Frühjahr 2020 zu einer saubereren Atmosphäre über den Gebirgen des Hindukusch-Himalaya und dem Hochland von Tibet geführt haben. „Die optische Aerosoldicke (AOD), also die Trübung der Atmosphäre, über dieser Region ist im April 2020 im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie um rund 10 Prozent gesunken. Dies wird durch die Messungen des Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) der NASA gestützt, die ebenfalls eine Verringerung der AOD im Vergleich zum Mittelwert der letzten 20 Jahre zeigen“, berichtet Dr. Suvarna Fadnavis vom Indian Institute of Tropical Meteorology (IITM). Der Rückgang an Ruß wurde auch bei den bodengestützten Messungen des Aerosol Radiative Forcing Over India Network (ARFINET) beobachtet: über der indischen Ganges-Ebene (>50 %), Nordost-Indien (>30 %), den Himalaya-Regionen (16 %-60 %) und Tibet (70 %).

Die Verringerung der anthropogenen Luftverschmutzung führte in weiten Teilen der Hochgebirge Zentralasiens dazu, dass sich auch weniger Ruß auf dem Schnee ablagerte. Laut dieser Studie waren es im Frühjahr 2020 etwa 25 bis 350 Mikrogramm Ruß pro Kilogramm Schnee weniger, was bis zu einem Drittel der Ruß-Konzentration im Schnee dort entspricht. Sporadisch sind die Ruß-Konzentrationen im Schnee laut Modell jedoch auch in einigen Gebieten am Hindukusch, im östlichen Himalaya und im Kunlun-Gebirge gestiegen. Die scheinbar paradoxen Unterschiede sind darauf zurückzuführen, dass der Ruß nicht nur an der Oberfläche, sondern vor allem in der Atmosphäre mit der Sonnenstrahlung wechselwirkt. Dadurch kommt es zu komplexen Anpassungen der atmosphärischen Zirkulation und somit zu Änderungen des Transports und Ablagerung der Luftschadstoffe. „Unsere Simulationen zeigen, dass der Rückgang der Ruß-Konzentration im Schnee und die allgemeine Verringerung der Luftverschmutzung sowie die damit verbundenen Strahlungseffekte den kurzwelligen Strahlungsantrieb an der Oberfläche im März bis Mai 2020 um bis zu 2 Watt pro Quadratmeter verringerten, was zu einer geringeren atmosphärischen Erwärmung führte. Diese geringere Erwärmung der Schneedecke und der troposphärischen Säule ist der kombinierte Effekt von weniger Ruß im Schnee und der Veränderungen der atmosphärischen Konzentrationen von Sulfat und Ruß“, erklärt Dr. Bernd Heinold vom TROPOS. „Im Modell konnten wir zeigen, dass der Rückgang der Luftverschmutzung die Schneeschmelze im Frühjahr 2020 um 0.5 bis 1.5  Millimeter pro Tag reduziert und sich damit das abfließende Schmelzwasser im Jahr um bis zur Hälfte verringert hat.“ Die Verringerung der vom Menschen verursachten Verschmutzung während des COVID-19-Lockdowns kam den Hochgebirgen Zentralasiens also in vielerlei Hinsicht zugute: erhöhte Reflektivität der Schneeoberfläche, verringerte Schneeschmelze beziehungsweise erhöhte Schneebedeckung sowie ein Zuwachs an gespeichertem Wasser durch verminderten Oberflächenwasserabfluss.

„Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass von den beiden Prozessen, die den Rückgang der Himalaya-Gletscher verursachen – der globalen Klimawandel und die lokale Luftverschmutzung – vor allem eine Reduktion der Luftverschmutzung eine kurzfristige Hilfe sein könnte“, betont Prof. Ina Tegen vom TROPOS. „Selbst wenn wir die CO2-Emissionen sofort stoppen würden, würden die Temperaturen zunächst nicht sinken. Unsere Ergebnisse bestätigen aber die Bedeutung der Reduzierung kurzlebiger Klimatreiber wie Ruß und ihre ergänzende Rolle bei der CO2-Minderung. Eine Verringerung der Luftverschmutzung auf ein ähnliches Niveau wie während der COVID-19-Lockdowns im Jahr 2020 könnte die Himalaya-Gletscher schützen, die ansonsten bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu verschwinden drohen.“ Seit 2000 haben die Gletscher im Himalaya fast einen halben Meter Eis pro Jahr verloren. Wenn es gelänge, die Luftverschmutzung auf ein Niveau zu senken, wie sie z.B. während der Corona-Pandemie war, dann könnte die Schneeschmelze um bis zur Hälfte reduziert werden. Luftreinhaltemaßnahmen würden also nicht nur der Gesundheit von Milliarden Menschen in Asien nutzen, sondern auch der Wasserversorgung, der Landwirtschaft und den Ökosystemen in großen Teilen Asiens. Tilo Arnhold

Publikation:

Fadnavis, S., Heinold, B., Sabin, T. P., Kubin, A., Huang, K., Rap, A., and Müller, R.: Air pollution reductions caused by the COVID-19 lockdown open up a way to preserve the Himalayan glaciers, Atmos. Chem. Phys., 23, 10439–10449, https://doi.org/10.5194/acp-23-10439-2023, 2023. (Published: 21 Sep 2023)

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